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Leselupe.de > Ungereimtes
Migration
Eingestellt am 18. 03. 2003 11:23


Autor
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Exilpoet
???
Registriert: Mar 2003

Werke: 24
Kommentare: 6
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R├╝ckblick am Mittelmeer

Was gegen das Ufer brandet,
sind nicht die Wellen
sondern unsere Tr├Ąume
Um sie zu sammeln, kamen wir
Ein Kontinent weit her.
Was uns in der Hand bleibt
sind nur die Kieselsteine
und der Algengeruch

Wir fragten nie
woher das Salz des Meeres kommt
Verbannt in den kalten St├Ądten
├╝berlassen wir unser Schicksal
dem Stern des Nordens
und vergassen die W├Ąrme des S├╝dens
Nun brennen unsere blasse Gesichter
durch die Sonne des Mittelmeers

In der K├╝hle des Abends
sitzend in einer Strandbar
bei einem Glas kaltem Raki
versuchen wir zu vergessen,
die unerf├╝llten Tr├Ąume
und die vergeudeten Jahre
in der Fremde

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stemo
???
Registriert: Dec 2000

Werke: 64
Kommentare: 257
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Migration

Eindringlich und in einer Grundstimmung feinf├╝hliger Melancholie geschrieben. Sehr sch├Ân.
Zwei kleine Fallfehler:
"sitzend in einem: einer! Strandbar
bei einem Glas kalte: kaltem! Raki
Wenn's Kreta ist, da war ich auch schon!

Herzliche Gr├╝sse! stemo

__________________
stemo

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Otto Lenk
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2001

Werke: 620
Kommentare: 3361
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Immer wenn ich das Meer mit meinen Augen ber├╝hre, empfinde ich Heimat...und schon w├Ąhrend ich das Meer sehe, w├Ąchst wieder die Sehnsucht nach dem Meer...Wissend um die K├╝rze des Dasein und des Abschied nehmen, trage ich Trauer in meiner Seele.

Deine Worte bewegen mich tief....Liebe Gr├╝├če Otto

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gogi
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Otto.
Ich beziehe mich auf Deine Antwort an Stemo.
Das ist Poesie pur!
Wundersch├Ân formuliert, Deine Begeisterung f├╝r das Meer,
welche ich mit Dir teile.
Freundliche Gr├╝├če schickt Gogi.

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