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Leselupe.de > Gereimtes
Mit dir
Eingestellt am 29. 08. 2004 19:23


Autor
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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 73
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Mit dir durch dunkle BuchenwÀlder wandern,
die Vögel singen tönereich im feuchten Laub,
Geziefer wimmelt, Rehe Àsen stumm auf fetten Wiesen,
Eichhörnchen klettern flink, wir atmen Freude.

In bunten Blumen liegen, unser Blick
fliegt hoch hinaus und tÀndelt mit den Wolken,
sie zeigen ihre wechselreichen Formen:
Ein Engel, Pferde, Menschen im GesprÀch.

Gedankenreich mit Worten spielen, SĂ€tze weben,
in ihnen ruht die Not vergangner Zeit,
verheilte Wunden, Zweifel, Untergang,
Getrenntes fĂŒgen wir gelĂ€utert neu zusamnmen.

Der Tanz mit dir, geliebte Freundin, ist berauschend,
wir schweben lĂ€chelnd ĂŒber DschungelgĂ€rten
zur Quelle hin, wo uns ein heiliger Gelehrter
das Wasser reicht - es weitet unsre Grenzen.
__________________
Wilhelm Riedel

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Herzog
???
Registriert: Apr 2004

Werke: 39
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GlĂŒckwunsch ...

... zu diesen zauberhaften Bildern, zu dieser klaren, schlichten und doch so vieldeutigen Sprache und zu diesem sicheren GefĂŒhl fĂŒr Rhythmus und Tempo.

Gruß, Herzog

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Gabriele
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 90
Kommentare: 271
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Hallo Wilhelm,
Dein Gedicht hat mich sehr berĂŒhrt. Ich habe selbst mal etwas Ähnliches geschrieben, aber bei weitem nicht so schöne Worte gefunden.
Meine Lieblingsstrophe:
"Gedankenreich mit Worten spielen, SĂ€tze weben,
in ihnen ruht die Not vergangner Zeit,
verheilte Wunden, Zweifel, Untergang,
Getrenntes fĂŒgen wir gelĂ€utert neu zusamnmen."
Einfach schön (auch wenn die Zeit der Liebe fĂŒr den/die LeserIn erst mal vorbei ist)!
Liebe GrĂŒĂŸe
Gabriele
__________________
Be yourself - no matter what they say!

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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 73
Kommentare: 172
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Hallo Herzog,
danke fĂŒr dein Lob. Ohne Zweifel ist der Rhythmus fĂŒr dieses Gedicht sehr wichtig, weil er die harmonische Grundstimmung ausdrĂŒckt.

GrĂŒĂŸe von Wilhelm.
__________________
Wilhelm Riedel

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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 73
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Liebe Gabriele,
ich danke dir, dass du so schön ĂŒber mein Gedicht sprichst. In der Tat hast du die wichtigste Strophe besonders hervor gehoben. Aber die Zeit der Liebe ist nicht vorbei; vielmehr denken die Liebenden in ihrem GlĂŒck an vergangene Not und bewahren sie in ihrem GedĂ€chtnis.

Liebe GrĂŒĂŸe,
Wilhelm.
__________________
Wilhelm Riedel

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Gabriele
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 90
Kommentare: 271
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Hallo Wilhelm,
Du schreibst: "...vielmehr denken die Liebenden in ihrem GlĂŒck an vergangene Not und bewahren sie in ihrem GedĂ€chtnis."
Genauso habe ich die Strophe auch interpretiert. Ich meinte nur, dass Dein Werk auch dann noch berĂŒhrt, wenn der Leser/die Leserin selbst gerade nicht in der Situation eines Liebenden ist.
Liebe GrĂŒĂŸe,
Gabriele
__________________
Be yourself - no matter what they say!

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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 73
Kommentare: 172
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Ja, Gabriele, die Not vergangner Zeiten in seiner Sprache aufzubewahren, das ist Weisheit, die auch unabhĂ€ngig von aktuellem LiebesglĂŒck vorhanden sein kann. Aber sie ist sicher Teil einer umfassenden Liebe.

GrĂŒĂŸe von Wilhelm.
__________________
Wilhelm Riedel

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