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Leselupe.de > Anonymus
Meinungen sind gefragt!
Eingestellt am 09. 07. 2005 04:10


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Es ist Samstag, 3:41Uhr in der fr├╝h. Und ich wei├č nicht mehr weiter. Wie so oft, und irgendwie ist es bis jetzt nie so gewesen, dass ich es je gewusst h├Ątte. Liebe ich falsch, sind meine Anspr├╝che zu hoch, bin ich zu wach, erwarte ich zu viel? Ist es richtig zu glauben, Liebe ist alles und wenn jemand nicht so empfindet, hat derjenige noch nie echte Liebe gesp├╝rt? Warum ist es so, dass ich denke, da m├╝sste soviel mehr passieren? Ja klar, ich w├╝rde viel mehr tun. Ich w├╝rde mich zerfleischen und bis an die Grenzen und dar├╝ber hinaus gehen. Aber hei├čt das gleichzeitig das jeder es tun w├╝rde. Ist es vielleicht sogar dumm, wenn nicht gar krank, es auf diese Art zu tun? Tun alle es richtig, indem sie sagen, mein Leben hat Vorrang, und Liebe dazu zu haben ist wundersch├Ân, aber eben mein Leben ist das wichtigste? Rein logisch betrachtet ist das auch nachvollziehbar, sogar f├╝r mich. Sogar der Evolution nach l├Ąsst sich diese Art des Lebens erkl├Ąren. Jeder ist sich Selbst der N├Ąchste, am Ende stirbt man, so oder so, allein, im Kampf ums ├ťberleben rettet man sich zuerst, fressen und gefressen werden.
Alles sehr logisch, alles soweit richtig und nachvollziehbar. Aber f├╝r mich spielen diese Dinge seltsamerweise eine untergeordnete Rolle. Sicher liebe ich mein Leben, ich habe in den Jahren meiner Entwicklung gelernt es zu tun. Und nat├╝rlich w├╝rde ich mein Leben nicht aufgeben wollen oder gar mich selbst. Aber ich glaube, und wenn ich ganz tief in mich reinh├Âre wei├č ich, dass ich es dennoch tun w├╝rde, wenn es darum geht Liebe zu erfahren. Ich wei├č, Liebe erf├Ąhrt man nur, wenn man sich selbst liebt, und wenn man mit sich Selbst im reinen ist. Aber dennoch glaube ich das Liebe das einzige ist, was uns ├╝berhaupt ├╝berleben l├Ąsst. Ohne liebe w├╝rden wir uns alle bekriegen und niemand w├Ąre mehr da. Ohne Liebe, und der Gewissheit sie schon mal gesp├╝rt zu haben, w├Ąre wir alle verbitterte, schlecht gelaunte Menschen, die nur danach streben dem n├Ąchsten zu zeigen wie viel besser man ist und wie wenig man einander braucht. Am Ende ist es also, meiner Meinung nach so, dass Liebe uns es erst erm├Âglicht dieses erf├╝llte Leben zu haben, von dem wir nun finden das nichts mehr wert ist als das.
Aber ist es nicht so, dass man es der Liebe schuldet, sie in den Himmel zu heben, und ihr daf├╝r zu danken, das sie uns gezeigt wie viel in uns steckt, wie viel wir geben k├Ânnen und wie gl├╝cklich uns das machen kann, wie sehr wir uns daran erfreuen k├Ânnen, was uns die Liebe zu jemandem mit auf den Weg gegeben hat? Bin ich da nun zu verrannt, sehe ich es zu sch├Ân? Oder k├Ânnte es nicht sein, das es so ist. Menschen lieben aber neben all diesen Punkten doch unterschiedlich. Und sie zeigen ihre Liebe unterschiedlich. Also ist es normal, dass man denken k├Ânnte, man w├╝rde zu wenig geliebt, weil man selbst auf eine andere Weise liebt? ! Wahrscheinlich. Welcher ist der richtige Weg. Gibt es einen? Ich wei├č es nicht.

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