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Leselupe.de > Anonymus
Meinungsfreiheit
Eingestellt am 17. 04. 2005 14:16


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

In unserem Land herrscht ja quasi Meinungsfreiheit

Liebe M├╝tter!
M├╝tter aller zivilisierten, zum gro├čen Weltbemuttertag aufgestellte Frauen.
Sie werden uns wieder mal einsammeln zur gro├čen Danksagung.
Muttertag

Der Handel hat die Fahnen schon gehisst um M├Ąnner und V├Ąter zu erinnern, dass wir M├╝tter, Muttertag haben und sie haben auch nicht vergessen die S├Âhne zu erinnern, dass auch sie noch M├╝tter und Schwiegerm├╝tter zum bemuttern haben. Das Erbrecht darf auf keinen Fall verletzt werden. Und schon gar nicht die Lust am Mutter sein.

Hei├čen wir es also willkommen das amerikanische Fest der amerikanischen Mutter, die uns den Muttertag eingebrockt hat.
Danken wir vor allem der Heilsarmee, die den Gedanken nach Europa brachte.
Auch wenn sie Schuld daran ist, dass unsere erwachsenen S├Âhne und T├Âchter an einem Tag im Jahr daran denken wie sie diesen Tag m├Âglichst schnell zu Ende bringen.
Und f├╝r die, deren Kinder noch klein sind,

backt euren Kuchen selbst!

Nicht nur des bei├čenden Geruchs von Verbranntem wegen...
jedes Jahr dasselbe Theater...
sondern auch Dank; der umso weniger angeh├Ąuften Hilfsmittel in der K├╝che, die wir auch an diesem Tag wie immer, selbst beseitigen d├╝rfen.
Lassen wir uns also von den M├Ąnnern vom Handel vom Staat und der Kirche auf die Schultern klopfen, dass wir nach ihrer Pfeife tanzen, nach ihren Befehlen salutieren und kleine M├Ądchen geb├Ąren f├╝r ihren gesicherten Fortbestand ihrer Gem├╝tlichkeit.

Wir d├╝rfen tanzen. Zwar nach ihrer Pfeife, aber was wollen wir mehr?
Manche w├╝rden viel darum geben zu tanzen und dabei die Hymne zu singen,
sagen viele...

M├Ąnner

Zur Choreografie, quasi dieser kollektiven Ausbeuterei, hat sich die Kirche und der Staat sicherheitshalber gleich selbst die Absolution erteilt.
Die m├Ąnnliche Nation hat sich gewisserma├čen geeinigt.

Das hei├čt, wir M├╝tter m├╝ssen die Hymne nicht einwandfrei beherrschen aber wir k├Ânnen es trotzdem treiben ÔÇ×unter ihrem kreierten Deckmantel der MoralÔÇť.

Appelliert wird an die Vollblutmutter!

Je zutraulicher, desto besser. Je Heim...orientierter, umso lieber.

Die Geburt ist doch was sch├Ânes, das lehren sie die M├Ądchen schon im Kindergarten. Und sie versuchen uns zu beschwatzen, dass wir schon ein bisschen schwitzen m├╝ssen beim Tanzen.
Schwei├č st├Ąrkt.
Sie servieren uns daf├╝r einmal im Jahr Kaviarbr├Âtchen am Muttertag. Sie sollen den Energiefluss der Empf├Ąngnisbereitschaft in Gang setzen und den Akt der n├Ąchsten Befruchtung stimulieren. Blumen und Geschenke sollen die Stimulation unterst├╝tzen.
Sie bieten uns sogar eine kompetente Stillberatung an, sie verl├Ąngert die Stilldauer und f├Ârdert au├čerdem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein
f├╝r das n├Ąchste Kind.
Sollte das alles nichts n├╝tzen und wir trotzdem nicht auf schlechte Gedanken kommen, bieten sie uns ein gef├Ârdertes PC- Kurserl an damit wir einer geringf├╝gigen Besch├Ąftigung nachgehen k├Ânnen. Das PC- Kurserl unterst├╝tzt uns zwar nicht unbedingt beim Regale putzen aber damit es trotzdem ein bisschen mehr Freude bereitet, k├Âdern sie uns mit Taschengeld.
Es soll ja immerhin keiner hungern in unserem Land.
sie locken mit dieser gesicherten wirtschaftlichen Grundlage, denn nur das sei die Garantie f├╝r gesunde Familien.

Jawohl, belohnt werden nur die, die auch was tun f├╝r die Gemeinschaft.

Und schlie├člich und endlich stellen sie uns auch noch Kinderbetreuungshilfe zu Verf├╝gung. Aber nicht zu viel, denn wir sollen schlie├člich nicht auf die Idee kommen mit unseren Freundinnen gemeinsam zur Verh├╝tungsberatung zu gehen.
Das haben sie sich untereinander so ausgemacht.
Nach dem Motto:
In sechs Wochen bist du sowieso wieder bereit f├╝r die n├Ąchste Empf├Ąngnis.
Ja, damit legt ihr den n├Ąchsten Stein f├╝r die wirtschaftlichen Grundlagen.

Ihr wisst schon

Von Nichts kommt schlie├člich nichts.

Wir sind doch eure Freunde, wir lassen euch nicht fallen!

(Ihr wisst schon liebe Frauen...die kollektive (m├Ąnnliche) Gem├╝tlichkeit)

Wir w├╝nschen dir Gl├╝ck und Fr├Âhlichkeit,
die Sonne soll dir lachen!

Tja, liebe M├╝tter!
Ich denke dass wir Entscheidendes heute nicht mehr ├╝bersehen sollten.
Nach aktuellen Sch├Ątzung der UNO erzeugen Frauen 80 % der Weltnahrungsmittel, verrichten 2 Drittel der Weltarbeitsstunden, erhalten daf├╝r 10 % des Welteinkommens, und besitzen 1 % des Welteigentums.

Ihr seht also die Heilsarmee schert sich mittlerweile auch einen Dreck um uns.

Also, liebe M├╝tter gehen wir hin und sagen ihnen, sie sollen endlich aufh├Âren die Geb├Ąrdensprache als Mittel zum Zweck zu verwenden.
Wir verwenden sie schlie├člich schon lange nicht mehr.
Und... machen... wir... endlich... Schluss... mit... 364 Vatertagen!

-----------Ende

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knychen
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2002

Werke: 51
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dreh doch mal bildlich das semikolon um oder anders gesagt: komma auf'n punkt.
apropos komma: da gibt es ├╝brigens regeln und auch eine verweigerungshaltung der regel an sich gegen├╝ber entbindet dich nicht von diesen.
mann kann schreiben, was mann will, es kommen halt worte wie 'regel' und 'entbindet' vor, mu├č wohl am muttertag liegen.
wenn es eine satire sein soll, kann wohl noch was draus machen, ansonsten ist es mir zu krude und nachl├Ąssig geschrieben.
gru├č: ein vater
__________________
kny

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MDSpinoza
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2004

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SECAM: Sans Exp├ęrience - Contre Am├ęrique!
Was hindert Dich daran, den Muttertag einfach zu ignorieren?
__________________
Lieber ein verf├╝hrter Verbraucher als ein verbrauchter Verf├╝hrer...

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo a,
der einzig interessante teil:

quote:
Nach aktuellen Sch├Ątzung der UNO erzeugen Frauen 80 % der Weltnahrungsmittel, verrichten 2 Drittel der Weltarbeitsstunden, erhalten daf├╝r 10 % des Welteinkommens, und besitzen 1 % des Welteigentums.
daraus h├Ąttest du einen guten essay machen k├Ânnen.
zus├Ątzlich vielleicht noch die information, dass
nur 5% aller strafgefangenen frauen sind. wird ja auch
gern mal vergessen.
der rest ist mir leider zu unstrukturiert und
doppelt-gemoppelt.
viele gr├╝├če,
denschie

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MarleneGeselle
???
Registriert: Feb 2003

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Lange Rede kurzer Sinn

Hallo Anonymus,

der langen Rede kurzer Sinn: auch von mir aus k├Ânnte der Muttertag abgeschafft werden.

Traditionsgem├Ą├č g├Ânnt sich unsere Familie eine Woche nach dem bei uns nicht stattfindenden Ereignis einen Ausflug ins Gr├╝ne oder in die Stadt: gem├╝tlich leere Nahverkehrsmittel, Platz im Restaurant und eine Karte mit zivilen Preisen, Schn├Ąppchen die wirklich welche sind ...

Schreib uns doch mal, was ihr so macht.

Gr├╝├če
Marlene

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Okay, ich gebe es zu, ich wollte eine lustige Geschichte zum Muttertag.
So eine zum schmunzeln.
Und siehe da, was kommt dabei raus? Eine Frustgeschichte, ├╝ber die allgemeine Schlechterstellung der Frau. Woran das wohl liegt?
Du hast also recht Denschie, doppelt gemoppelt.
Vielleicht, weil ich ein Mann bin? Dann ist es schlimm, dass mein Sohn und ich nur davon reden anstatt zu handeln und unserer liebsten zum Muttertag einen vollmodernen Staubsauger schenken. Damit sie sich das Geld f├╝r Staubsaugers├Ącke spart und sich daf├╝r die praktischen Flaschentr├Ąger kaufen kann, um das Gewicht beim schleppen der Getr├Ąnkeflaschen gleichm├Ą├čiger auf beiden Seiten zu verteilen.
Oder, weil ich eine Frau bin. Dann ist es noch schlimmer, dass ich nicht schon l├Ąngst zu den 5% Strafgefangenen geh├Âre.
Wie wir den Muttertag verbringen?
Die Frauen verw├Âhnen sich untereinander und die M├Ąnner schleppen wir halt auch an diesem Tag mit uns herum. Wir k├Ânnens ja nicht lassen.
Liebe Gr├╝├če A.

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

yeah, endlich mal eine frau, die frau ist, weil sie frau
ist und nicht von m├Ąnner gnaden!
gibts heute noch echte emanzen? ich glaube kaum. die
wenigen, die ich als solche erkenne, sind lesbisch.
muttertag - puuuh! da h├Ąngt spie├čiger mief dran - den
wir in ├Ąlteren filmschnulzen noch wunderbar mit r├╝hmann.
heinz erhard, o.w. fischer und konsorten nostalgisch
im tv bewundern k├Ânnen.
lassen wir den omis und opis ihre muttertage und widmen
uns ernsthaften problemen.

bon.

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