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Leselupe.de > Ungereimtes
Melancholische Nachtgedanken II
Eingestellt am 29. 11. 2004 01:28


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DayDreamer
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Melancholische Nachtgedanken II

Mein Atem gibt mir keine Luft,
der Himmel wirkt betrunken,
so bin ich wohl im Mondscheinduft,
in Selbstmitleid versunken.

Die Sterne wachen ├╝ber mir,
als Finsterwaldgestalten,
sie schweigen starr, erz├Ąhln' von dir
und Liebesmachtsgewalten.

Selbst der d├╝stere Nebeldunst,
scheint dich perfekt zu kennen,
erschafft dein Bild mit einer Kunst -
ich mag es nicht verdr├Ąngen.

Sag, wer bleibt nun mein Begleiter,
wenn ich durch die N├Ąchte treib?
Ist es nur ein Engelreiter,
der mich anfleht, dass ich bleib?

Sag, ist es goldener Regen,
der sich sanft zu B├Âgen webt;
mit dem Kuss von einem Leben,
das mich zielsicher ertr├Ągt?

Doch ich brauche keine Farben,
hab genug von all der Macht,
hab genug von all dem Darben
hab genug von meiner Nacht ...

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lapismont
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Hallo DayDreamer,

mir fehlt etwas der Biss. Wenn sich das lyrische Ich hier ├╝ber sich selbst lustig macht, k├Ânnte man das vielleicht noch mehr herausarbeiten.

Und schau mal hier ist noch ein Dreher drin, oder ist anfehlt korrekt?
"Ist es nur ein Engelreiter,
der mich anfehlt, dass ich bleib?"

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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DayDreamer
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hi =)

hmm ok werd versuchen das beim 3. teil etwas besser herauszuarbeitn =)

btw: ja klar, hast recht es soll nat├╝rlich "anfleht" hei├čen *g* =)

lg und danke f├╝r deinen kommentar (:

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Stern
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Hallo DayDreamer,

du hast ausdrucksvolle Bilder hineingemalt in dein Gedicht und sch├Âne Wortsch├Âpfungen gemacht. Es spricht mich an, obwohl ich die Grundstimmung nicht ganz erfasse. Ist es so, dass sich das lyrische Ich ├╝ber sich selbst lustig macht? Die vierte Zeile der ersten Strophe spricht am ehesten daf├╝r, aber bevor lap es schrieb, h├Ątte ich es nicht in Worte fassen k├Ânnen. Bin gespannt, was du da noch herausarbeitest!

F├╝r den Rhythmus k├Ânntest du noch ein bisschen was tun:

Selbst der d├╝st're Nebeldunst...

Sag (mir), ist es gold'ner Regen...
(oder ein anderes F├╝llwort)

Wie findest du "rundum zu kennen", anstatt "perfekt"? Mir war perfekt als Wort in dem Zusammenhang unperfekt, weil zu kantig f├╝r den Rest des Gedichts.

Und das mit dem gold'nen Regen, "der sich sanft zu B├Âgen webt", finde ich wundersch├Ân, aber -ich geb's nur ungern zu- ich versteh's leider nicht in dem Zusammenhang. Vielleicht kannst du mir ja eine kleine Nachhilfe geben?

Liebe Gr├╝sse

Stern *

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DayDreamer
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Hi Natalie (:

quote:
du hast ausdrucksvolle Bilder hineingemalt in dein Gedicht und sch├Âne Wortsch├Âpfungen gemacht. Es spricht mich an, obwohl ich die Grundstimmung nicht ganz erfasse. Ist es so, dass sich das lyrische Ich ├╝ber sich selbst lustig macht?


ja, du hast es genau richtig erfasst =) nachdem der 1. Teil (Melancholische Nachtgedanken I) nicht nur mir irgendwie zu "depressiv" und "d├╝ster" war, wollte ich diesmal, zumindest teilweise, das ironische an der ganzen "melancholie" rausarbeiten. ganz ist mir das mit der selbstironie glaub ich nicht gelungen (vor allem in den letzten 2 versen verliert sich das wieder ziemlich), aber so als versuch war's das hoffentlich wert (:

quote:
F├╝r den Rhythmus k├Ânntest du noch ein bisschen was tun:
Selbst der d├╝st're Nebeldunst...

Sag (mir), ist es gold'ner Regen...
(oder ein anderes F├╝llwort)

super idee, ja =) *├╝berleg* das einzige was ist, dass ich solche "k├╝rzungen" weglassen wollte, weil eben diese letztens ein paar kritisiert haben *g* aber werd mir das mit dem leseflu├č noch mal anschaun, danke (:

quote:
Wie findest du "rundum zu kennen", anstatt "perfekt"? Mir war perfekt als Wort in dem Zusammenhang unperfekt, weil zu kantig f├╝r den Rest des Gedichts.


hmm stimmt, perfekt passt nicht wirklich rein... . aber mit "rundum"... ich wei├č nicht so recht... *g* hat viel. jemand noch vorschlag? (:

quote:
Und das mit dem gold'nen Regen, "der sich sanft zu B├Âgen webt", finde ich wundersch├Ân, aber -ich geb's nur ungern zu- ich versteh's leider nicht in dem Zusammenhang. Vielleicht kannst du mir ja eine kleine Nachhilfe geben?


hmm ich glaub das hab ich dann etwas zu undeutlich r├╝bergebracht *g* aber der grundgedanke war folgender:
es steht die frage im raum: was bleibt mir denn jetzt ohne dich au├čer die einsamkeit? den "goldenen regen" sehe ich als metapher f├╝r ein "hoffen auf sanftes vergessen". der regen, der all die schlechten erinnerungen, das sehnen und die gedanken von der seele w├Ąscht und "regenbogen" erschafft. orte der neuen tr├Ąume, der neuen w├╝nsche, orte, an denen es keine melancholie und keine trauer mehr gibt, sondern man sich, zumindest gedankenlich, wieder im "wunderland" befindet... .

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