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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Modern Times
Eingestellt am 01. 02. 2006 17:37


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Zauberfee
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\"Und tsch├╝ss\", verabschiedete er die Datei und bef├Ârderte Deckblatt, Bewerbung und Lebenslauf mit einem l├Ąssigen Mausklick ins Innere seines Computers. Einige Sekunden hielt er den Atem an, dann informierte ihn eine h├Âfliche Meldung auf dem Bildschirm, dass der Druckauftrag abgearbeitet wurde. Endlich ...

Man schrieb das Jahr 1995, den 30. April, und w├Ąhrend sich die Stadt in feuchtfr├Âhlichem Herbeifeiern des 1. Mai erging, verbrachte er die Nacht wieder einmal mit einer Bewerbung, die seine inzwischen zweij├Ąhrige joblose Pechstr├Ąhne beenden und die R├╝ckkehr in ein normales Leben erm├Âglichen sollte. Dieses Mal hatte sich das Formulieren des Schreibens als das kleinere ├ťbel entpuppt, denn seit er den Drucker angeschlossen hatte - ein geliehenes Exemplar, Baujahr Neunzehnhundertvorsintflutlich - meuterten die sonst so zuverl├Ąssigen Funktionen seines Computers. Es war fast Mitternacht. Misstrauisch be├Ąugte er den Tintenstrahler, der ihm eisern verbohrtes Schweigen entgegensetzte, wenngleich auch zartgr├╝nes Flackerlicht auf langersehnte Daten├╝bertragung hoffen lie├č. Eine Zigarette sollte ihm die Wartezeit verk├╝rzen, doch im Chaos von Druckeranleitungen, Handb├╝chern und technischen Bedienertipps auf seinem Schreibtisch fand er nur noch eine leere Schachtel. Er seufzte. An der Stra├če um die Ecke gab es einen Zigarettenautomat. Bevor er seine Wohnung verlie├č, schaltete er den Anrufbeantworter seines Telefons ein und vergewisserte sich, da├č das Faxger├Ąt auf Empfang war. Allzeit bereit f├╝r Jobangebote von geistig umnachteten innovativen Personalchefs, die mitten in der Nacht auf die Idee kamen, ihn einzustellen. Alles war m├Âglich.

Der besagte Zigarettenautomat schluckte hungrig das ihm zugef├╝hrte Kleingeld, verweigerte jedoch jeglichen Zugriff auf seine nikotinhaltigen Innereien. Er fluchte und suchte seine nahegelegene ehemalige Stammkneipe auf, das Bistro \"M├╝cke\", in dem in wilden Gr├╝nt├Ânen beschminktes Volk fr├Âhlich singend und trinkend den Tanz in den Mai beging. In einem Anflug von Sentimentalit├Ąt lie├č er sich von der Stimmung anstecken und leistete sich neben zwei Schachteln Luckys eine Flasche Maibowle. Dann sah er zu, dass er hinauskam, bevor ihn jemand ansprach. Zugeben, dass er ohne Arbeit war, kostete ihn stets ein St├╝ck verbliebenen Stolzes und sog ihn in die verhasste Welt voll grauer Ratten, die an seinem Ego nagten.

Runde zwanzig Minuten sp├Ąter stand er wieder vor seiner Haust├╝r. So sicher er wusste, dass er sie hinter sich geschlossen hatte, als er ging, so ma├člos entsetzt starrte er auf den Boden. F├╝nf sorgf├Ąltig gr├╝n-lackierte Fingern├Ągel an einer schmalen Hand, die aus seiner Wohnung in den Hausflur ragte, lie├čen sein Blut in den Adern gefrieren. Er schob die T├╝r auf und blickte in das Zimmer. Alles war wie immer. Bis auf drei Kleinigkeiten.

Der Empfangsknopf des Faxger├Ątes leuchtete rot, ohne dass irgendwelche ├ťbertragungen ersichtlich gewesen w├Ąren, daf├╝r hatte sich im Ausgabeschacht des Tintenstrahldruckers umso mehr Papier angesammelt, und auf den Fliesen lag ein nackter weiblicher K├Ârper. Der Gestalt war nicht anzusehen, ob sie noch lebte oder nicht. Ihr R├╝cken war ihm zugewandt, bedeckt von einer Flut schwarzen Haares. War sie tot? Sie war tot. Er versuchte, nicht in Panik zu verfallen, gab sich einen Ruck, sank an ihrer Seite auf die Knie und drehte sie ├Ąngstlich um. Sie st├Âhnte leise und ihre Augenlider zitterten. Sie war nicht tot.

Schnell sprang er wieder auf, hob die Hand mit den gr├╝nen Fingern├Ągeln und zugeh├Ârigem Arm eilig aus dem Weg und schloss die T├╝r, bevor seine Nachbarn auf Gedanken kamen, die ihn vielleicht seinen Mietvertrag kosten w├╝rden. Erneut kniete er an ihrer Seite nieder.

Schwarzes Haar klebte schwei├čnass auf ihrer Stirn, hellh├Ąutig, hohe Wangenknochen; viele winzige Sommersprossen, die ihm seltsam unpassend zum Rest ihres Gesichtes erschienen, tummelten sich auf ihrer Nase. Sein Blick wanderte weiter. Ihre Scham war ohne Haare, das r├╝hrte und erregte ihn zugleich. Als er wieder aufschaute, blickte sie ihm direkt in die Augen. Er erstarrte und verga├č v├Âllig, rot zu werden. Solch ein unglaublich klares Grau hatte er noch nie gesehen.
\"Ist was?\" fauchte sie und wand sich aus seinen Armen.
\"Deine Augen,\" stammelte er, \"sie sind grau\".
Sie zog eine Augenbraue hoch.
\"Tats├Ąchlich? Nun, das kommt schon mal vor.\"
Sie stand auf und schwankte. Schnell griff er nach ihr und schob sie auf das Sofa.
\"Bist du okay?\"
Mit geschlossenen Augen sank sie zur├╝ck, um sogleich wieder hochzuschnellen.




\"Shit, nein. Mir ist ├╝bel. Wo -?\"
Er hatte noch Zeit, ihr den Weg zu deuten, da sprintete sie schon mit einer Hand vor dem Mund ins Bad. Sp├Ąter lugte sie durch den T├╝rrahmen, ein leicht versch├Ąmtes L├Ącheln auf den Lippen.
\"Sorry! Kann ich vielleicht duschen? Und h├Ąttest du was zum Anziehen, ┬┤n T-Shirt oder so?\"
\"Klar,\" nickte er schnell und grinste bl├Âde, \"kein Problem.\"

Er ging hinein, als sie bereits unter der Dusche stand und h├Ąngte die Sachen ├╝ber den Stuhl. Unsicher verharrte er kurz und drehte sich dann zum Gehen. Da sprach sie ihn an.
\"Danke!\" l├Ąchelte sie. Ihr nasses Gesicht ragte vorwitzig zwischen den grellbunten Fischen des Plastikvorhanges hervor. \"Du bist sehr nett. Setz dich!\"
\"Bitte?\"
Aber sie war schon wieder hinter dem Duschvorhang verschwunden, begann zu reden, und so setzte er sich. Sie sei unterwegs zu einem Fest, erz├Ąhlte sie, einer Art Familienfeier mit Bekannten und Verwandten, zu der sie einmal im Jahr zusammenkamen. Weil sie sehr sp├Ąt dran war, hatte sie eine Abk├╝rzung ausprobieren wollen, sich dabei verirrt und war in seiner Wohnung gelandet.
\"Aha,\" bemerkte er. \"Eine Abk├╝rzung. Durch meine Wohnung. Das geht nat├╝rlich viel schneller, alles klar.\"
Aber das schien sie nicht zu h├Âren, denn sie duschte zuende, schlang ein Handtuch um ihren Kopf, trat tropfnass heraus und trocknete sich unbedarft vor seinen Augen das Wasser von ihrem K├Ârper. Er verga├č zu fragen, wie sie es geschafft hatte, in seine verschlossene Wohnung zu gelangen, und das nackt, und warum ihr so ├╝bel gewesen war. Es fiel ihm schwer, nicht auf den glatten H├╝gel zwischen ihren Beinen zu schauen und auch die Tropfen, die von ihren kleinen festen Br├╝sten perlten, zogen seine Blicke magisch an. Sie bemerkte es und hielt in ihrer Bewegung inne.
\"Du findest mich sch├Ân!\" stellte sie fest und trat vor ihn. Er musste aufschauen, um ihr zu antworten und schluckte. Ihr Gesicht schien nur aus Augen zu bestehen; die Worte fanden keinen Weg durch seine Kehle, und so nickte er nur.

Sie l├Ąchelte ihn an. \"Du gef├Ąllst mir auch... und dein T-Shirt - darf ich es haben?\" Er lie├č es sich von ihr ├╝ber den Kopf ziehen und ihre Hand strich leicht die Mittellinie seiner Brust entlang nach unten. Ihre grauen Augen hielten seine tiefbraunen fest im Bann. \"Deine Jeans k├Ânnte mir auch passen...\". Er antwortete nicht, ├Âffnete stattdessen seinen G├╝rtel und zog die Hose aus.
Leise auflachend warf sie mit einer anmutigen Drehung ihres Kopfes das Handtuch hinab und sch├╝ttelte das schwarze nasse Haar in den Nacken. Sie senkte ihren Mund an sein Ohr.
\"Wei├čt du was? Dieses Jahr m├╝ssen sie das Fest ohne mich feiern. Hast Du etwas dagegen, wenn ich bleibe?\"
Sprachs, verschloss seine Lippen mit den ihren und f├╝hrte seine H├Ąnde an ihren K├Ârper. Der kurze Gedanke, Widerspruch einzulegen, wurde vom anschmiegenden Erschauern ihres K├Ârpers im Keim erstickt; er zog sie an sich und herab auf seinen Scho├č.
Wie selbstverst├Ąndlich nahm sie ihn auf, tief, und dann begann sie sich zu bewegen, in einer Art, die sein Blut in hei├čen Wogen durch seinen K├Ârper taumeln lie├č, fl├╝sterte Worte in sein Ohr, seltsame, unbekannte Laute, die ihn forttrugen aus der Realit├Ąt.
Pl├Âtzlich nahm sie seine Hand, zog ihn unter die Dusche, die sie zu einem warmen Wasserfall weit aufdrehte, kniete sich vor ihn und trieb ihn mit ihrem Mund und ihren H├Ąnden an den Rand des Wahnsinns. Als er soweit war, schloss sie die Augen und hob ihr Gesicht seiner Hitze entgegen. Dieser Anblick gab ihm den Rest. Er verkrallte sich in den Duschvorhang, riss ihn aus seinen Halterungen und rutschte in der Wanne aus. Beim Aufschlag verlor er sofort das Bewu├čtsein. Das Duschwasser f├Ąrbte sich rot vom heftig spudelnden Blut aus dem klaffenden Riss in seiner Stirn. Das M├Ądchen schlug erschrocken die Hand vor den Mund.
\"Hoppla\", sagte sie und kicherte. Dann drehte sie die Dusche ab, murmelte seltsame, unverst├Ąndliche Laute und schnippte dazu mit den Fingern.

Er erwachte mit leichten Kopfschmerzen in seinem Bett und versuchte, sich zu erinnern. Der Traum... Dann sah er am Fu├čende das M├Ądchen sitzen.
\"Was ist passiert?\" fragte er.
\"Du hast dir den Kopf gesto├čen\", erwiderte sie l├Ąchelnd.
War er nicht gest├╝rzt? Er ber├╝hrte seine Stirn. Da war nichts. Ihm fiel etwas auf.
\"Dein Haar,\" bemerkte er, \"es ist blond.\"
\"Das kommt vor\", fl├╝sterte sie, hob die Decke und schl├╝pfte darunter. Er war zur├╝ck im Traum. Und der vertrieb seine Kopfschmerzen. Als ihr Gesicht auf der H├Âhe des seinen war, gebot er ihr atemlos Einhalt, fl├╝sterte: \"wer bist du nur?\" und hielt ├╝berrascht inne. Das blaueste Blau, das er je gesehen hatte.
\"Deine Augen,\" fl├╝sterte er, \"sie sind blau.\"
\"Tats├Ąchlich?\" keuchte sie, \"das kommt vor. H├Âr nicht auf, dich zu bewegen!\"


Viel sp├Ąter, als ihr Atem sich beruhigt hatte und ihre K├Ârper sich entspannten, fanden sich ihre H├Ąnde und hielten einander fest. So schliefen sie ein.

Bei Morgend├Ąmmerung l├Ąutete ihn das Telefon aus dem Schlaf. Er nahm ab, lauschte. Dann drehte er sich zu ihr. \"Bist du Zirkonia?\"
Sie nahm den H├Ârer.
\"Mutter? -
- Ja, ich habe es ausprobiert -
- Nein, ich hatte mich blo├č in der Nummer geirrt -
- Nein, es ist nicht gef├Ąhrlich. Man muss sich nur daran gew├Âhnen. Du solltest es einmal ausprobieren, das ist jetzt IN!
- Nein, Mutter, den brauche ich auf gar keinen Fall. Ich nehme den gleichen Weg zur├╝ck -
- Ja, Mutter, ich wei├č. Das war fr├╝her so. In deiner Zeit. Aber die Zeiten haben sich nun mal ge├Ąndert -
- Nat├╝rlich werde ich vorsichtig sein. Ade, Mutter, bis sp├Ąter!\"
Sie gab ihm den H├Ârer zur├╝ck. Er legte auf und sie schmiegten sich schl├Ąfrig aneinander.
\"Zirkonia?\" murmelte er.
\"Ja?\"
\"Ich hei├če Sebastian.\"
\"Ich wei├č.\"
\"Wirst du mir irgendwann alles erkl├Ąren?\"
\"Aber ja.\" Sie lachte leise. \"Schlaf jetzt.\"
\"Zirkonia?\"
\"Ja, Lieber?\"
\"Deine Augen. Jetzt sind sie gr├╝n.\"
\"Wirklich? Endlich!\"
\"Und dein Haar ist rot.\"
\"Dann ist es gut.\"

Kurz bevor er zur├╝ck in den Schlaf sank, fiel ihm etwas ein. Jetzt passten die Sommersprossen zu ihrem Gesicht.

Als sie das n├Ąchste Mal aufwachte, k├╝sste sie den Schlafenden zum Abschied und schlich auf Zehenspitzen in sein Arbeitszimmer. Es roch nach der Maibowle, die sie getrunken hatte, w├Ąhrend er sich von dem Sturz und der Heilung seiner Stirnwunde erholte. Weit ├Âffnete sie das Fenster, sog tief die Luft ein und bot ihr Gesicht mit versunkenem Ausdruck f├╝r einen Augenblick der warmen Maisonne dar. So gl├╝cklich hatte sie sich lange nicht gef├╝hlt. Anschlie├čend ging sie zum Tintenstrahler hin├╝ber, nahm das Papier heraus und las aufmerksam seine Bewerbung. Danach murmelte sie seltsame, unverst├Ąndliche Laute und schnippte dazu mit den Fingern.

In seinem B├╝cherregal fand sie ein Lexikon, bl├Ątterte darin, schrieb an einer bestimmten Stelle etwas hinein, schnitt sich eine Locke aus dem Haar und klebte sie mit Tesafilm in das Buch. Sie lie├č es offen auf dem Schreibtisch liegen.
Jetzt trat sie an das Faxger├Ąt, tippte - diesmal sorgsam - eine Nummer ein, dr├╝ckte den gr├╝nen Startknopf und schl├╝pfte nackt in den Einzugsschacht. Als die letzte Str├Ąhne ihres tizianroten Schopfes verschwunden war, meldete das Display die erfolgreiche Speicher├╝bertragung.


Neben der roten Locke im Lexikon las er sp├Ąter: \"Walpurgisnacht, die Nacht vom 30. April zum 1. Mai, in der nach Volksglauben die Hexen auf ihren Besen auf den Blocksberg eilen, um dort ihr Fest zu feiern.\" Quer dar├╝ber stand in gro├čen frechen handgeschriebenen Buchstaben: BESEN SIND OUT !

Die Bewerbung schickte er am darauffolgenden Tag ab. Er bekam den Job und betreute fortan in einem eigenen kleinen B├╝ro einen ebensolchen kleinen Kundenkreis f├╝r ein mittelst├Ąndisches EDV-Unternehmen. Damit war er v├Âllig zufrieden, denn der Job war nach seinen Erlebnissen in der Walpurgisnacht nicht mehr wichtig f├╝r ihn.

Seine freie Zeit verbrachte er damit, durch die Stra├čen und Parks der Stadt zu laufen, immer in der Hoffnung, auf irgendeinen Hinweis zu sto├čen, der ihm helfen w├╝rde, Zirkonia zu finden. In den Abendstunden sa├č er zuhause vor dem Computer, hinterlie├č Suchmeldungen auf Online-Pinboards oder surfte im Internet, um alles zu sammeln und zu lesen, was er ├╝ber Hexerei finden konnte. Unter dem Pseudonym \"Besen\" legte er sich einen dieser modernen Weblogs zu und nannte ihn \"Blogsberg\". Neuerdings liefen ihm h├Ąufig schwarze Katzen nach. Und ein Rabe hatte sich auf seinem Fensterbrett von ihm f├╝ttern lassen.

***

Die Sendebest├Ątigung des Telefaxes, mit vollst├Ąndiger Faxnummer des Empf├Ąngers sowie Datum und Zeit der ├ťbertragung, war von einem Windsto├č weit unter den gro├čen Schrank hinter seinem Schreibtisch geweht worden.

Eines Tages w├╝rde er sie finden.

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
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Registriert: Oct 2000

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Einfach Klasse, diese moderne Hexengeschichte. Und - wenn man von der ein klein wenig ├╝berschwappenden Einleitung mal absieht - auch flott geschrieben.
Mehr f├Ąllt mir auf die Schnelle nicht ein. Vielleicht sp├Ąter.

Gru├č Ralph
__________________
Schreib ├╝ber das, was du kennst!

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Zauberfee
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2006

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Dankesch├Ân und Sorry f├╝r die Schr├Ągstriche - habe die Story per copy & paste eingef├╝gt und in der Vorschau waren sie nicht zu sehen...
Das Hexchen und ich haben schon viel miteinder erlebt und sie ist auch nicht mehr die J├╝ngste - f├╝r den Einstieg hier aber musste sie es einfach sein :-)

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

Werke: 209
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Hallo Zauberfee,

Deine Geschichte habe ich mit wachsender Heiterkeit gelesen - unter anderem auch, weil ich immer an dem Tag Geburtstag habe und mich somit quasi von Hause aus f├╝r die Rituale und Besonderheiten der sog. Walpurgisnacht interessiere - das ganze Gr├╝ngeschminke hat sich im Ruhrgebiet allerdings noch nicht durchgesetzt. Einzig die Maibowle, die traditionell mit frischem Waldmeister, zum Str├Ąu├čchen gebunden, und kopf├╝ber im Weinsektbad h├Ąngend serviert wird, gefiel mir als Fertigproduktpendant in der Geschichte nicht ganz so gut.

Die erotische ├ťberraschung, auf die der erste Teil der Geschichte hinausl├Ąuft, als eingef├╝gtes Bindeglied zu einer ganz anderen Wendung, gef├Ąllt mir im Nachhinein fiel besser, als beim Lesen. Da dachte ich eher: naja, das ├ťbliche. War das so beabsichtigt?

Der Sprung in der Geschichte, nach dem Ausrutscher in der Dusche, belebt die Szene erfrischend neu durch dieses Irrationale, das, angef├╝hrt durch Zirkonias Verwandlungen hereingeschneit kommt. Auch die Ankoppelung an die Ausgangssituation mit der erfolgreichen Bewerbung ist Dir dabei noch gut gegl├╝ckt und macht die Sache auf ihre Weise rund.

Gef├Ąllt mir gut!
Gr├╝├če von
Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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Susanne Henke
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2004

Werke: 9
Kommentare: 56
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Hallo Zauberfee

hat mir Spa├č gemacht, deine Geschichte - besonders die Verwandlungen, das Telefonat mit der Mama, "Besen sind out" und das Blogsberg-Blog ;-)

In diesem Satz "Bevor er seine Wohnung verlie├č, schaltete er den Anrufbeantworter seines Telefons ein und vergewisserte sich, da├č das Faxger├Ąt auf Empfang war. Allzeit bereit f├╝r Jobangebote von geistig umnachteten innovativen Personalchefs, die mitten in der Nacht auf die Idee kamen, ihn einzustellen. Alles war m├Âglich. " w├╝rde ich "seines Telefons" und "Geistig umnachtet" streichen - erkl├Ąrt sich eigentich von selbst.

Viele Gr├╝├če

Susanne

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