Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92200
Momentan online:
352 Gäste und 14 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzprosa
Menschsein
Eingestellt am 18. 01. 2004 18:15


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Vonnie
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Nov 2003

Werke: 11
Kommentare: 6
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vonnie eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ich w├╝nschte, ich h├Ątte drei Leben,
die ich vertauschen k├Ânnte, wann mir der Sinn danach steht.
Ich bin nur ein kleiner Mensch voller Fehler und Abgr├╝nde.

K├Ânnte ich doch Gro├čartiges vollbringen !
W├Ąre ich doch eine Gottheit,
das Richtschwert in meinen H├Ąnden,
auf meinem Himmelsthron s├Ą├če ich, inbr├╝nstig,
meine Position ├╝berirdisch,
genie├čend den Gr├Â├čenwahn, ohne es zu merken
- selig sind die Einfachen...

Den Horizont, den mein Geist mir bietet, verfluchend,
bin ich jedoch nur ein kleiner Mensch.
Durchblicke Systeme,
erlebe und ertanze hier mal, mal dort
die verschiedensten Ebenen des Seins ohne Festlegung.
Ich bin heimatlos, orientierungslos
- selig sind die Einfachen...

Das Ergebnis meiner Suche nach etwas,
was ich nicht artikulieren kann, ist immer auf`s Neue :
Es gibt keine Ergebnisse.
Es gibt nur ein Weiter und Mehr noch
und die Wiederholung, die nur variiert in Nuancen.
Ich lerne, das Leben als Flu├č zu verstehen,
in dem Gro├čartiges relativiert wird durch den Lauf der Dinge, durch den Wechsel der Gef├╝hle.

Nichts ist wirklich lebenswichtig,
es sei denn, du suchst dir deine eigenen Maxime
und lebst danach
- einen Sinn dir selbst vorgaukelnd,
um die Endlosigkeit zu ertragen des Immer-Wiederkehrenden.

Ich bleibe und du bleibst,
wir bleiben, wer wir sind, auch wenn wir uns verwandeln
und ver├Ąndern und korrigieren.
Der eigenen Kritik st├Ąndig ausgesetzt
und ohne Ruhe durch die Gewi├čheit, da├č ist, was ist,
und nicht nur so scheint.

Und ich bin heimatlos, orientierungslos in der Welt,
aus purem ├ťberlebenswillen meines Geistes und meiner Seele
laufe ich im Sturm den eigenen Hafen an
und mache mir vor, meine Heimat zu sein...
selig sind die Einfachen...

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zur├╝ck zu:  Kurzprosa Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!