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Leselupe.de > Gereimtes
Mirakel
Eingestellt am 03. 06. 2004 09:23


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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Mirakel

Ein Wiedehopf stand einmal Kopf,
statt Federn wuchs ihm jetzt ein Zopf,
das hat ihn wahrlich irritiert,
er ist zum Wiedezopf mutiert.
Die Höpfin muss den Zopf nun flechten.
Das Schlechteste ist’s nicht vom Schlechten,


so denkt voll Neugier jetzt sein Weib.
Zum Kopfstand steht bereit ihr Leib.
Doch ihr ist dabei nichts geschehen,
sie hat nur plötzlich eingesehen,
das Schicksal weht dort, wo es will
und wird ganz wiedehöpfchen still.




__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Harald
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Vera-Lena!

Mirakulum, Mirakula, der seltÂŽne Wiedehopf ist da!
Er stellt sich grad, er stellt sich krumm, und plötzlich steht er ruck-zuck-schrumm mit seinem Kopfe auf der Erd! Danach hat er sich dann beschwert: „Was solltÂŽ des KunststĂŒckes Gelingen, wenn mir so jĂ€h die Haar ausgingen?!“


Mit mirakulösen GrĂŒĂŸen
Harald


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Vera-Lena
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Verwandter

Lieber Harald,

Dein Wiedehopf muss ein entfernter Verwandter von dem meinen gewesen sein. Wenn ihm beim Kopfstand die Haare ausfielen, die mein Wiedehopf bei seinem KunststĂŒck noch gar nicht hatte, da war er wohl schon eine Entwicklungsstufe weiter, aber nur im physischen Bereich, wĂ€hrend meine Wiedehöpfin ja immerhin eine geistige Erkenntnis hatte.

Aber die Klage und Frage Deines Wiedehopfes ist ja auch geistiger Natur.

Danke fĂŒr Deine lustige Antwort.
Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena


__________________
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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Die Lehre, welche ich aus Deinem phantasievollen Gedicht
ziehe, liebe Vera-Lena, ist, daß man das Schicksal nicht erzwingen kann, selbst wenn man sich "auf den Kopf stellt"
wie man so schön zu sagen pflegt
"Wiedehopf/Wiedezopf" schöne Wortspielerei -
ganz besonders schön finde ich, daß die Wiedehöpfin
"wiedehöpfchen still" wurde
Gut gelungen, Dein Mirakel!!!

Dir einen schönen Abend
und ganz liebe GrĂŒĂŸe
Irene
sich schon gar nicht mehr auf
den Kopf stellend um etwas zu erzwingen

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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aufblĂŒhen

Liebe Irene,

danke fĂŒr Deine phantasievolle Antwort,die mein Textlein so richtig zum AufblĂŒhen bringt!
Ja, das Schicksal wirft einem in den Schoß, was es will, und der eine darf Zöpfe tragen und der andere darf sie flechten. So ist es eben.
Als ich den Text fertig hatte, habe ich mal in mein Vogelbuch geschaut. Der Wiedehopf hat ja wirklich einen einzigartig prÀchtigen Federschmuck auf dem Kopf wie ein IndianerhÀuptling. Das hatte ich vorher aber nicht gewusst.

Wenn es mÀuschenstill sein kann, dann kann es doch auch wiedehöpfchenstill sein, habe ich mir so gedacht.

Es freut mich, dass Dir das Gedicht gefÀllt.
Einen schönen Abend wĂŒnsche ich Dir auch noch so ganz zwanglos und relaxed.
Mit ganz lieben GrĂŒĂŸen Vera-Lena
__________________
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Schakim

Wird mal Schriftsteller

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Werke: 3
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Liebe Vera-Lena!

Hopfig, schopfig - Dein Gedicht! Auf die Idee muss man zuerst einmal kommen! DafĂŒr gebe ich Dir drei Smilies! (Pst, das ist auch falsch, was ich mache ... Es macht ihnen einfach Spass, Leute auzublenden ...)

          



Ich wĂŒnsche Dir ein schönes Wochenende!
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim AufblĂŒhen <§§§

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Gleich drei

Liebe Schakim,

danke fĂŒr deinen Lobpreis fĂŒr den Ideeneinfall! Wie mich so etwas ĂŒberfĂ€llt, weiß ich ja auch nicht. Auf einmal steht so ein Gedanke im Raum und verschwindet nicht wieder bis ich darĂŒber etwas geschrieben habe.

Die drei Smilies habe ich jedenfalls leibförmig gesehen. Vielleicht bleiben sie ja auch dort stehen.

Dir ein fröhliches LÀcheln!
Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena
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