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Leselupe.de > Ungereimtes
Messias-Prophylaxe
Eingestellt am 03. 07. 2009 19:42


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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

Werke: 177
Kommentare: 1958
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Das Missgeschick
passiert uns nicht nochmal
die nÀchste SchÀtzung
lÀuft dann wie geschmiert
die Schwangeren
erlöst von ihren Qualen
und alle StÀlle
abgerissen und vermint

Und falls
du Josef heißt
dann gnade
dir dein Gott


__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)


Version vom 03. 07. 2009 19:42

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Da bist du leider falsch beraten worden ...
gnade(n) wird hier als Verb genutzt und klein geschrieben.

Liebe GrĂŒĂŸe
Heidrun

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

Werke: 850
Kommentare: 4772
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Lieber Manfred,
tut mir Leid, aber da habe ich dich offenbar die falsche Frage gestellt.
Ich habe noch einmal im Duden nachgesehen:
Es gibt das veraltete Verb gnaden - modern: gnÀdig sein.
(Übrigens veraltet ist von mir hier nicht als Kritik gemeint...)
Entschuldige also bitte.
Gruß
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10345
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Hallo Franke,

ich vermute mal, dass Du diesen Text ironisch meinst.

Da alle StÀlle vermint sind, kann Maria gar nicht das Kind zur Welt bringen, weil sie schon vorher auf eine Tellermine getreten ist. Und Josef, Ihr Gemahl und Ziehvater des zu erwartenden Kindes, wird seine gliebte Frau auf diese Weise verlieren, wie, nun nicht gerade in Bethlehem, aber im Gazastreifen unzÀhlige Frauen ihr Leben auf diese Weise verloren haben.
Insofern ist das "möge Gott dir gnĂ€dig sein" berechtigt, als er ja durch diesen Schmerz des plötzlichen Verlustes hindurch gehen muss. Wie auch heute alle MĂ€nner, die möglicherweise ihre Frauen bei AnschlĂ€gen verloren haben, selbst aber ĂŒberlebten, durch ihren Schmerz hindurch gehen mĂŒssen.

Eine bittere Variante zu all den vielen Texten die es gibt zum Thema:"Wenn Jesus heute auf die Erde kÀme".

Die Rolle, die Josef vor 2000 Jahren zufiel, darf nicht unterschĂ€tzt werden. Ihm befahl der Engel, seine Frau nach Ägypten in Sicherheit zu bringen, weil anderenfalls das Kind, Jesus, ermordet worden wĂ€re und Josef gehorchte auch in dieser Sache.

Dass er seine Frau und seine Kinder geliebt hat, davon gehe ich mal aus. Er war einfach ein Mensch, der seinem Herzen folgte.

Die Ironie spricht mich insofern an, als man das Geschehen auch in der Gegenwart ansiedeln kann und nicht nur auf dieses große Ereignis, dass "das Wort Fleisch wurde",also Gott in der Person Jesus von Nazareth Seine Geschichte mit der Menschheit weiter vorangetrieben hat.

Hoffentlich liege ich jetzt nicht völlig daneben, lieber Franke, aber so lese ich Deinen Text.

Liebe GrĂŒĂŸe
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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