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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Meine Schultüte
Eingestellt am 26. 09. 2008 12:48


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Doska
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Aaaach, war ich glücklich, ich hopste in meinem frisch gebügelten Kleid freudig umher, die Zöpfe standen straff geflochten von meinem Kopf ab, denn der Tag der Einschulung war endlich gekommen.
Ich sang ein Lied nach dem anderen und ging damit mächtig meiner Großmutter auf die Nerven, die mich schon seit etwa vier Jahren unter „ihre Fittiche“, wie sie das nannte, genommen hatte. Verärgert schloss sie die Haustür hinter sich zu, denn wir hatten einen langen Weg vor uns.
Ich war zwar kein Waisenkind, fühlte mich aber dennoch als solches, denn mein Vater hatte mich nicht bei sich behalten, als meine Mutter an Tuberkulose erkrankte.
Oma war eine überaus strenge und höchst launische Frau. Schon bei geringsten Kleinigkeiten, konnten wir „Dresche“ bekommen, nur weil sie nicht gut drauf war. WIR, denn da war noch mein Cousin, der ebenfalls an die Oma weitergereicht worden war, in etwa gleich alt und deshalb hatten wir heute auch zusammen Einschulung. Bruno lief gesenkten Hauptes neben mir her. Er war im Gegensatz zu mir ein eher stiller, in sich gekehrter Typ, der nur dann lebendig wurde, wenn er mich ärgern konnte.
Das fiel ihm wohl auch in dem Moment ein, als ich zum dritten Mal das Lied „Fuchs du hast die Gans gestohlen...“ herunter trällerte. Er packte mich derb am Ärmel und riss mich zurück.
„Fällt dir was auf?“, fauchte er und wies dabei auf seine goldene, riesige Schultüte, die ihm vorhin seine Mutter überreicht hatte. „Meine Tüte ist viel größer als deine. Äääätsch!“
Ich musterte daraufhin meine Tüte, die ich im Arm hielt und die mir mein Vater vorhin gebracht hatte. Mit besorgter Miene und musste feststellen, dass Bruno recht hatte, der Unterschied der beiden Tüten war wirklich ganz enorm. „Stimmt nicht!“, sagte ich dennoch mit fester Stimme.
„Aber sicher stimmt das!“, meldete sich – wohl heute zum ersten Male – meine Großmutter. „Das musst du aber einsehen, Kind, der Unterschied ist doch ganz klar ersichtlich!“
Den ganzen Weg über hänselte mich nun Bruno - der Omas Liebling war - und diese freute sich sehr darüber. Ja, sie lächelte sogar, was bei ihr äußerst selten vorkam. Tränen traten mir deshalb in die Augen. Warum waren die Beiden heute wieder so gehässig zu mir? Mir war ja auch schon aufgefallen, dass meine Tüte nicht nur ein wenig seltsam aussah – sie war nämlich von meiner Mutter selbst gebastelt worden und das Aufgeklebte fiel bereits zum größten Teil hinab – sondern auch ziemlich klein war, aber das hätte ich nicht so schwer genommen, hätte man nicht so viel Aufhebens darüber gemacht.
Kaum waren wir auf dem Schulhof, wies Bruno auf all die anderen Kinder. „Siehst du“, tönte er weiter, „keiner hat solch eine dämliche, kleine Tüte wie du!“
Die Oma hatte nun sogar Mühe, ein kleines, hämisches Kichern zu unterdrücken.
Wir wurden schließlich Willkommen geheißen und in unseren Klassenraum hineingeführt. Der Lehrer hielt eine Rede, ich nahm alles nur noch wie in Trance war. Immer wieder musste ich daran zurück denken, wie häufig mich schon Bruno und meine Großmutter gehänselt hatten.
Als wir wieder zu Hause waren, kippte Bruno seine Tüte erst mal feierlich auf dem Bett aus, wohl um zu prahlen, wie viel mehr er an Süßigkeiten haben würde als ich. Doch wie war er erstaunt, als nach einigen Bonbons und ein Paar Keksen nur noch Stroh aus seiner Tüte quoll.
Er blickte zu mir, da auch ich gerade meine Tüte ausgekippt hatte und wurde blass, auch die Oma, die gerade herbei gekommen war, grinste plötzlich gar nicht mehr, denn meine Tüte war bis zum äußersten Zipfel prall gefüllt mit vielerlei Naschwerk und Schokolade und sogar einem kleinen Spielzeug. Ich nahm den kleinen Bären in die Hand, küsste ihn auf die Nase, gab aber keinen Laut der Freude von mir. Langsam wanderte mein Blick von Bruno zu meiner Großmutter. Zwar herrschte eisige Stille in dem kleinen Raum, aber ich war sehr glücklich! Dass Bruno nur Sekunden später einen solch furchtbaren Wutanfall bekam, dass er von der Großmutter getröstet werden musste, brauche ich wohl nur noch am Rande zu erwähnen.

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flammarion
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Meine Schultüte
Veröffentlicht von Doska am 26. 09. 2008 12:48
Aaaach, war ich glücklich, ich hopste in meinem frisch gebügelten Kleid freudig umher, die Zöpfe standen straff geflochten von meinem Kopf ab, denn der Tag der Einschulung war endlich gekommen.
Ich sang ein Lied nach dem anderen und ging damit mächtig meiner Großmutter auf die Nerven, die mich schon seit etwa vier Jahren unter „ihre Fittiche“, wie sie das nannte, genommen hatte. Verärgert schloss sie die Haustür hinter sich zu, denn wir hatten einen langen Weg vor uns.
Ich war zwar kein Waisenkind, fühlte mich aber dennoch als solches, denn mein Vater hatte mich nicht bei sich behalten (zu seiner Mutter gegeben – nicht bei sich behalten bedeutet ausgekotzt) , als meine Mutter an Tuberkulose erkrankte.
Oma war eine überaus strenge und höchst launische Frau. Schon bei geringsten Kleinigkeiten,(kein Komma) konnten wir „Dresche“ bekommen, nur weil sie nicht gut drauf war. WIR, denn da war noch mein Cousin, der ebenfalls an die Oma weitergereicht worden war , in (Punkt Er war) etwa gleich alt und deshalb hatten wir heute auch zusammen Einschulung. Bruno lief gesenkten Hauptes neben mir her. Er war im Gegensatz zu mir ein eher stiller, in sich gekehrter Typ, der nur dann lebendig wurde, wenn er mich ärgern konnte.
Das fiel ihm wohl auch in dem Moment ein, als ich zum dritten Mal das Lied „Fuchs(Komma) du hast die Gans gestohlen...“ herunter trällerte. Er packte mich derb am Ärmel und riss mich zurück.
„Fällt dir was auf?“, fauchte er und wies dabei auf seine goldene (Goldverzierte) , riesige Schultüte, die ihm vorhin seine Mutter überreicht hatte. „Meine Tüte ist viel größer als deine. Äääätsch!“
Ich musterte daraufhin meine Tüte, die ich im Arm hielt und die mir mein Vater vorhin gebracht hatte.(kein Komma und klein weiter) Mit besorgter Miene und musste feststellen, dass Bruno recht hatte, der Unterschied der beiden Tüten war wirklich ganz enorm. „Stimmt nicht!“, sagte ich dennoch mit fester Stimme.
„Aber sicher stimmt das!“, meldete sich – wohl heute zum ersten Male – meine Großmutter. „Das musst du aber einsehen, Kind, der Unterschied ist doch ganz klar ersichtlich!“
Den ganzen Weg über hänselte mich nun Bruno - der Omas Liebling war - und diese freute sich sehr darüber. Ja, sie lächelte sogar, was bei ihr äußerst selten vorkam. Tränen traten mir deshalb in die Augen. Warum waren die Beiden (beiden) heute wieder so gehässig zu mir? Mir war ja auch schon aufgefallen, dass meine Tüte nicht nur ein wenig seltsam aussah – sie war nämlich von meiner Mutter selbst gebastelt worden und das Aufgeklebte fiel bereits zum größten Teil hinab (ab oder herunter) – sondern auch ziemlich klein war, aber das hätte ich nicht so schwer genommen, hätte man nicht so viel Aufhebens darüber gemacht.
Kaum waren wir auf dem Schulhof, wies Bruno auf all die anderen Kinder. „Siehst du“, tönte er weiter, „keiner hat solch eine dämliche, kleine Tüte wie du!“
Die Oma hatte nun sogar Mühe, ein kleines, hämisches Kichern zu unterdrücken.
Wir wurden schließlich Willkommen geheißen und in unseren Klassenraum hineingeführt (geführt, das in hast du ja schon). Der Lehrer hielt eine Rede, ich nahm alles nur noch wie in Trance war. Immer wieder musste ich daran zurück denken, wie häufig mich schon Bruno und meine Großmutter gehänselt hatten.
Als wir wieder zu Hause waren, kippte Bruno seine Tüte erst mal feierlich auf dem Bett aus, wohl um zu prahlen, wie viel mehr er an Süßigkeiten haben würde als ich. Doch wie war er erstaunt, als nach einigen Bonbons und ein Paar Keksen nur noch Stroh aus seiner Tüte quoll.(besser Ausrufezeichen)
Er blickte zu mir, da auch ich gerade meine Tüte ausgekippt hatte und wurde blass,(besser Punkt und groß weiter) auch die Oma, die gerade herbei gekommen war, grinste plötzlich gar nicht mehr, denn meine Tüte war bis zum äußersten Zipfel prall gefüllt mit vielerlei Naschwerk und Schokolade und sogar einem kleinen Spielzeug. Ich nahm den kleinen Bären in die Hand, küsste ihn auf die Nase, gab aber keinen Laut der Freude von mir. Langsam wanderte mein Blick von Bruno zu meiner Großmutter. Zwar herrschte eisige Stille in dem kleinen Raum, aber ich war sehr glücklich! Dass Bruno nur Sekunden später einen solch furchtbaren Wutanfall bekam, dass er von der Großmutter getröstet werden musste, brauche ich wohl nur noch am Rande zu erwähnen.
(Bruno bekam Sekunden später einen solchen Wutanfall, dass er von der Großmutter getröstet werden musste, aber das störte mich nicht weiter. Diese von meiner Mutter gebastelte Schultüte verlieh mir auch für die Zukunft Kraft, Brunos Hänseleien standzuhalten.)


Sind nur kleine Vorschläge, nimm, was du möchtest.
Ganz lieb grüßt


__________________
Old Icke

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bluefin
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gestattet ihr mir, das ich mich ein bisschen einmische?

einer scheinbar benachteiligten im nachhinein zu glück zu verhelfen und dies mit so einfachen mitteln wie einer papiertüte zu bewerkstelligen, ist gar nicht so leicht, ohne in eins der in diesem genre so zahlreich herum stehenden moralin-töpfchen zu tappen.

das hast du mit bravour vermieden, @doska, finde ich – man hat nie den eindruck, hier ging’s wieder gleich um die verbesserung der ganzen welt. sondern es ist die liebevolle wiedergabe einer traurig-schönen wirklichkeit, in der am ende ein bärchen geknuddelt wird und nicht der zeigefinger schlenkert.

leider weist deine erzählung eine reihe von sprachlichen unbeholfenheiten auf, die stören. zum beispiel:

quote:
Aaaach, war ich glücklich! Ich hopste in meinem frisch gebügelten Kleid freudig umher das sollte das kind anhaben, nicht darin herum hopsen, die Zöpfe standen straff geflochten von meinem Kopf ab, denn der Tag der Einschulung war endlich gekommen was hat der erste schultag damit zu tun, dass zöpfe abstehen?.
Ich sang ein Lied nach dem anderen und ging damit mächtig meiner Großmutter damit mächtig auf die Nerven. Sie hatte mich die mich schon seit etwa vier Jahren unter „ihre Fittiche“ genommen, wie sie das nannte, genommen hatte. Verärgert schloss sie die Haustür hinter sich zu, denn wir hatten einen langen Weg vor uns ärgert sie sich jetzt wegen des langen weges oder wegen der fröhlichkeit des mädchens. oder wird die haustür deshalb verschlossen, weil der schulweg so lang ist?.

man mag diese mängel nicht wirklich für ein stilmittel halten, das gezielt verwendung fand, um die naivität eines schulmädchens rüberzubringen – sonst müsste die geschichte im präsens stehen. ich mag die geschichte, die mir sehr gut gefällt, jetzt diesbezüglich nicht ganz durchackern. das kannst bestimmt selbst, wenn du noch mal drübergehst.

noch ein tipp: jeder, der kinder kennt, weiß, dass sie, wenn sie zum gleichen anlass die fast gleichen symbole tragen, sofort und im bruchteil von sekunden heraus kriegen, wer das grössere oder schönere teil hat. da braucht’s keine nachhilfe, und schon gar nicht die einer übellaunigen omi, deren negative grundeinastellung dem mädchen gegenüber ein bisschen zu dick aufgetragen wird (eleganter wär wohl, den knaben so sein zu lassen, wie er ist, und die omi nur einmal lächeln zu lassen. das genügt für ein kind, um zu wissen, woran es ist, und dem leser auch).

just my 2 cents.

@flammarion schrieb im ersten kommentar:

quote:
deine tante scheint der meinen sehr ähnlich gewesen zu sein. das heißt, wenn ich ebenso viel auf dem weg zur schule gesungen hätte, wäre nach dem 3. "Halt die Schnauze!" eine ohrfeige gekommen.
vielleicht erinnerst du dich, lieber @flammarion, an die anmerkungen zu deiner geschichte von der standuhr, wo wir uns beinahe in die wolle geraten wären? genau so eine „tante“ oder „omi“ hatte ich da auch vor dem leserauge und bekam mitleid mit dem mädchen…*seufz*…ich glaube, ich bin zu weich für meinen beruf…

liebe grüße aus münchen

bluefin

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Doska
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Ein Dankeschön an euch alle für eure Kommentare und manchmal auch guten Bewertungen.
Liebe Flammarion, ich werde deine Verbesserungsvorschläge beherzigen.
Freut mich liebe Sanna, dass du gern noch mehr Texte dieser Art von mir lesen möchtest. Ja, oftmals sind es die kleinen, eigentlich recht unbedeutende Dinge, an die wir uns später erinnern und die uns Trost und Kraft geben.

Hallo Angela, ja, ganz genau so war es. Ich hatte meine hoffnungslose Situation klar erkannt und steigerte mich einfach in eine heile Welt hinein, weil man mir die nicht geben wollte.

Lieber Bluefin. Danke für Lob und Kritik.

Hier noch mal der kritisierte Anfang.
Mein Text:
.... Ich hopste in meinem frisch gebügelten Kleid umher.
Du schreibst dazu :
Das sollte ein Kind anhaben, nicht darin herum hopsen.
Antwort von mir:
Ich glaube meine Formulierung ist im Deutschen allgemein gültig und darum wird sie so bleiben.
Mein Text:
...die Zöpfe standen straff geflochten von meinem Kopf ab, denn der Tag der Einschulung war endlich gekommen.
Du schreibst dazu :
Was hat der erste Schultag damit zu tun, dass Zöpfe abstehen?
Antwort von mir:
Die straff geflochtenen Zöpfe passen eben zu diesem frisch gebügelten Kleid. Man hatte mich wegen der Einschulung „besonders“ fein gemacht. Ich finde das kann man auch herauslesen und deswegen wird das auch nicht verändert.

Deine Verbesserungsvorschläge für die nächsten beiden Sätze werde ich allerdings annehmen und danke dir sehr für dein aufmerksames Lesen.

Mein Text:
Verärgert schloss sie die Haustür hinter sich zu, denn wir hatten einen langen Weg vor uns.
Du schreibst dazu :
Ärgert sie sich jetzt wegen des langen Weges oder wegen der Fröhlichkeit dieses Mädchens oder wird die Haustür deshalb verschlossen, weil der Weg so lang ist?
Antwort von mir:
Sie ärgert sich über alles gleichzeitig. Meine Großmutter war ein in sich gekehrter mürrischer Mensch. Ich finde, dass das dabei auch gut heraus kommt und darum wird es auch nicht geändert.

Insgesamt werde ich diesen kleinen Text nicht großartig umbauen, weil ich befürchte, dass er dann an Lebendigkeit verlieren könnte. Außerdem war ja alles genau so, wie ich es beschrieben habe und nicht anders.

Es freut mich sehr, dass diese Geschichte im Großen und Ganzen recht gut angekommen ist und darum werde ich bald wieder Ähnliches ins Netz stellen.

Einen lieben Gruß an euch alle.
Ich wünsch` euch bessers Wetter
Eure Doska

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

hallo @doska,

ich schon wieder...*ächz*...

schau dir den ersten absatz deiner geschichte nochmal an:

quote:
Aaaach, war ich glücklich, ich hopste in meinem frisch gebügelten Kleid freudig umher, die Zöpfe standen straff geflochten von meinem Kopf ab, denn der Tag der Einschulung war endlich gekommen.
Ich sang ein Lied nach dem anderen und ging damit mächtig meiner Großmutter auf die Nerven, die mich schon seit etwa vier Jahren unter „ihre Fittiche“, wie sie das nannte, genommen hatte. Verärgert schloss sie die Haustür hinter sich zu, denn wir hatten einen langen Weg vor uns.
die falsche bezüge, auf die ich dich aufmerksam machen wollte, rühren von den beiden "denns" her: die zöpfchen werden damit zum schulbeginn-anzeiger gemacht (so, als ob dieser der kleinen die haare zu berge stehen ließe), und die omi ist nur deshalb sauer (oder sperrt die tür zu), weil der schulweg so lang ist - dabei soll sie doch, wie du ja selbst sagst, insgesamt unmutig sein.

vorschlag: mach nach dem "kopf ab" einen punkt, lass das "denn" weg und schreib groß weiter, und ersetze das "denn" bei der omi durch ein semikolon - und schon stimmt's.

natürlich musst du keine fehler(chen) ausbessern, wenn dir nicht danach ist, und schon gar nicht auf kleine fischchen hören, wie bluefin eins ist. aber bedenke, liebe @doska, dass beide nicht-virtuell sind - bluefin nicht, und die falsche bezüge auch nicht: sie schwimmen ausgelassen in der wirklichkeit herum.

liebe grüße aus dem chaosland

bluefin

p. s.: bei dem wort "bezüge" denk ich, ob ich will oder nicht, immer an kopfkissen und federbetten. jetzt stell ich mir vor, die deinen trieben, leise um sich kreisend, die münchner isar hinunter, misstrauisch beäugt von einer kleinen, frechen bachforelle. sie sind geblümt.

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