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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Mit besonderer Vorliebe
Eingestellt am 14. 11. 2001 17:41


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Lady Darkover
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2001

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Ich hatte eine Annonce in die Tageszeitung setzen lassen, und hoffte, dass sich jemand bald darauf melden w├╝rde. F├╝r das freigewordene Zimmer in der WG suchte ich einen neuen Mieter. Der Ansturm blieb aus, doch als du dich bei mir meldetest, stand fest, wer der neue Mieter war. Wir hatten gleich den richtigen Draht zueinander und nach und nach entwickelte sich eine lockere Beziehung. Jeder ging seiner Wege, doch wenn uns danach war, schliefen wir auch miteinander, das war eine praktische und bequeme Einrichtung, denn wir hatten es ja nicht weit.
Eines Abends gestandest du mir deine besondere Vorliebe, und fragtest mich, ob ich sie dir erf├╝llen k├Ânnte. Ich fand die Idee reizvoll und willigte ein.
Seit langem besuchte ich mal wieder das Lotus. Fr├╝her verkehrte ich ├Âfter hier, doch das Publikum langweilte mich und so kehrte ich ihm den R├╝cken zu, doch f├╝r die heutige Nacht war es genau das Richtige.
Als ich meinen Mantel der Garderobiere ├╝bergab, starrte sie mich mit gro├čen Augen an. Das war ich gewohnt, doch die mich kannten wussten, dass ich gern provozierte. Ich stieg selbstbewusst die Stufen in die dunkle aber gem├╝tliche Bar. Die Musik heizte den G├Ąsten geh├Ârig ein, denn die Tanzfl├Ąche war ├╝berf├╝llt mit sinnlichen K├Ârpern, die sich dicht an dicht dr├Ąngten und sichtlich den Rhythmus der Musik genossen. An der Bar entdeckte ich eine alte Freundin und versuchte mich zu ihr durchzuschl├Ąngeln, denn auch hier war es voll. Als sie mich sah, setzte sie ein breites Grinsen auf und musterte mich wie ein Mann. ÔÇ×Sarah, du siehst atemberaubend aus. Woher hast du nur diesen Hauch von Nichts?. Ich hoffe du bist dir bewusst, was du damit hier anrichten kannstÔÇť ÔÇ×Vielleicht ist das der Sinn meines Besuches, wer wei├čÔÇť sagte ich schnippisch. ÔÇ×Cordula, es ist sch├Ân dich wieder zusehen, wie ist es dir ergangen, steckst du immer noch in einer Beziehungskrise? Als ich dich das letzte mal sah, warst du ganz sch├Ân verzweifelt.ÔÇť ÔÇ×Das stimmt, aber das ist l├Ąngst vorbei, jetzt habe ich jemanden kennen gelernt und ganz andere Seiten an mir entdeckt.ÔÇť ÔÇ×Das freut mich f├╝r dich. Komm lass uns auf die alten Zeiten ansto├čenÔÇť. Wir erhoben unsere Gl├Ąser und prosteten uns zu. Eine Weile unterhielten wir uns, doch Cordula war noch anderweitig verabredet. Allein an der Bar lie├č ich meinen Blick schweifen und entdeckte dich. Du bewegtest dich sehr schwungvoll mit den H├╝ften und deine Bewegungen schienen deine Stimmung wiederzuspiegeln. So weit ich erkennen konnte, hattest du rote Haare, die du zu einen frechen Bob gestylt hattest. Die Musik schien dir ins Blut ├╝bergegangen zu sein, denn du hattest deine Augen geschlossen und nach deiner Mimik zu urteilen, warst du vollkommen versunken in den Tiefen deiner Fantasie. Eine Weile beobachtete ich dich und ich hatte Lust dir n├Ąher zu kommen. Ich betrat die Tanzfl├Ąche und stellte mich hinter dich. Im Rhythmus der Kl├Ąnge bewegte auch ich mich und ich fasste nach deiner Taille, ganz vorsichtig ber├╝hrte ich den gl├Ąnzenden Stoff, der deine nackte Haut verh├╝llte und dirigierte dich naher an mich heran, bis ich deinen ausgepr├Ągten Po an meinem Venush├╝gel zu sp├╝ren bekam. Ich schloss die Augen, um deine Leidenschaft auf mich ├╝berspringen zu lassen. Ich merkte, dass du keine Ber├╝hrungs├Ąngste hattest und du dich immer enger an mich dr├Ąngtest. Du machtest dir einen Spa├č daraus. Die Musik wurde leiser und da drehtest du dich zu mir um. Ich schaute jetzt in deine Augen und wow.... So klar und rein, wie ein Gebirgssee. Fast verschlug es mir die Sprache, doch langsam fasste ich mich wieder. ÔÇ×Darf ich dich zu irgendetwas einladenÔÇť? ÔÇ×Zu irgendetwas nicht, aber zu einer Bloody MaryÔÇť. Wir gingen an die Bar und hatten Gl├╝ck, denn es waren gerade zwei Pl├Ątze frei geworden. Ich war irgendwie immer noch irritiert. In so klare Augen hatte ich noch nie gesehen. Der Barkeeper nahm meine Bestellung auf und wir prosteten uns zu. Es blieb nicht nur bei einer Bloody Mary und so l├Âste der Alkohol unsere Zungen und kamen auch auf intimere Themen zu sprechen.




ÔÇ×Tanzt du immer so, du wirkst auf mich wie ein AphrodisiakumÔÇť. ÔÇ×Wenn mir danach ist, schon. Heute hast du mich in Hochform erlebt. Du siehst aber auch nicht gerade aus wie ein schn├Âdes Mauerbl├╝mchen, dein Kleid l├Ąsst tief blicken und verh├╝llt wirklich nur die n├Âtigsten Stellen. Ich mag Frauen, die wissen was sie wollen und mit ihren weiblichen Reizen spielen, da wei├č man doch gleich was man bekommtÔÇť.
ÔÇ×An Direktheit fehlt es dir ja nicht gerade, aber ich will es dir mal verzeihenÔÇť. Sie war mir n├Ąher ger├╝ckt und schaute mich auffordernd an. Ich l├Ąchelte und wartete ab. Im Lotus wurde inzwischen ruhigere Musik gespielt und viele P├Ąrchen hatten sich in die Separ├ęes zur├╝ck gezogen. In ihren Augen loderte unb├Ąndiges Feuer und das bekam ich jetzt zu sp├╝ren. Sanft streichelte sie mein Gesicht und zeichnete alle Konturen nach, die es ausmachten und verharrte f├╝r einen kurzen Moment auf meinen Mund. Ich schloss meine Augen und sp├╝rte ihre Lippen auf den meinen. Erst zart, dann fordernd, bat sie mich ihr nachzugeben, was ich dann auch tat. Es war schon lange her, dass ich von einer Frau gek├╝sst wurde, ich hatte schon fast vergessen, wie wundervoll es war. Wir k├╝ssten und schmusten noch ein wenig, dann machte ich ihr den Vorschlag mit zu mir zugehen und sie zeigte mir ihre Zustimmung mit einem lodernden Blick. Ich zahlte und wir verlie├čen das Lotus. Das Taxi, was ich bestellt hatte brachte uns schnell zu mir. Unterwegs konnten wir nicht voneinander lassen und so wurde mein Schoss bereits von Leidenschaft durchflutet. Der Taxifahrer sagte nichts, doch als ich ihm ein gro├čz├╝giges Trinkgeld gab, w├╝nschte er uns eine bewegte Nacht.
Ich suchte nach dem Haust├╝rschl├╝ssel, fand ihn und schloss die T├╝r auf. Angeregt von ihren wilden K├╝ssen, lie├č ich mein Abendkleid im Flur vom K├Ârper gleiten, ich war so angeheizt, dass ich es nicht abwarten konnte mit ihr zu schlafen. Ich f├╝hrte sie an der Hand in mein Zimmer. Sie streifte ihr Top und Hose ab und ich z├╝ndete in der Zwischenzeit ein paar Kerzen an. Als sie nackt vor mir stand, bewunderte ich ihren K├Ârper, so was von vollkommen. Ihre schweren Br├╝ste sahen zum Anbei├čen aus und ihr rotes Bermudadreieck hob sich keck zwischen ihren Schenkeln hervor. Ich warf mich auf das franz├Âsische Bett und sagte: ÔÇ×Komm lass mich dein Bermudadreieck erforschen, vielleicht finde ich noch einen verborgenen SchatzÔÇť. Das lie├č sie sich nicht zweimal sagen. Dieses mal ergriff ich die Initiative und ich k├╝sste ihre samtweiche Haut. Ich konnte gar nicht genug bekommen, denn sie duftete so gut und ihre aufrechten Brustwarzen luden mich ein, sie mit K├╝ssen zu ├╝berdecken. Vorsichtig spielte ich mit meiner Zungenspitze an einer von ihnen und hielt sie fest mit meinen Lippen umklammert. Ich peitschte ihre Lust immer mehr auf. Mit meinen Fingern spielte ich an der anderen und gab sie erst wieder frei, als sie mich mit einem St├Âhnen belohnte. Im Kerzenschein konnte ich ihre Halsschlagader pulsieren sehen und ihr Mund war leicht ge├Âffnet. Ihr Atem roch nach Wodka. Ich k├╝sste ihren Hals und leckte an ihren Ohrl├Ąppchen und hinterlie├č einen seidenen Faden, der im Kerzenschein gl├Ąnzte. Ihre Lippen forderten mich auf sie zu k├╝ssen und ich erforschte mit meiner Zunge die Mundh├Âhle. Wie zwei Schlangen tanzten unsere Zungen miteinander, die vom Rhythmus der Leidenschaft gepackt wurden.. Ich l├Âste mich von ihr und tauchte erwartungsvoll in das rote Bermudadreieck ein. Es war wundersch├Ân, geheimnisvoll und bezaubernd. Mit flinker Zunge suchte ich nach dem Schatz, welcher ausgehoben werden wollte. Ich fuhr mit der Zunge ├╝ber ihn und schmeckte die leicht salzige See. Ich sp├╝rte, dass es ihr gefiel, denn sie wurde unruhiger und ihre kehligen Laute sagten mir, dass der Schatz bald an den Strand gesp├╝lt wurde. Ich streichelte zus├Ątzlich z├Ąrtlich ihren Po und tauchte mit den Finger ein, in das dunkle Ungewisse. Immer schneller und begieriger lie├č ich sie teilhaben an meiner Leidenschaft, bis ich merkte, wie sie sich aufb├Ąumte und mich ├╝berflutete. Sie schaute mich mit verkl├Ąrten Blick an und ich wusste, dass ich es nicht bereut hatte.
Ich legte mich neben sie und sie kuschelte sich in meinen Arm und schlief wie ein kleines M├Ądchen, ganz unschuldig, ein.
Leise schlich ich mich aus dem Zimmer und klopfte im Nebenzimmer an die T├╝r. Es wurde ge├Âffnet und du zogst mich hinein. ÔÇ×Was f├╝r eine scharfe Nummer, ich wusste doch gleich, dass du die Richtige f├╝r meine Vorliebe bist. F├╝r deinen Einsatz werde ich dich jetzt belohnenÔÇť. Er fasste zwischen meine Schenkel und grunzte zufrieden. Mit einem heftigen Sto├č drangst du in mir ein und wir wiegten uns in gesteigerter Leidenschaft, bis wir beide das Ziel erreicht hatten. ÔÇ×Wie gut, dass ich den Spiegel in deinem Zimmer einbauen lie├č, so sitze ich immer in der ersten ReiheÔÇť. Ein breites Grinsen zierte dein Gesicht und ich wusste, dass es mir gefiel.

__________________
Ich bitte um eure Meinung zum Text.

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Elli K.
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Aug 2001

Werke: 6
Kommentare: 67
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Hallo Lady!

Eigentlich ist dir hier eine ganz hervorragende erotische Geschichte gelungen: sinnlich, berauschend, mitrei├čend. Ich finde, du hast eine sehr sch├Âne, ausdrucksstarke Sprache gefunden f├╝r das, wof├╝r sonst oft Plattid├╝den und Pornographisches herhalten m├╝ssen.

Ich sage trotzdem ÔÇ×eigentlichÔÇť, denn mit dem Showdown der Story kann ich mich nicht anfreunden. Sex und Erotik sind f├╝r mich mit Hingabe verbunden, und Hingabe setzt Vertrauen voraus. Wenigstens ein Mindestma├č an Vertrauen, und das selbst dann, wenn es blo├č f├╝r eine Nacht ist. In der Geschichte wird das Vertrauen der rothaarigen T├Ąnzerin auf infame Weise mi├čbraucht. Sie wird, ohne ihr Wissen und ohne ihr Einverst├Ąndnis, f├╝r den Lustgewinn eines ihr wildfremden Mannes benutzt. Damit geht f├╝r mich beim Lesen die ganze, vorher so meisterlich aufgebaute Erotik wieder fl├Âten.

Was mich auch st├Ârt ist der f├╝r mich nicht nachvollziehbare Wechsel von weiblicher und m├Ąnnlicher Sexualit├Ąt. Die beiden Frauen tauchen ein in ├╝berw├Ąltigende Sinnlichkeit. Ich habe nicht gemerkt, da├č die Protagonistin w├Ąhrend des Liebesspiels daran denkt, dass sie beobachtet wird und dass dieser Gedanke sie zus├Ątzlich erregen w├╝rde. Letztlich ist das ganze also nur Show f├╝r den insgesamt recht konturlos bleibenden Mitbewohner. Zwar hat sie dann noch einmal ihren Spa├č mit ihm, aber weshalb sie sich auf die Erf├╝llung seiner Phantasien eingelassen hat, wird f├╝r mich nicht wirklich deutlich. Jedenfalls werden ├╝ber den zweiten erotischen Akt des Abends l├Ąngst nicht so viele und vor allem nicht so mitrei├čend-sinnliche Worte verloren, da geht es dann nur noch einmal kurz und knallhart zur Sache.

Diese beiden Punkte, die der Geschichte ja wohl eigentlich den ganz besonderen ÔÇ×KickÔÇť verleihen sollten, sind - wenigstens in meinen Augen - absolut kontraproduktiv. Ohne diese Rahmenhandlung w├Ąre es ein kleines Meisterwerk geworden.
Kannst du mein Unbehagen nachvollziehen?

Beste Gr├╝├če,
Elli

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Lady Darkover
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2001

Werke: 113
Kommentare: 215
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Hallo Elli,

jetzt wo du es sagst, kann ich dich verstehen, ich war auch im argen mit dem Schluss, wollte ihn erst weglassen, doch fand ich die Idee mit dem Spiegel gut. Der knallharte Schluss, wie du ihn nennst, h├Ątte nat├╝rlich auch netter und einf├╝hlsamer verfasst werden k├Ânnen, wie geasgt, ich wusste nicht genau wie ich es halten sollte. Vielleicht solltest du dir "Mit s├╝├čer Erinnerung durchlesen, die Geschichte w├Ąre sicher in deinem Sinne.
Danke f├╝r deine Kritik.

Liebe Gr├╝├če Lady Darkover
__________________
Ich bitte um eure Meinung zum Text.

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