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Leselupe.de > Ungereimtes
Mit Schlaf in beiden Händen
Eingestellt am 22. 05. 2008 19:48


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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

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Mit Schlaf in den Händen
und Goldtalern aus tausend Träumen
so kam ich zu Dir.

Nachts umrundete ich den Schatten über deinem Mund;
vor dem ersten Kuss aber
verlor ich meine Zunge
an den Dolchen des Dornenstrauchs,
an dem ein bleicher, kranker Mond hing,

Milchig weiß
trog er hinter deinem staunenden Auge.

Lügen wob er zwischen unsere Hände,
Nachtsterne löste er vom Himmel ab
und warf sie glühend in deinen Schoß.

So betrog er uns schamlos
Machte dich so fremd
und zwang uns
ferne Wege zu gehen,
Strassen, -
auf denen wir uns verlieren werden.

Für immer,
ging ich fort..
mit Schlaf in den Händen…

.
__________________
Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt! (Bertold Brecht)

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