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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Mitnichten ein Traum
Eingestellt am 06. 12. 2018 18:07


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Susi M. Paul
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Oct 2013

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Mitnichten ein Traum

F├╝r einen Moment schlug sie die Augen auf. Die Sonne schien bereits hell. Es w├╝rde ein warmer, blauer Sommertag werden. Sie hatte keine Eile. Er w├Ąhnte sie schlafend, suchte seine Sachen zusammen, leise, um sie nicht zu wecken. Nachdem er sich geduscht h├Ątte, w├╝rde er wie immer noch einmal kurz hereinschauen, um das Bett herumgehen und sie zum Abschied z├Ąrtlich auf die Wange k├╝ssen. Wohlig r├Ąkelte sie sich, kn├╝llte ihr Kissen zurecht, schlief wieder ein.
Er kam herein, ging aber nicht um das Bett herum, sondern legte sich zu ihr. Sie stellte sich schlafend, wartete ab. Er schlug das Laken zur├╝ck, n├Ąherte sich ihrem nackten, ausgeruhten K├Ârper. Er roch frisch, noch etwas feucht, hatte sich nicht angezogen. Sie lag b├Ąuchlings bereit f├╝r ihn.
Sachte biss er ihr in den Nacken. Sie erwiderte das Signal mit einem zufriedenen Maunzen. Seine Lippen ├╝berzogen ihren R├╝cken mit K├╝ssen, seine Finger suchten und fanden ihre weiche Spalte. Tief atmend seufzte sie auf, freute sich auf das, was folgen w├╝rde.
Im Laufe der Jahre hatte sie gelernt, ihrer beider Ritual der Liebe st├Âhnend anzuleiten. Ihn erregte es. Und ihr half es, ihren ganzen K├Ârper einzubringen, wortlos dessen W├╝nsche auszudr├╝cken. Routiniert modulierte sie dabei den Tonfall und den Klang ihres St├Âhnens. Das Repertoire, das sie sich angeeignet hatte, war breit. Es reichte von glockenhell-leisem, genie├čendem Wimmern ├╝ber kehlig-br├╝nstiges, ob ihrer Anspannung fast klagendes Jammern bis hin zu lauthals-fordernden, abgehackten Ausbr├╝chen, die dem ├ächzen von Tennisspielerinnen beim Aufschlag glichen. Diese pflegte sie jedoch erst von sich zu geben, wenn sie sich auf Gedeih und Verderb f├╝r ihn ├Âffnete.




Mit geschlossenen Augen auf ihr Verlangen konzentriert, gab sie wie gewohnt den Rhythmus und die Intensit├Ąt vor, ohne etwas sagen zu m├╝ssen. Seine Finger taten, wie ihnen gehei├čen: kniffen, dr├╝ckten, fuhren ein, vor allem aber streichelten sie wieder und wieder. Sanfte Bisse und K├╝sse ├╝ber ihre gesamte R├╝ckenfront hinweg begleiteten das vergn├╝gliche Treiben am allervergn├╝glichsten Ort.
Als schlie├člich die Zeit gekommen war, ihre Stimme verlangend zu erheben, hob sie zugleich vertrauensvoll ihr Becken an: als Bitte an ihn, den hunderte Male praktizierten und doch immer wieder ├╝berraschend neuen Akt zu vollziehen. Er war bereit f├╝r sie, nahm die Einladung geradewegs an.
Doch der Gleichtakt in der intimsten Begegnung, von dem sie gehofft hatte, dass er wie ├╝blich lange w├Ąhren w├╝rde, stellte sich diesmal nicht ein. Aus einem einfachen Grund: Sie konnte es nicht mehr aufschieben. Mit dem Kissen versuchte sie, den grellen Ausruf zu d├Ąmpfen, der das Aufb├Ąumen ihres K├Ârpers ank├╝ndigte. Es gelang ihr nicht wirklich. Danach genoss sie still die Nachbeben, deren Ausl├Ąufer sie noch sp├╝rte, als auch seine Anspannung sich entladen musste. Wortlos und erschlafft zog er sich aus ihr zur├╝ck. Er dr├╝ckte ihr einen letzten Kuss in den Nacken, deckte sie mit dem Laken zu und lie├č sie allein.
Sekunden sp├Ąter betrat er, vollst├Ąndig bekleidet, das Zimmer, ging um das Bett herum, sah, dass sie wach war, und fragte, bevor er sie z├Ąrtlich auf die Wange k├╝sste: ÔÇ×Was wolltest du mir vorher sagen? Ich habe geh├Ârt, dass du mir etwas zugerufen hast. Aber ich habe es nicht verstanden, ich war gerade dabei, mir die Haare zu waschen. War es etwas Wichtiges?ÔÇť
Best├╝rzt tastete sie den Teil ihres K├Ârpers ab, der ihr die Gewissheit verschaffen w├╝rde, dass sie nur getr├Ąumt hatte. Doch ihre tastenden Finger fanden dort den unwiderlegbaren, cremig-warmen Beweis daf├╝r, dass es kein Traum gewesen sein konnte. Sie erstarrte vor Furcht und Schrecken.

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