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Leselupe.de > Humor und Satire
Michael H. Spreng und Edmund Stoiber
Eingestellt am 23. 01. 2002 16:47


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axel
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Apr 2001

Werke: 14
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Die meisten von euch werden es schon wissen: Am gestrigen Dienstag hat Edmund Stoiber Michael H. Spreng, den ehemaligen Chefredakteur von „Bild am Sonntag“, zu seinem Wahlkampf-Manager bestellt.
Wer gestern Abend eine der Haupt-Nachrichtensendungen gesehen hat, konnte die bewegenden Worte hören, mit denen der neue Angestellte des Kandidaten seinen Job fĂŒr die nĂ€chsten acht Monate beschrieben hat: Eine seiner Aufgaben werde es sein, dafĂŒr zu sorgen,
„dass nur da Stoiber drin ist, wo auch Stoiber draufsteht.“
Das hat er so gesagt, wirklich genau so, ich habe es mir sogar mehrere Male angeguckt, weil ich es zunÀchst gar nicht glauben wollte. Diese Worte lassen mir seitdem keine Ruhe mehr, denn noch immer versuche ich zu verstehen, was er damit gemeint haben könnte.
Heißt das, dass jedes Restaurant, jedes Theater und jedes Bahnhofskino, das der Kandidat bis zur Wahl besuchen möchte, zuvor dazu gezwungen werden soll, den Namen des Bayern anzunehmen und dies auch deutlich sichtbar an der GebĂ€udefassade zu dokumentieren?
Das hĂŒnenfafte Äußere des neuen Bediensteten und sein vierschrötiges Auftreten lassen ihn sicherlich als einen geeigneten Menschen fĂŒr die Durchsetzung derartiger Forderungen erscheinen, aber glaubt Stoiber denn wirklich, dass er mit solchen Methoden seine Siegchancen erhöhen könnte?
Vielleicht sehe ich die Sache aber auch ganz falsch, und Sprengs Aufgaben sind andere:
Aus dem Bereich des Profifußballs hört man doch hin und wieder, dass ein Trainer am Abend seine Spieler anruft, um sich davon zu ĂŒberzeugen, dass alle brav zu Hause sind, und sie daran zu erinnern, dass es an der Zeit ist, die Äuglein zu schließen.
Glaubt der Kandidat, dass er selber auch jemanden braucht, der sein Verhalten ĂŒberwacht? Der immer dann, wenn der MinisterprĂ€sident mal wieder verschollen ist, alle anrĂŒchigen Etablissements abklappert, um im Zweifelsfall laut zu rufen: „Stoiber, ab nach Hause!“?
Wenn es so ist, dann bleiben aber immer noch Fragen, die die Pressekonferenz leider nicht beantwortet hat: Wenn man schon der Meinung ist, einen solchen Menschen zu brauchen, warum geht man damit an die Öffentlichkeit?
Außerdem: Wurde die Planstelle auf Stoibers eigene Initiative hin eingerichtet, oder war dies die Bedingung von Angela Merkel fĂŒr ihren Verzicht? Kann Stoiber heute von großem GlĂŒck sprechen, dass er die Brezel bei jenem gemeinsamen FrĂŒhstĂŒck, bei dem er die Bedingung hören musste, bereits vollstĂ€ndig verzehrt hatte?
Fragen ĂŒber Fragen.

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niclas van schuir
Guest
Registriert: Not Yet

Ist vielleicht der Stoiber beim Spreng drin, weil er darauf steht? fragt sich nicht ohne Sorge (fĂŒrs deutsche Vaterland) Niclas

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axel
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Apr 2001

Werke: 14
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Hallo Niclas.
Sehr interessante Variante.
Und treffend formuliert.
Eine schöne ErgÀnzung!
Schönen Gruß,
axel

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niclas van schuir
Guest
Registriert: Not Yet

Abschließend hofft Niclas nicht ohne Sorge (diesmal fĂŒr den Spreng, aber nicht weniger fĂŒrs deutsche Vaterland) dass die Sprengkraft (die Lateiner sagen Potenz) des Stoibers nicht dermaßen sprengend wirkt, dass der Spreng gesprengt wird.
Armes Deutschland, dass wir Intellektuellen uns ĂŒber sowas auch noch Gedanken machen mĂŒssen.

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MĂ¶ĂŸner, Bernhard
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2001

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Michael H. Spreng und ....

Hallo Axel, ganz meine Meinung.
In "Schöne Auswahl... hab ich Dein Thema schon
angesprochen, nur in anderer Form.
-Bernhard-
__________________
-Bernhard MĂ¶ĂŸner-

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Druidencurt
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2001

Werke: 72
Kommentare: 616
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Politisches ???

Ein Verein mit „U“ am Ende
kochte „Essbares“ nach der Wende
meistens war es oller Kohl
oder Birnen,...innen hohl.....

Jetzt geht Stoiber in die Lehre
will als Koch, ja ich beschwöre
Euch vertreten in Int<<<ressen
in einem Land von hohlen Fressen


__________________
Tri-Tra-Trullala =
denn der Troll ist wieder da!
Das finden viele sonderbar!

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