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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Momentaufnahme
Eingestellt am 02. 11. 2004 23:32


Autor
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plumbumber
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2004

Werke: 4
Kommentare: 2
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Momentaufnahme

Ich m├Âchte wie ein Kind auf der Suche nach dem Gl├╝ck, in den Sonnenuntergang gehen.
Ich greife deine festen Schenkel, gleite hinauf f├╝hle deine Scham, es zu tun. F├╝hle deine Angst. Das Wasser was auf uns prasselt bildet den Schleier der Geborgenheit. Ich sp├╝re meine Erregung. Die w├Ąrme deiner Lippen sucht meinen Hals. Ich greife deine Kniekehlen und trage dich in die Stube.




Du liegst vor mir auf dem L├Ąufer, deine Lippen ber├╝hren die meinen, du schmeckst nach frischer Milch. Ich sehe die Lust, tief in deinen Augen. 1000 Seifenblasen platzen in meinem Hirn. Unb├Ąndige Gier, nach mehr. Ein Schauer jagt ├╝ber den R├╝cken und 10000 Seifenblasen.Um mich alles verschwommen. Konturen l├Âsen sich auf in nichts, eine riesige Seifenblase platzt mit ohrenbet├Ąubenden Get├Âse.
Der Schwei├č gl├Ąnzt auf deiner Haut. Du liegst vor mir auf dem L├Ąufer. In meinem Kopf platzen noch immer vereinzelt Seifenblasen. Ich streichle ├╝ber deinen Bauch, f├╝hle die Hitze deines K├Ârpers. Sehe das Glitzern in deinen Augen, sp├╝re deine Hand in meinem Schritt...

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kristina
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2004

Werke: 2
Kommentare: 3
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Hallo plumbumber,

ich wei├č nicht so recht, aber Sex, Gier und Orgasmen haben bei mir wenig mit Seifenblasen zu tun. Der Vergleich hinkt etwas.Auch zerplatzen Seifenblasen eher still und sanft als ohrenbet├Ąubend.

Nichts desto trotz ...
liebe Gr├╝├če
Kristina
__________________
ka

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo plumbumber,
mit wem v├Âgelt der protagonist eigentlich?
F├╝hle deine Angst.
Ich greife deine Kniekehlen und trage dich in die Stube.
Du liegst vor mir auf dem L├Ąufer,
und noch einmal:
Du liegst vor mir auf dem L├Ąufer.
ich finde, die sexualpartnerin kommt nicht gut
weg in dieser geschichte. das an sich kann jeder
autor selbst entscheiden, aber mich irritiert,
dass der genuss der einen seite so sehr beschrieben
wird, und die andere immer nur schwitzend auf dem
l├Ąufer liegen muss. einfach keine anziehende vorstellung.
dann finde ich das seifenblasenbild wenig
gelungen. du wiederholst dich, die bilder ergeben keinen
sinn. allein das wort "seifenblase" stellt mich als
leserin noch nicht auf romantik ein.
insgesamt inhaltlich nicht mein geschmack,
formal ├╝berarbeitungsbed├╝rftig, und wenn es nur
die rechtschreibung ist, die du korrigierst.
gru├č,
denschie

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

plumbnumber, ich glaube dir, da├č du es ├Ąhnlich empfunden
hast. die seifenblasen sind okay - obwohl gew├Âhnungs-
bed├╝rftig. auch die "frische milch" gef├Ąllt mir sehr
gut. warum nicht auf einem l├Ąufer? letzlich ist`s
wurscht, wo einem die geilheit einl├Ądt.
inspirierende kurzprosa.

bon.

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gareth
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003

Werke: 132
Kommentare: 783
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Es reicht nicht, lieber plumbumber,

aufzuschreiben, was man sich als erotische Situation gerade vorstellt oder an was man sich gerade gerne erinnert, oder was man sich herbei w├╝nscht. Es ist ja f├╝r die Anderen gedacht. Deshalb muss eine handwerkliche Komponente dazu kommen, damit die Leser es sich auch vorstellen k├Ânnen und sich bestenfalls dann selbst erinnern, oder es sich herbei w├╝nschen.
Daf├╝r muss ein Text in der Regel einige Voraussetzungen erf├╝llen.

Eine davon ist die Verst├Ąndlichkeit. Ich bin gleich am Anfang in eine der unabsichtlich aufgestellten Fallen geraten:
"Ich greife deine festen Schenkel, gleite hinauf f├╝hle deine Scham"... das sehe ich so ungef├Ąhr vor mir und dann kommt: "...es zu tun".
Bei: "Du liegst vor mir auf dem L├Ąufer", sehe ich den Erz├Ąhler da stehen und auf sie herunter blicken, dann kommt: "deine Lippen ber├╝hren die meinen". Er muss also auch liegen, denke ich jetzt, und zwar ├╝ber ihr, wei├č es aber eigentlich doch nicht so genau.

Eine weitere Voraussetzung ist eine saubere Ausdrucksweise und stimmige Bilder:

Mit "Das Wasser was auf uns prasselt bildet den Schleier der Geborgenheit" gibst du je ein Gegenbeispiel daf├╝r in einem Satz.
Grammatikalische Fehler lenken den Leser vom Inhalt ab.
Bei den Metaphern sind die Geschm├Ącker zwar sehr verschieden, aber f├╝r mich ist z.B. weder ein herab prasselndes Wasser, noch ein Schleier ein Sinnbild f├╝r Geborgenheit. F├╝r mich sind auch die Seifenblasen kein gut nachvollziehbares Bild f├╝r sexuelle Erregung und zwar insbesondere nicht die 1000 St├╝ck, die gemeinsam mit dem Schauer ├╝ber den R├╝cken jagen. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen.

Zum Schluss noch der Hinweis, dass Situationen sowohl anschaulich, als auch klar beschrieben werden sollten.
"Sehe das Glitzern in deinen Augen, sp├╝re deine Hand in meinem Schritt..."

Wo greift sie denn nun hin?
Ich glaube nicht mal, dass ein nackter Mann ├╝ber einen Schritt in dem geschriebenen Sinn ├╝berhaupt verf├╝gt, weil der Begriff f├╝r mich ein Fachbegriff aus dem Schneiderhandwerk ist und ein eng umschriebenes Gebiet an einer Hose benennt. Da kann ich mich aber auch irren.

Gr├╝├če
gareth

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Edgar Wibeau
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, plumbumber!

Ein mutiger Versuch, aber etwas bleischwer, dieser Text. Trotz der 1000 Seifenblasen, die irgendwie an 99 Luftballons und Flugzeuge im Bauch erinnern.
So richtig erotische Stimmung will nicht aufkommen. Die ├Ąrmliche Ausstattung der Szene tr├Ągt mit dazu bei. Ich habe Mitleid f├╝r die Akteure empfunden: Ein schn├Âder L├Ąufer als Liebesunterlage ist schon sehr karg!
Das Transportproblem scheint mir etwas ungeschickt gel├Âst: Die Frau wird an den Kniekehlen von der Dusche in die Stube geschleppt? ├ťberhaupt sind viele Bewegungsabl├Ąufe nur schwer nachzuvollziehen.
Das "ohrenbet├Ąubende Get├Âse" kann ich nicht mit dem Zerplatzen einer Seifenblase - wie riesig sie auch immer sein mag - zusammenbringen, selbst als orgastisches Begleitger├Ąusch oder akustische H├Âhepunktshalluzination wirkt es eher befremdlich.
Ob - wie gareth vermutet - "Schritt" ein Fachbegriff aus dem Schneiderhandwerk ist, der nicht den Intimbereich selbst, sondern lediglich den Hosenstoff davor bezeichnet , wei├č ich auch nicht so genau. Im hier vorliegenden Zusammenhang hat das Wort - jedenfalls in meinen Ohren - einen viktorianischen Beiklang.
Gefallen hat mir der Geschmack nach frischer Milch. Das mu├č einem erstmal in den Sinn kommen.

Christian

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