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Leselupe.de > Fantasy und M├Ąrchen
Mondblume
Eingestellt am 20. 12. 2016 14:44


Autor
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Helene Persak
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2016

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Klappentext

Gabrialla lebt, seit sie sich erinnern kann, auf der Farm. Beh├╝tet von den Erziehern und besch├╝tzt durch die Regeln, wird sie hier zu einem n├╝tzlichen Mitglied der Gesellschaft erzogen. Einer Gesellschaft, die nicht an der Spitze der Nahrungskette steht.
Genauso wie all die anderen Kinder und Erwachsenen lebt sie in st├Ąndiger Furcht vor den W├Ąchtern, die in ihnen ihre Nahrung sehen.
Gabrialla, die sich selten dem strengen Regime der Oberen beugen kann, fl├╝chtet sich am liebsten in die G├Ąrten, die die inneren Geb├Ąude der Farm umgeben.
Eigentlich w├Ąre sie zufrieden damit, hier ihr Leben zu verbringen, doch nicht sie bestimmt das.
Eines Tages st├Ârt eine Gruppe W├Ąchter dieses Leben und rei├čt Gabrialla aus einer Welt, in der sie sich ohnehin nie heimisch f├╝hlte. Nun muss sie lernen zu ├╝berleben ÔÇŽ


Prolog

Nur kurz erhellt das noch schwache Tageslicht der aufgehenden Sumza den kleinen Raum, als Gabrialla hinein gesto├čen wird. Sie meint, mehrere Gestalten wahrzunehmen, bevor sie das Gleichgewicht verliert und mit H├Ąnden und Knien schmerzhaft auf dem Boden landet.
Als sie ihren Blick hebt, ist es zu sp├Ąt, um zu fliehen. Die T├╝r ist zu und die Holzw├Ąnde lassen nur wenig Licht durch die d├╝nnen Spalten, zu wenig, um etwas zu erkennen und einen Ausweg zu finden.

Ein lang ├╝berf├Ąlliges, verzweifeltes Schluchzen entkommt ihrem Mund, bevor es ihr gelingt, diesen zur├╝ckzuhalten. Kurz ├╝berw├Ąltigen sie Angst, Panik und Verzweiflung, ehe sie diese unterdr├╝cken kann. Vorsichtig, ihre Arme auf H├╝fth├Âhe seitlich von sich gestreckt, tastet sie mit den F├╝├čen in das Halbdunkel.
Sie wei├č, der Raum ist nicht gro├č. Hatte sie doch den gesamten Weg, vom H├╝gel hinab, Zeit ihr Gef├Ąngnis zu sehen und mit jeder Bewegung ihre Angst wachsen zu f├╝hlen.

Nur zwei Mal drei Schritte misst der kleine Raum wohl. Nach kurzem Tasten trifft ihr Bein auf Widerstand, der ihre Ber├╝hrung mit einem erstickten Laut best├Ątigt. H├Ąnde greifen ihrer linke und ziehen sie hinab, bis sie Holz unter ihren Fingern ersp├╝rt. Eine Bank?
Vorsichtig l├Ąsst sie sich auf die vermeintliche Bank sinken. Dabei streifen ihr R├╝cken und ihre rechte Seite an der Wand hinunter, wobei sie rau und unangenehm ├╝ber ihren nackten Oberarm schleift. W├Ąhrenddessen streift Gabriallas linke Hand etwas Weiches. Doch es verschwindet, bevor sie auf der Bank sitzt. Als ihre Hand an dem Holz entlang f├Ąhrt, bemerkt sie, dass dieses warm ist, als h├Ątte vor kurzem hier noch jemand gesessen.
Wo er oder sie wohl jetzt ist?, ├╝berlegt sie instinktiv.
Doch mehr als diesen Gedanken hat sie nicht f├╝r ihre Mitreisenden ├╝brig, denn die Antwort w├Ąre zu Erschreckend. Die Ereignisse des Tages sind das, was sie beherrscht. Das und die Frage, wie es gekommen ist, dass sie hier ist.
Meine erste Ernte. Ein Teil von ihr bemerkt ihre weichen Knie und wundert sich, wie sie bis hier her gehen konnte. Doch ber├╝hrt er nur schwach die Oberfl├Ąche ihres Bewusstseins. Viel dringender ist f├╝r sie die Erkenntnis: Ich bin bei meiner ersten Ernte gew├Ąhlt worden. Jetzt werde ich niemals frei sein. Leise seufzend l├Ąsst sie sich gegen die Wand sinken.
Als h├Ątten sie nur darauf gewartet, dass sie sitzt, f├Ąngt ihr Gef├Ąngnis sich ruckartig an zu bewegen. Unweigerlich stellt sie sich vor, wie die W├Ąchter und das Gef├Ąhrt, von dem dieser Raum ein Teil ist, sich auf den Weg machen. Auf den Weg zur Herrin. Dem letzten Ziel in ihrem Leben. So wurde es ihr gelehrt.

Alleine in der Dunkelheit geht sie den Tag noch einmal durch. Versucht zu verstehen, was geschehen ist.
Doch bald fordert die Ersch├Âpfung der Wanderschaft ihren Tribut. Das R├╝tteln, des von den Gaonjs gezogenen Gef├Ąhrts, l├Ąsst sie in einen Schlaf ├Ąhnlichen Zustand gleiten.
Ihre Tr├Ąume f├╝hren sie zur├╝ck zu den letzten Tagen, in denen sie ihre Ernte von Neuem durchlebt.

_________________________________

Hallo,

Wenn euch der Prolog gefallen hat:

An der Geschichte schreibe ich jetzt schon seit einigen Jahren.
Es ist meine Erste, die ich versucht habe aufzuschreiben.
Ja, es haben schon einpaar Leute, von viel bis wenig Leser, von Fantasy-Liebende bis Fantasy-Skeptiker, gelesen. Doch jeder muss selber entscheiden, ob ihm die Geschichte gef├Ąllt.

Was ich speziell dazu sagen will, ist:

- Anfangs habe ich mit Office Word gearbeitet. Bedingt durch meine Legasthenie habe ich mich dann aber schnell nach anderem umgesehen. Jetzt arbeite ich mit Papyrus Autor und einem speziellen Legastheniker-Programm. Bis jetzt scheint dies gut zu funktionieren, wenn es auch sehr aufw├Ąndig.

- Der Anfang einer Geschichte ist sehr schwierig, wie ich erkennen musste. Sprich, wenn ihr den Prolog interessant findet, solltet ihr vielleicht doch noch etwas mehr lesen. Und: Ich bin offen f├╝r Vorschl├Ąge, wie ich den Anfang besser hinbekomme.

Die Geschichte ist fertig und umfasst knapp 97.000 Zeichen. Fertig in den Sinn, dass sie aufgeschrieben ist. Wie schon geschrieben, l├Ąsst mich der Anfang noch nicht ruhen.

Gru├č
Helene P.
kapitel 1 Freunde
Kapitel 2 Freiheiten
Kapitel 3 Zweifel
Kapitel 4 Abschied
__________________
Die Geschichte ist das Wichtigste.
Die Rechtschreibung ist das, womit ich k├Ąmpfe, um diese aufzuschreiben.
sch├Âne Gr├╝├če Helene P.

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Blumenberg
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Hallo Helene,

ich habe mir deinen Text nachdem er zum Text des Monats gew├Ąhlt wurde nun einmal angeschaut. Ich gebe zu ich habe es nicht so sehr mit Fantasygeschichten, gebe also was die Originalit├Ąt der Handlung angeht kein geeignetes Publikum ab. Vielleicht kann ich aber bez├╝glich Sprache und Satzbau etwas beitragen.

Ich muss gestehen, ich bin bisher ├╝ber den Prolog nicht hinausgekommen, da der Text in meinen Augen eher noch ein Entwurf ist, der an vielen Stellen ├╝berarbeitet werden muss. Du schreibst ja selbst, dass dies dein erster Text ist.

quote:
Ein lang ├╝berf├Ąlliges, verzweifeltes Schluchzen entkommt ihrem Mund, bevor es ihr gelingt, diesen zur├╝ckzuhalten. Kurz ├╝berw├Ąltigen sie Angst, Panik und Verzweiflung, ehe sie diese unterdr├╝cken kann.


Hier muss es dieses hei├čen, Ich w├╝rde auch das "Ein" zu Beginn des Satzes streichen, da sie nichts zur├╝ckhalten kann was bereits passiert ist.

Du verwendest hier auch zweimal hintereinander den exakt gleichen Satzaufbau, was in meinen Augen etwas holprig wirkt.

quote:
Sie wei├č, der Raum ist nicht gro├č. Hatte sie doch den gesamten Weg, vom H├╝gel hinab, Zeit ihr Gef├Ąngnis zu sehen und mit jeder Bewegung ihre Angst wachsen zu f├╝hlen. Nur zwei Mal drei Schritte misst der kleine Raum wohl.


Streich hier den letzten Satz, du pr├Ąsentierst bereits im ersten Satz die Angabe der Raum ist nicht gro├č. Das reicht f├╝r in Kombination mit dem zweiten f├╝r den Leser v├Âllig aus das vage Gef├╝hl deiner Protagonistin nachzuvollziehen. Die pr├Ązise Angabe danach wirkt auf mich redundant.

quote:
H├Ąnde greifen ihrer linke und ziehen sie hinab, bis sie Holz unter ihren Fingern ersp├╝rt. Eine Bank?

Den Satz verstehe ich ├╝berhaupt nicht.

quote:
Eine Bank?
Vorsichtig l├Ąsst sie sich auf die vermeintliche Bank sinken. Dabei streifen ihr R├╝cken und ihre rechte Seite an der Wand hinunter, wobei sie rau und unangenehm ├╝ber ihren nackten Oberarm schleift. W├Ąhrenddessen streift Gabriallas linke Hand etwas Weiches. Doch es verschwindet, bevor sie auf der Bank sitzt. Als ihre Hand an dem Holz entlang f├Ąhrt, bemerkt sie, dass dieses warm ist, als h├Ątte vor kurzem hier noch jemand gesessen.

Diese Passage enth├Ąlt sehr viele Dopplungen, die ich nach M├Âglichkeit vermeiden w├╝rde.

quote:
Doch mehr als diesen Gedanken hat sie nicht f├╝r ihre Mitreisenden ├╝brig, denn die Antwort w├Ąre zu Erschreckend.


Warum soll der Gedanke erschreckend sein??

quote:
Alleine in der Dunkelheit geht sie den Tag noch einmal durch.

Das hat sie doch gerade in der Passage vorher schon getan.


So weit erst einmal von mir, auch wenn es au├čer den von mir angemerkten Stellen noch mehr gibt. Ich hoffe du siehst mir die Strenge nach.


Beste Gr├╝├če

Blumenberg

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