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Leselupe.de > Gereimtes
Menschen, ich ertrage euch nicht mehr
Eingestellt am 09. 10. 2001 23:09


Autor
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masterplan
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: May 2001

Werke: 114
Kommentare: 121
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Ich will alleine sein
niemanden bei mir haben
will nur mich fĂŒhlen
denn dieser Geist ist mein

Ich ertrage den Mensch nicht mehr
der um mich ist
der meinen Verstand behindert
bin nur mir selbst nÀher

Ihr versteht nur den Kampf
die Rache, den Sieg
das Recht und das Unrecht
ich habe das Ergebnis geahnt

Ich hasse euch
ihr seid der Dreck in mir
ich ertrage euch nicht mehr
Ich hasse mich
dass ihr in mich eindringen durftet
jetzt ertrage ich euch nicht mehr
... alles blutet so sehr

Ihr seid ein Virus
dringt ein und zerstört das Wesen
die Kraft der Gedanken
sagt auch zu mir: "Tu es!"

Da habt ihr euch getÀuscht
ich will nicht kÀmpfen
will nicht siegen und weh tun
höre in meinem Kopf euer HassgerÀusch

Verachtung empfinde ich
fĂŒr Abschaum, der im Strom treibt
zusammen mit anderen DĂ€monen
alle kennen mein Gesicht

Denn ich hasse euch
ihr wollt mich anpassen
ich ertrage euch nicht mehr
Und ich hasse mich
dass ich ein Teil davon war
jetzt ertrage ich euch nicht mehr
... alle bluten so sehr

Ihr verwundet
ich blute
ihr verwundet
ich verblute, ich ĂŒberlebe euch nicht mehr
__________________
Schön, dass wir einmal darĂŒber sprechen konnten...

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Pessimist
Guest
Registriert: Not Yet

Kann dich verstehen

Dein Gedicht hat mich sehr berĂŒhrt.
Deine Sig scheint eher ironischer Natur...
...doch willst du verstanden werden und zeigst "uns" den Spiegel.
Ich könnte deine Entscheidung akzeptieren, verstehen möchte ich sie nicht.

"Es ist besser ein Lichtlein anzuzĂŒnden, als ĂŒber die Dunkelheit zu schimpfen."

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Löwengeist
???
Registriert: Sep 2001

Werke: 66
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*nachdenklichbin*

Hallo Master,

ich habe mich gerade gefragt, ob ich auch zu der Gattung "Hass-Menschen" gehöre...
Ist es nicht nur das Anderssein, was Du beschreibst ? Deine Worte verfehlen jedenfalls die Wirkung nicht, das Gedicht gefÀllt mir.

Liebe GrĂŒĂŸe
Kerstin

__________________
Der Glaube in uns, geboren aus Hoffnung, weist einen Weg, der Zuversicht heißt.

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