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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Mikesch
Eingestellt am 31. 10. 2001 09:46


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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

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Kater Mikesch lag mal wieder auf der Lauer. Er putzte seine schönen weißen Schnurrhaare. Gerne hĂ€tte er sich der Katzendame Petizia voll und ganz hingegeben, aber sie schlich immer nur in der NĂ€he ihrer Behausung herum, denn Petizia hatte einen DĂ€mpfer bekommen. Fast wĂ€re sie von einem Auto ĂŒberfahren worden und das gab ihr zu denken, sich weiter als 10 Meter aus ihrer nĂ€heren Umgebung zu entfernen.

Sie wagte sich kaum von der Stelle, blieb brav zu Hause, erreichte gerade mal den Goldfischteich, stierte in das Wasser und sobald sich ein Goldfisch blicken ließ, bekam er einen Hieb mit der Pfote auf die Nase. Ab und zu spĂ€hte sie nach Mikesch aus, den sie vermisste.

Da, plötzlich und unerwartet tauchte der verlauste Kater Peter auf. Der hatte ihr gerade noch gefehlt. Petizia duckte sich, damit er sie nicht sah, aber zu spÀt, er hatte sie schon im Visier und nÀherte sich ihr.

„Auf der Stelle bleibst du stehen und rĂŒhrst dich nicht vom Fleck!“ warnte sie ihn. Das schien allerdings diesen Straßenkater nicht zu interessieren. Er steuerte direkt auf sie zu. Und als er nicht von ihr abließ und sie als das benutzte, was sie war, nĂ€mlich eine Katze, hub sie ein fĂŒrchterliches Gezeter an. Sofort war Mikesch in ihrer NĂ€he um Peter zu verjagen.

Leider musste Petizia sich jetzt mit den Katzenflöhen herumĂ€rgern, die dabei von Peter herĂŒbergesprungen waren.

WĂ€hrend die Kater noch miteinander stritten, strich Petizia immer um die Beine ihrer Herrin herum, die dann schnell bemerkte, dass sich da etwas Beißendes an ihrem Bein bemerkbar machte. Sofort bekam Petizia ein Flohband um ihren Hals und wurde eingesprĂŒht.

Dann legte sie sich auf die Terrasse und begab sich unter KarantÀne.



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ingridmaus
Hobbydichter
Registriert: Oct 2001

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Aehm.. geht die Geschichte noch weiter? Da fehlt doch noch was, oder?
Gruss
Ingrid (grosser Katzenfan )
__________________
Never wake a sleeping dragon!

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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

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hallo ingidmaus

es wird eine Fortsetzung geben, die ich aber noch schreiben muss, bald

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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

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Fortsetzung

Peter wurde von Mikesch ĂŒbel zugerichtet. Er wĂ€re vorlĂ€ufig aus dem Verkehr gezogen. Petizia jedoch lag tĂ€glich auf der Terrasse. Mikesch sah des öfteren grantig zu ihr herĂŒber. Wenigstens schauen und ihm zuwinken, das könnte sie doch mal! Sie war ein stures ĂŒberhebliches Luder und seiner Liebe nicht wert.

Dabei hatte er sich durch Peter einige Wunden einheimsen mĂŒssen. Dieser Straßenkater hatte sehr schlechte Manieren. Doch das schien sie nicht zu interessieren. Ihre grĂ¶ĂŸte Sorge waren die Flöhe. Was wenn er jetzt durch diesen Straßenköter auch Flöhe hatte? Das war ja nicht auszudenken! Wenn er sie dann endlich lieben dĂŒrfte, wĂŒrde sie ein Floh beißen und was dann?

Sie wĂŒrde wieder zetern und kreischen, als hĂ€tte er sie mit dem Messer bearbeitet. Nein, ich werde ihr auch die kalte Schulter zeigen! Sie links liegen lassen. Mal sehen, wer es lĂ€nger aushĂ€lt, sie oder ich!

Da kam Maxi: „Ich werde mich mal ein bisschen fĂŒr Maxi interessieren!“ Maxi schnurrte.
„Wusstest du schon, dass du mir gefĂ€llst!“ sĂ€uselte sie um Mikesch herum. Mikesch hĂ€tte sie gerne angeknurrt und „Verpiss dich“ gesagt, doch er ging auf das Geschleime ein, rĂŒckte sich in Position und begann sein EifersĂŒchtig-Machen-Spiel.

Er behielt seine Katzendame im Auge. Sie lag scheinbar schlafend auf der Terrasse. Mikesch war sich sicher, dass sie ihn beobachtete.

„Maxi, was unternimmst du gegen Flöhe?“ wollte er jetzt von ihr wissen. Mit dieser seltsamen Frage hatte sie nicht gerechnet. „Ich lasse mir ein Flohhalsband umlegen.“ „So etwas habe ich nicht! meinte Mikesch. „Soll ich dir meins geben?“ bot sich Maxi an. „Das wĂ€re nicht schlecht!“ ging Mikesch auf das Angebot ein und schon schlich er ihr hinterher.

TatsĂ€chlich Ă€rgerte das Petizia sehr. Sie könnte vor Eifersucht platzen. Als die Beiden außer Sicht waren erhob sie sich von ihrer Terrasse und schlich ihnen hinterher.

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flammarion
Foren-Redakteur
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na,

hier kann die geschichte aber auch nicht aufhören, eh! ich will mehr! ĂŒbrigens - ich bin mir nicht sicher, ob QuarantĂ€ne in KarantĂ€ne eingedeutscht wurde. werde mal nachfragen. ganz lieb grĂŒĂŸt
__________________
Old Icke

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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

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bin sicher dass du recht hast

jetzt weiß ich, warum ich es im Wörterbuch nicht finden konnte, QuarantĂ€ne ist richtig. Auch hier gibt es eine Fortsetzung.

liebe GrĂŒĂŸe

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