Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92203
Momentan online:
386 Gäste und 15 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Mondblut
Eingestellt am 21. 07. 2004 20:25


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Echoloch
???
Registriert: Nov 2003

Werke: 15
Kommentare: 83
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Echoloch eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

barfuß schreiten
Mondsuchtwege
fahle Sichel heult befiehlt
erhÀlt Gehorsam


ausgemalte
Geisterkreide
ZeitgefĂŒhl trĂ€gt Trauerflor
vergeht im Nebel


Tage quellen
Wattwurmspuren
nagen Kindheit Frieden ab
verhöhnen Zukunft


blauer Atem
Sinnentstellung
Gegenwart bricht Utopie
bestÀubt Sirenen


SplitterfĂŒĂŸe
laufen ziellos
Lebensfratze blutet wund
tropft rotes Ende


__________________
Leben ist das, was passiert, wÀhrend Du eifrig dabei bist, andere PlÀne zu machen.
www.echoloch.de

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo echoloch,

"dieses Werk ist ausgezeichnet, ich habe nichts zu meckern ..., soviel dazu.
Warum?
Du lÀsst hier unendlich viel Raum zwischen deinen Zeilen und damit meine ich nicht nur die Gestaltung deines Textes. Diese unterstreicht jedoch meinen Eindruck noch.
Ganz stark fĂŒhle ich die Sehnsucht nach dem Vergangenen, das Ende der TrĂ€ume und der Unschuld, dabei den Schmerz als steten Begleiter. Du hĂ€lst dich durchgĂ€ngig an deine Silbenzahl 4 4 7 5. Ich hĂ€tte nicht unbedingt darauf bestanden, deine Zeilen hĂ€ttten dies entschuldigt

LG
Sandra

Bearbeiten/Löschen    


Echoloch
???
Registriert: Nov 2003

Werke: 15
Kommentare: 83
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Echoloch eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Sandra, vielen Dank fĂŒr Bewertung, Kommentar und vor allem das Auseinandersetzen mit meinen Zeilen. Ich war erst ein bißchen beunruhigt, ob die strikte Einhaltung der Silbenzahlen den Zeilen etwas Energie rauben wĂŒrde. Zumindest du scheinst das nicht so empfunden zu haben, das freut mich natĂŒrlich!

Viele GrĂŒĂŸe von Maja
__________________
Leben ist das, was passiert, wÀhrend Du eifrig dabei bist, andere PlÀne zu machen.
www.echoloch.de

Bearbeiten/Löschen    


bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

mal davon abgesehen, daß dein gedicht kein prosagedicht ist
sondern reine lyrik, hadere ich mit der affektiertheit des
ausdrucks: einmal laufen mir deine verse rein - das andere mal empfinde ich deine ausdrucksweise kĂŒnstlich.

bon.

Bearbeiten/Löschen    


Echoloch
???
Registriert: Nov 2003

Werke: 15
Kommentare: 83
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Echoloch eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo bonanza, danke fĂŒr deinen Beitrag.
Ist das so, dass der Text keine Prosalyrik ist? TÀte mir leid, wenn ich das Forum verfehlt hÀtte - was sagen die Moderatoren dazu?

Gruß von Maja
__________________
Leben ist das, was passiert, wÀhrend Du eifrig dabei bist, andere PlÀne zu machen.
www.echoloch.de

Bearbeiten/Löschen    


Yamana
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2004

Werke: 15
Kommentare: 38
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Yamana eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

liebe echoloch,
finde dein gedicht spannend, es beschwört 'die leerstellen' zwischen den splittern, daraus wird beim lesen musik, sinn, gedanke, form.
die jeweils vierte zeile aber, (bis auf die letzte: ein toller schluss) da will ich nicht mit, da zieh ich eine lippe,da wirst du irgend wie 'riesling-haft', ich erklĂ€re es mir so, dass du dem leser da ein zugestĂ€ndnis machen willst, dass du ihm etwas 'nahelegen' willst, vielleicht willst du eine zu grosse verrĂ€tselung in den vorigen zeilen abmildern...weisst du was ich meine? erliegst du doch dem strengen versmaß (wird es zu sehr musik)?

viele grĂŒsse

Yamana
__________________
dichten ist ĂŒbersetzen in eine nicht vorhandene sprache.
(breyten breytenbach)

Bearbeiten/Löschen    


Echoloch
???
Registriert: Nov 2003

Werke: 15
Kommentare: 83
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Echoloch eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
"Riesling-haft"?

Hallo Yamana, vielen Dank, dass du dich so ausfĂŒhrlich mit meinen Zeilen befasst hast. ZunĂ€chst vorweg: "Riesling-haft" finde ich ja einen legendĂ€ren Ausdruck, den muss ich mir dringend merken! ;o)
Was die vierten Zeilen betrifft: Du hast schon Recht damit, dass sie die Worte ein wenig einfangen, ihnen ihre autonome Kraft rauben. Das habe ich aber weniger als ZugestĂ€ndnis an den Leser angelegt, sondern fĂŒr mich war das eher die Verbeugung vor dem Mond. Dem Mond, der uns umtreibt, der uns zu den "irrsinnigsten" Handlungen treibt, der uns aber letztlich auch immer wieder einfĂ€ngt und vor allem uneingeschrĂ€nkt kontrolliert. Diese Fremdsteuerung sollte in den jeweils letzen Zeilen zum Ausdruck kommen. Das klingt vermutlich sehr pathetisch, aber ich weiß grad nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Macht das Sinn?

Ich habe mit großen Interesse aufgenommen, wie du diese Zeilen empfunden hast und werde sie mir bei Gelegenheit noch einmal vorknöpfen ;o)

Herzliche GrĂŒĂŸe von Maja

__________________
Leben ist das, was passiert, wÀhrend Du eifrig dabei bist, andere PlÀne zu machen.
www.echoloch.de

Bearbeiten/Löschen    


1 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂŒr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂŒck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!