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Leselupe.de > Ungereimtes
Mit geschlossenen Augen
Eingestellt am 04. 06. 2004 02:13


Autor
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L-Din
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2004

Werke: 10
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Mit geschlossenen Augen sieht man in sich hinein
Der Blick kann schÀrfer als der mit offenen sein
Das Bild exakter und der Wahrheit gleich
Öffnet man die Lider, scheint alles wieder Vergessen zu sein

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
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Hallo, L-Din!

Wer "bleicht" nicht manchmal gerne die Wahrheit fĂŒr sich selber? Es gibt aber auch diejenigen, die sie gerne fĂŒr andere bleichen ...

LG
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim AufblĂŒhen <§§§

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freifrau von löwe
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2004

Werke: 47
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hallo l-din

vielleicht verstehe ich es ja einfach nur nicht, aber warum gibts diesen text hier unter kurzlyrik, wÀhrend deine anderen, ebenso kurzen und ebenso viel oder wenig lyrischen texte unter kurzprosa stehen???

mich stört das pauschale "man". ich weiß nicht, von wem du erzĂ€hlst, auch wenn du vielleicht uns alle meinst, es klaut dem text das leben.

meint
__________________
Freifrau von Löwe

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Blackmail
gesperrt
Schriftsteller-Lehrling

Registriert: May 2004

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Herr L-Din,

wenn ich das richtig verstanden habe, meinen Sie eigendlich das Schlafen und TrÀumen was schönes ist.
Doch wenn man aufwacht und merkt das alles nur ein Traum war, versteht man das man im Grunde nichts geÀndert hat.

Oder?

Blackmail
__________________
Wer kÀmpft, kann verlieren, doch wer nicht kÀmpft,hat bereits verloren.

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freifrau von löwe
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2004

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ich widerspreche hier einfach mal.
nein, ich denke nicht, dass es ums schlafen oder trĂ€umen geht, im gegenteil. ich habe es so verstanden, dass es darum geht, was geschieht, wenn man den blick nach innen wendet, um entweder sich selber oder die dinge mit dem wahrhaftigsten aus sich selber zu betrachten. "von wahrheit gebleicht" erzĂ€hlt mir von der demut, von der enttĂ€uschung oder auch dem entsetzen, gefĂŒhle, die einen manchmal einholen, wenn man feststellt, wie wenig man das ist, was man geglaubt hat, zu sein oder dass die bilder, die man von sich hatte, so nicht der wahrheit entsprechen.
ich kenne auch den umkehrungsprozess. lĂ€sst man sich wieder in die alltĂ€glichkeit gleiten und dazu hinreißen, die augen nur am rand der oberflĂ€che entlang zu fĂŒhren, kommt das vergessen schnell.
der gedanke des textes gefĂ€llt mir sehr gut, an der ausfĂŒhrung hab ich bereits gemĂ€kelt. ;-)

@blackmail und ĂŒbrigens: bisher hab ich den eindruck gehabt, wir duzen uns hier?

__________________
Freifrau von Löwe

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gareth
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003

Werke: 132
Kommentare: 783
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Fast hÀtte ich, L-Din,

hier her geschrieben, dass ich die Aussage deines Gedichtes ein ganz klein wenig klischeehaft und oft gesagt empfinde. Denn das ist unstrittig ein sehr bekanntes Bild: ich schließe die Augen und lausche, höre, sehe in mich hinein. Das gilt auch fĂŒr die nĂ€chste Aussage, nĂ€mlich die, dass dann, wenn man gar nichts sieht, der Blick gewissermaßen doch schĂ€rfer sein kann. Was mich hindert, das alles abschließend so zu Ă€ußern, sind dann die beiden letzten Zeilen. Auch dort hĂ€tte ich nicht gezögert, das Bild der gebleichten Wahrheit als gekĂŒnstelt und unstimmig abzutun, denn Bleichen heißt: Farben zum Verschwinden bringen und in aller Regel auch: Konturen schwĂ€chen, was mir nicht unbedingt als Bild fĂŒr eine genauere Sicht der Dinge geeignet scheint, wenn eben nicht Freifrau von Löwe dieses Bild fĂŒr mich doch wieder stimmig interpretiert hĂ€tte.
Außerdem darf man ja durchaus bekannte Dinge in neuem Gewand immer wieder herzeigen. Mit der Verwendung des "man" habe ich keine Probleme. Das bringt die menschliche Neigung zur Verallgemeinerung der eigenen Erfahrung ins Spiel und stĂ€rkt den Text eher.

GrĂŒĂŸe
gareth

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