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Leselupe.de > Ungereimtes
Mich dürstet nach Liebe
Eingestellt am 01. 08. 2008 01:47


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agonius
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2006

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Mich dürstet nach Liebe

Einsamkeit
bedrückt mich
hüllt mich in
ein schweres, schwarzes Leichentuch

Einsamkeit
verzehrt mich
verlassen welke ich
wie eine Blume ohne Licht und Wasser

Einsamkeit
saugt mich aus
mich dürstet nach Liebe
wie den Wüstenwanderer nach der Oase

In der Einsamkeit
wird der Tag zur Nacht
und die schlaflose Nacht
endlos lang

Ich fühle mich
wie lebendig begraben
sehnsüchtigen Flammen
zum Fraß

Komm zärtliche Zwei-Einigkeitkeit
Mein Ich verlangt nach dem Du
nach dem Einssein im Wir
Komm und verschmelze, zerfließe mit mir

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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

agonius,

ich setzte den Text in Relation zu denen, die ich bisher von
Dir gelesen habe. Das gibt einer Verdoppelung der Punktzahl.
Sehr positiv zu vermerken ist, dass der Inhalt den Du
rüberbringen willst, nicht mehr unter Zuckerguss vergraben
ist.
Weiter geht's. Der Text reiht sich thematisch in die lange
und stetig wachsende Galerie der Herz-Schmerz-Schmacht-Texte ein.
An sich ist da auch nichts gegen zu sagen. Schließlich handelt
es sich dabei um wirklich zentrale menschliche Bedürfnisse,
die einem ganz schön zu schaffen machen können. Ernst gemeint.
ABER... und jetzt kommt mein aber. Wenn man sich in der Masse
bewegt und gesehen werden will, dann muss man irgendwie
herausragen, sonst geht man unter. Das könnte durch
natürliche körperliche Größe gegeben sein oder, indem man
sich ein Höckerchen oder eine Leiter mitnimmt und sich damit
erhöht. Übertragen auf Deinen Text meine ich damit: Der Text
muss sich irgendwie in seiner "Erscheinung" von den Konkurrenten
unterscheiden. Das leistet er nicht so richtig. Die Quintessenz
aus dem Text ist verkürzt:

ich bin allein
mir geht's scheiße

ich will dich
zu zweit
sind wir happy

Mehr Aussage seh' ich in dem Text nicht. Das ganze ist nur
etwas pathetisch verfasst und mit Worten aufgebläht.
Beispiele sind:

S1z1: Einsamkeit
S2z1: Einsamkeit
S3z1: Einsamkeit
S4z1: (In der) Einsamkeit

Redundanz, die für mein Dafürhalten nichts bringt. Irgendwie
wissen wir auch alle irgendwie, dass Einsamkeit bedrückt,
verzehrt, aussaugt, man sich irgendwie düster vorkommt
(Tag zu Nacht) und man sich auch manchmal ziemlich abseits
des Lebens sieht (lebendig begraben). Das kennt ein Jeder
so und deswegen sagt Dein Text nichts Neues, wirkt nicht
sonderlich interessant.

Gruß

Thys

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