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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Meine Nachbarin
Eingestellt am 04. 06. 2002 23:18


Autor
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M├Âwe-Jona
???
Registriert: May 2002

Werke: 20
Kommentare: 11
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Aus dem Fenster schauend, vielen meine Augen auf eine Nachbarin.

Ich sch├Ątzte Sie nicht j├╝nger wie 80 Jahre alt, und, was Sie wohl dachte?!
An Hand ihrer Gestiken, und wie sie sich verhielt,
konnte ich erahnen, was in ihrem Kopf vorging.
Traurigkeit in ihren Augen kam mir in den Sinn, aber auch Freude.
Sie genoss diese Jahreszeit.
Es schien so, als w├╝rde Sie die ganze Natur auf ihrem Balkon einatmen.
Mit einem l├Ącheln beugte sie sich ├╝ber Ihren Balkonk├Ąsten und roch an ihren selbst eingepflanzten Blumen.
Umgeben von Bewegung und Sinn, stand Sie in der Wirklichkeit, im Heute, in dieser Jahreszeit, doch wie lange noch...
Die Traurigkeit, und die Angst, die ich in ihren Augen sah, gingen mir sehr nahe.

Warum konnte Sie erst jetzt f├╝hlen, genie├čen, und die kleinen sch├Ânen Dinge wahrnehmen.
Erst jetzt scheint Sie zu wissen, dass jeder Tag der letzte und jede Jahreszeit die letzte sein kann.
Sie verlangt keine Liebe, die endlos ist.
Kein Auto, was schnell f├Ąhrt und
kein Geld, was ├╝ber Ihren Lebensstandart hinaus geht.

Sie verlangt der Zeit nur sich selbst,
sich, und ihr Gef├╝hl,
Ihre Empfindungen der Gl├╝ckseeligkeit, und eine Reise zur├╝ck, wo Erinnerungen Sie froh stimmen, weil die Zeit der sch├Ânsten Momente pl├Âzlich bedeutsam geworden sind.

Sie ging die Zeiten durch, die sie erlebt hatte,
erfreute sich Heute an kleinen Dingen,
genoss noch jeden Tag, jede Stunde, jede Minute auf einer besonderen Art.

Erst jetzt, wo auch Gedanken des Todes durchkamen,
wird ihr bewusst, wie die wirklichen Farben des Lebens zu genie├čen sind.
Mit kleinen wertvollen Dingen wird Sie leben, bis eines Nachts ein Engel vor Ihrem Bett steht,
und Ihr den Weg ins Paradies zeigt.

Ich hoffe, Sie wird noch viele kleine, besondere Momente erleben...

__________________
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schwebend erleben

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loona
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2000

Werke: 0
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Hallo M├Âwe-Jona,

bitte erleichtere mir (und anderen) das Lesen, indem Du den Text korrigierst. Daf├╝r gibt es zum Beispiel die Schreibwerkstatt hier.

Gr├╝├če

loona

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M├Âwe-Jona
???
Registriert: May 2002

Werke: 20
Kommentare: 11
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Re Loona


Danke f├╝r den Tip...

Gru├č Jona
__________________
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Gerhard Kemme
Guest
Registriert: Not Yet

Re: Meine Nachbarin

Hallo M├Âwe-Jona, hallo alle Anderen,
in Orthographie war's bei mir traditionell etwas knapp, trotzdem einige Korrekturen: schauend, fielen ; sch├Ątzte sie ; j├╝nger als ; w├╝rde sie ; einem L├Ącheln ; ├╝ber ihre ; ├╝ber ihre Balkonk├Ąsten ; stand sie ; konnte sie ; jetzt schrien sie ; sein k├Ânnte ; Sie verlangte ; die endlos w├Ąre ; schnell f├╝hre ; Lebens-standard ; hinaus ginge ; Sie verlangte die Zeit nur f├╝r sich ; Gl├╝cksseligkeit ; froh stimmten ; bedeut-sam geworden ist ; erfreute sich heute ; wurde ihr bewusst ; vor ihrem Bett
Tsch├╝ss Gerd

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Deminien
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Dec 2001

Werke: 5
Kommentare: 51
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Hallo M├Âwe-Jona,

zu fr├╝her Stunde stolpere ich grad ├╝ber Deinen Text. Ich nehme hier nur einen Satz um zu verdeutlichen, warum Du ihn besser unter der Rubrik Schreibwerkstatt einstellen solltest, damit andere Leute etwas hilfreicher ein Auge drauf werfen...:


"Aus dem Fenster schauend, vielen meine Augen auf eine Nachbarin."

Da frage ich mich spontan, wie die arme Nachbarin auf die umherfliegenden Augen reagiert...


;-)

Gru├č
Deminien

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