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Leselupe.de > Ungereimtes
Minenfeld
Eingestellt am 20. 05. 2004 18:29


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essigtinte
AutorenanwÀrter
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Mein Leben
Ein Gang durchs Minenfeld
Jeder Schritt mein Tod - vielleicht
Haut aus Wachsamkeit
Verzehrt so viel Kraft

Sehnsucht nach einem Schritt
Mit geschlossenen Augen
Sehnsucht nach einem Ort
Wo ich das sein darf
Wie ich bin
Ohne darĂŒber nachdenken zu mĂŒssen
Wie ich sein muss
Um sein zu dĂŒrfen
Wie ich bin.

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knychen
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2002

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das grundthema deines gedichtes gefĂ€llt mir sehr gut, obwohl es ironie ist, daß du dich genau an diesem ort befindest. denn als nichts anderes empfinde ich die leselupe. schließlich weißt du ja im vorfeld nicht, was die konsequenzen sind, wenn du einen beitrag einstellst.
"haut aus wachsamkeit
verzehrt so viel kraft."
und macht so stark.
nur was trainiert wird, kann sich perfektionieren.
die letzten vier zeilen ergeben zwar ein stimmiges bild, sind jedoch durch die "mĂŒssen-muss"-dopplung ein wenig zerfasert.
da stimmt irgendwie der rhythmus nicht. das kann natĂŒrlich fĂŒr andere leser auch ganz anders sein.
gruß aus berlin von knychen
__________________
kny

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Stoffel
gesperrt
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Hallo,

und willkommen in der LL
"Wachsamkeit" hab ich spontan mal geselesn, als "Wachs"amkeit....fand ich klasse.
Titel wĂŒrd ich immer drĂŒber schreiben.
Gedanken von mir unten mittendrin, ansonsten find ichs klasse.
Jemand von uns hier hat unten ein Zitat setehen..Walter Walehn? *grĂŒbel*
"Ich bin nicht geboren,
um so zu sein, wie ihr mich haben wollt"

Kommt das dem nahe?

lG
Stoffel

Minenfeld

Mein Leben
Gang durchs Minenfeld
Jeder Schritt vermeintlicherTod - vielleicht
Haut aus Wachsamkeit
Verzehrt so viel Kraft

Sehnsucht nach einem Schritt
Mit geschlossenen Augen
Sehnsucht nach einem Ort
Wo ich das sein darf
Wer ich bin
Ohne darĂŒber nachdenken zu mĂŒssen
Wie ich sein muss
Um sein zu dĂŒrfen
Wie ich zu sein habe.



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essigtinte
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Hallo Knychen, hallo Stoffel,

Danke erst einmal fĂŒr Eure Anregungen und fĂŒr den Willkommensgruß.

Dass die „mĂŒssen-muss“-Doppelung etwas holprig ist, stimmt. Vielleicht fĂ€llt mir da noch etwas besseres ein.
„Wer ich bin“ statt „Wie ich bin“ ist ein interessanter Vorschlag. Ich muss das mal auf mich wirken lassen, um festzustellen, was fĂŒr eine SinnĂ€nderung das ergibt. Das „darĂŒber“ ist tatsĂ€chlich ĂŒberflĂŒssig.

„Jeder Schritt VERMEINTLICHER Tod“ passt allerdings nicht, denn der Schritt stellt sich erst einmal als unausweichlicher Tod dar. Erst nach dem AusfĂŒhren des Schritts, der zur großen Überraschung keine Explosion verursacht, ist es ĂŒberhaupt denkbar, dass das Minenfeld vielleicht gar nicht so dicht belegt ist, darum nur das zaghaft angefĂŒgte „vielleicht“.

„Wie ich zu sein habe“, trifft den Punkt zwar inhaltlich (genau wie das Zitat), aber mir war es wichtig, den Widerspruch zu verdeutlichen, sein zu wollen, wie man ist und gleichzeitig darĂŒber nachzudenken, wie man sein muss, um sich das ĂŒberhaupt erlauben zu können. Darum das bewusst doppelte „wie ich bin“.

Wie ist eigentlich der ĂŒbliche Weg, wenn ich mal einen meiner eingestellten BeitrĂ€ge verĂ€ndern will, nachdem ich Anregungen bekommen habe? Wenn ich die Ursprungsfassung modifiziere, sind doch die darunter aufgefĂŒhrten „alten“ Kommentare gar nicht mehr zu verstehen? (Aber bevor mir jemand ein RTFM schickt, kann ich auch noch einmal in der Leselupen-Hilfe nachschauen.)


Gruß

Essigtinte

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Stoffel
gesperrt
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moin,

"vermeintlich" war sicher der falsche Begriff. Ich meinte etwas, wie.."möglicher" also, unter jedem Schritt KÖNNTE die Mine liegen."eventueller"...Ich komm nicht drauf

Da wir ja nicht in der Schreibwerkstatt sind, kannst Du doch den Originaltext editieren. Also, auf "edit/delete" gehen und direkt Àndern.

lG
Stoffel

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knychen
Routinierter Autor
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vorschlag

"ein falscher schritt der tod"
ginge vielleicht auch, aber in dem moment, wo man nachdenkt, ob es richtig ist, ist es ja eigentlich schon falsch. wenn sowieso jeder schritt falsch sein kann: augen zu und durch.
intuition und zufall klÀren viele sachen.
gruß knychen
__________________
kny

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