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Leselupe.de > Gereimtes
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Eingestellt am 21. 07. 2010 09:10


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Estrella fugaz
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Die Raupe schl├╝pft aus ihrem Ei,
zernagt das Maulbeerblatt zu Brei,
und f├╝hlt sich pl├Âtzlich v├Âllig frei.

Aus Seide den Kokon gewebt,
worin sie eine Zeitlang lebt;
ein neuer Schmetterling entsteht.

So nimmt die Wandlung ihren Lauf,
der Falter pumpt die Fl├╝gel auf;
er fliegt - setzt sich auf Bl├╝ten drauf.

┬ę Estrella


__________________
Ich schlie├če meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

Version vom 21. 07. 2010 09:10

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Mandelbaum
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Liebe Estrella,
eines der vielen Naturwunder beschreibst du. Das gr├Â├čte Geheimnis ist und bleibt die Verwandlung der Raupe in einen Schmetterling. Im Kokon l├Âst sich die Raupe in fast nichts auf und aus dem fast Nichts entwickelt sich dann ein wundersch├Âner Schmetterling.
Von dem Geheimnis sp├╝re ich nur wenig in deinem Gedicht, schade.
Liebe Gr├╝├če,
Mandelbaum
__________________
"Poesie tritt oft durch das Fenster der Unwesentlichkeit ein." M.C. Richards

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Estrella fugaz
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Liebe Mandelbaum,

danke f├╝rs Einlesen. Es geht hier um die Seidenraupe. Aus ihrem Kokon wird die Seide gewonnen. Das finde ich faszinierend. Es wird auch kein herrlicher Schmetterling, sondern ein eher unscheinbarer Falter aus der Puppe.

Hier klicken

Das wollte ich r├╝berbringen. Ein unscheinbares Tier, dass f├╝r uns die Seide spinnt.

Lieben Gru├č,
Estrella
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Ich schlie├če meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

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Estrella fugaz
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Liebe Pelikan,

danke f├╝rs Lesen und Kommentieren.

Ich finde es sehr interessant, was du schreibst. Es stimmt tats├Ąchlich, es wird immer von der Sch├Ânheit der Natur gesprochen, auch ich bin ja von ihr angetan. Das ist es wohl, was mich so r├╝hrte. Ein so h├Ą├čliches Tier beschert uns den sch├Ânsten aller Stoffe, die Seide. Ist das nicht allein schon ein Wunder? Der Falter ist meistens einfach nur wei├č oder eierschalenfarben, wirkt plump, die Sch├Ânheit ist nicht auf Anhieb zu sehen. Es ist eigentlich wie bei vielen Menschen. Liebe Pelikan, ich freue mich sehr ├╝ber deine Worte.

Ganz Lieben Gru├č,
Estrella
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Ich schlie├če meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

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Estrella fugaz
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Liebe Rhea,

ein Dank auch an dich, dass du dich mit diesem seltsamen Tier befasst hast.

quote:
Der Anfang gef├Ąllt mir - aber das Ende - pumpt der echt die Fl├╝gel auf? Ein seltsames Bild f├╝r mich, aufgepumpte Fl├╝gel - da denk ich an Schwimmfl├╝gel, nicht ├╝bel nehmen...


Ja! Er pumpt tats├Ąchlich die Fl├╝gel auf. Es wurde w├Ąhrend des Films gesagt und auch gezeigt. Diese Zeile fand ich total wichtig, weil ungew├Âhnlich.

quote:
und dann setzt er sich ganz banal auf Bl├╝ten drauf... ich w├╝rd eher reinbringen: macht Seide sch├Ân - selber h├Ąsslich

Nein, liebe Rhea, nie w├╝rde ich diesem flei├čigen Tier in einem Gedicht H├Ąsslichkieit unterstellen. Unter die Oberfl├Ąche schauen - der Falter webt die feinste Seide...

Ich freue mich sehr ├╝ber den Gedankenaustausch hier. Dadurch wurden meine Eindr├╝cke des Film noch vertieft.

Ganz lieben Gru├č,
Estrella
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Ich schlie├če meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

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Rhea_Gift
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na mein ich doch - sieht (echt!) h├Ąsslich aus, macht aber was Sch├Ânes - und das macht ihn irgendwie sch├Ân - klar, oberfl├Ąchlich, das h├Ąsslich - oberfl├Ąchlich betrachtet ist ers aber nunmal - auch andere Schmetterlinge, wenn man die sich mal nah anguckt - viele sehen nur von weitem h├╝bsch aus, nur die Fl├╝gel,ihr Schmuck - oberfl├Ąchlich eben... . Das kommt aber in deinem Gedicht nicht r├╝ber, f├Ąnd ich aber wichtig...

Krass, mit dem Aufpumpen - na dann - muss das nat├╝rlich rein! Danke f├╝r die Wissenserweiterung

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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