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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Mondnacht
Eingestellt am 10. 08. 2015 20:57


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Karinina
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Mondnacht

"Der Mond ist hinunter
Und auch das Siebengestirn…"
Nein, ich bin keine Sappho, ich schreibe keine Gedichte und alleine schlafe ich auch nicht.

Aber manchmal, manchmal bei Vollmond suchen mich Gedanken heim. Und GefĂĽhle.
Es ist dann so ein leichtes Zittern auf meiner Haut. Ich spüre deine feuchte Hand auf meinem Arm und wünschte mir, sie läge an ganz anderer Stelle. Dieses Zittern, immer dann, wenn der Mond langsam hinter dem dunklen Bergzug zu verschwinden beginnt…Dann huschen die Schatten durch unser Zimmer, die Ecken verdunkeln sich und dein Atem streicht über mein Gesicht…

ich will dich

Warum suchen mich diese Gefühle jetzt, nach so vielen gemeinsamen Jahren heim, habe ich etwas vermisst? Und wenn, was habe ich vermisst? Was ist es, dass meine Haut jetzt, wenn der Mond nur Dunkelheit zurück gelassen hat, vibrieren lässt?

ich will deine Wärme

Zögernd löst sich deine Hand von mir. Haben auch dich dieses entfliehende Mondlicht, diese veränderten Schatten, geweckt? Hat es auch bei dir etwas gelöst, hast auch du etwas vermisst?
Deine Hand, immer noch feucht vom Schlaf, wandert dem Schatten nach, wandert langsam und sanft über meinen nackten Leib, streichelt vorsichtig hin zu der kleinen Falte zwischen Nabel und Hügel und deine Finger berühren mein Haar dort unten, und meine Haut zittert und sehnt sich… und sehnt sich…





ich will deine Begierde

Ich drehe mich zu dir, spüre deinem Atem nach, suche die Stelle in deinem Ohr, die ich früher mit meiner Zungenspitze berührt habe vor Lust, wenn du langsam mit deiner Hand zwischen meinen Schenkeln zu suchen begonnen hast. Damals, vor langer Zeit, oder wann eigentlich? Ich fühle deinem Herzschlag nach, dem gleichmäßigen Pochen in dir, und da scheint es mir, es pocht jetzt anders, etwas schneller, pocht es schneller meinetwegen, und der Schatten wegen, die dunkler und dunkler werden?

ich will dich mit Haut und Haar

Deine Finger wandern, ich weiß, was sie suchen, ich schiebe sie langsam, ganz langsam dahin, wo du es findest, so wie du es früher immer gefunden hast, manchmal schnell und kraftvoll, zu schnell, zu kraftvoll, und doch so, dass ich zum Stöhnen kam, zu spitzen Schreien vor Lust- dann aber auch so leise, so fein, so langsam, das etwas wuchs und wuchs und es lief und lief und du hast es verteilt zwischen mir und deiner steilen Erregung, die ich fest mit meinen Fingern umfangen hielt und dann, mit Macht, an mich riss…

ich will deine Geilheit

Und nun? Du suchst, du findest. Sei leise, sei sanft, es ist so lange her, so lange, und die Schatten werden dunkler und dunkler, ich zittere und ich spüre dein Zittern, dein jetzt kraftvolles Suchen und ich nehme dich an mich, deine Steifheit, ich mache sie noch härter mit meiner Hand, mit meinem Mund, mit meiner Zungenspitze, oh, oh, nun komm, du hast es gefunden, nun komm, komm…

ich will deine Wildheit

Tu es sehr, tu es hart, zögere nicht, ich will es jetzt so stark, so kraftvoll, wie es manchmal früher war, so ganz und gar, ich will schreien, ich will toben, ich will, ich will,

ich will mich mit dir verlieren…
ich will dich in mir verlieren…

Sei wieder mein und lass mich wieder dein sein…
Sieh, der Mond ist nun ganz verschwunden, die Schatten wandern durch uns hindurch. Lange, lange liegen wir umschlungen, wir, du und ich, ich und du.

Die Nacht vergeht, zerflieĂźt, und
langsam wird es Tag. Ein heller Tag mit glücklichen Augen…




Version vom 10. 08. 2015 20:57
Version vom 11. 08. 2015 07:07
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Karinina
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Mondnacht

Danke Dir Susi, ich weiĂź nur eben nicht, um was es in der Diskussion geht, ich werde mich mal informieren. L.G. Karin

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Ralph Ronneberger
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Hallo Karinina,

schöne kleine Geschichte. Ich finde sie weitaus besser, als deine "Sommerspiele". Hier stimmt meines Erachtens vor allem die Atmosphäre. Besonders gefallen hat mir die stetige Steigerung von irritierenden Gedanken deiner Protagonistin, über deren aufkommende Wünsche bis hin zu verhaltener Ekstase. Eine Erotik-Geschichte, die, obwohl in sehr einfachen Worten gehalten, fast völlig ohne den sonst meist üblichen Wortschatz anzuzapfen.

Bei einem anderen Text kam neulich die Frage nach der Verwendung von Füllwörtern auf. In deinem Text sind sehr viele eingeflossen. (Ich habs geprüft: es waren mehr als 10%, aber damit liegst du nur 3% über Karl May) Wenn du meine unten stehenden Anmerkungen überfliegst, wirst du sehen, dass ich lediglich eines der Füllwörter gestrichen habe. Bei manchen Texten - und diesen zähle ich dazu - wirken diese geschmähten Wörter durchaus mitgestaltend, und das scheint mir hier der Fall zu sein.

Ich habe in dem Text mal ein wenig blau herum geschmiert. Dabei handelt es sich lediglich um Vorschläge oder Anregungen. Ob und wie viel du davon umsetzt, ist ganz und gar deine Sache. (Rot sind nur die echten Fehler)

GruĂź Ralph


Der Mond ist hinunter (steckt hinter diesem „hinunter“ wirklich Absicht? Eigentlich geht der Mond ja eher unter)
Und auch das Siebengestirn… (das muss ich einfach glauben  )

Nein, ich bin keine Sappho, ich schreibe keine Gedichte und alleine schlafe ich auch nicht gerade.
Aber manchmal, manchmal bei Vollmond, dann(dieses "dann" ist zumindest diskussionswĂĽrdig. Braucht man es wirklich?) suchen mich Gedanken heim. Und GefĂĽhle.

Es ist dann so ein leichtes Zittern auf meiner Haut. (Punkt?), ich spüre deine feuchte Hand auf meinem Arm und wünschte mir, sie läge an ganz anderer Stellen. (Es ist schwer vorstellbar, dass nur eine Hand an mehreren Stellen gleichzeitig liegt. Es sei denn, die maximal handtellergroße „Stelle“ teilt sich in mehrere Stellen auf. Aber so sehr gehst du ja gar nicht ins Detail – muss ja auch nicht sein)
Dieses Zittern, immer dann, wenn der Mond langsam hinter dem dunklen Bergzug in der Ferne](die Ferne kann man sich m. E. ersparen) verschwindet… Dann huschen die Schatten durch unser Zimmer, die Ecken verdunkeln sich, dein Atem streicht über mein Gesicht… (Die dunklen Ecken und der über das Gesicht streichende Atem – hm – da fehlt der inhaltliche Zusammenhang, um beides in einen Satz zu pressen, aber ich weiß auch keine elegante Lösung, die besser wäre und die Stimmung nicht zerstört. Einfach so lassen? Vermutlich ja)

ich will dich (Was spricht gegen eine GroĂźschreibung am Satzanfang? Stilmittel? Das gilt natĂĽrlich fĂĽr all die noch kommenden EinschĂĽbe.

Warum suchen mich diese Gefühle jetzt, nach so vielen gemeinsamen Jahren heim, habe ich etwas vermisst? (Auch hier ließen sich zwei Sätze draus machen)Und wenn, was habe ich vermisst? Was ist es, dass meine Haut jetzt, wenn der Mond nur Dunkelheit im Zimmer hinterlässt (der Mond hinterlässt keine Dunkelheit – er lässt höchstens Dunkelheit zurück), erzittern lässt? (Dann hätten wir aber zweimal „lässt“ – auch nich so doll. Eine Variante könnte eventuell sein: „Was ist das, was meine Haut, jetzt, wo der Mond nur Dunkelheit zurück gelassen hat, erzittern lässt?“)

ich will deine Wärme

Deine Hand löst sich von mir, zögernd. (derartige Satzstellungen begegnet man immer häufiger. Ich hätte geschrieben: "Zögernd löst sich deine Hand von mir“ – das fände ich flüssiger, und das Zögern, das du herausstreichen willst, hat hier eine ähnliche Wirkung, weil es gleich am Anfang steht) Haben auch dich dieses niedergehende(kann Mondlicht im Gegensatz zum Sonnenlicht niedergehen? Ich könnte mir beispielsweise "schwächer werdendes", "verblassendes"oder "entfliehendes" vorstellen) Mondlicht, diese veränderten (wer wirft die jetzt Schatten, wo der Mond doch wech iss? Statt „veränderten“ würde ich „verschwundenen“ logischer“ finden) Schatten, geweckt? Hat es auch bei dir etwas gelöst, hast auch du etwas vermisst?
Deine Hand, immer noch feucht vom Schlaf, wandert dem Mondschatten nach (Hübsch gedacht, aber es gibt keinen Schatten mehr – der Mond ist weg!)Schatten, wandert langsam und sanft über meinen nackten Leib, streichelt vorsichtig (hin)zu der kleinen Falte zwischen Nabel und Hügel und deine Finger berühren mein Haar da (dort) unten, und meine Haut zittert und sehnt sich… und sehnt sich… (Sehr schön, wie ich finde)

ich will deine Begierde

Ich drehe mich zu dir, spüre deinem Atem nach, suche die Stelle in deinem Ohr, die ich früher mit meiner Zungenspitze berührt habe vor Lust, wenn du langsam mit deiner Hand zwischen meinen Schenkeln zu suchen begonnen hast,(Punkt wäre vielleicht angebracht) damals, vor langer Zeit, oder wann eigentlich? Ich fühle deinem Herzschlag nach, dem gleichmäßigen Pochen in dir, und da scheint es mir, es pocht jetzt anders, etwas schneller, pocht es schneller meinetwegen, und der Schatten wegen, die dunkler und dunkler werden? (Also über die Schatten musst du noch mal nachdenken. Vielleicht lässt du am Anfang Frau Luna nicht verschwinden, sondern… Ich hab’s! In dem Satz „Dieses Zittern, immer dann, wenn der Mond langsam hinter dem dunklen Bergzug verschwindet… „ könnte man wie folgt umstellen: Dieses Zittern, immer dann, wenn der Mond langsam hinter dem dunklen Bergzug zu verschwinden beginnt… Und noch etwas: Dreimal „pochen“ in einem Satz – da rauft man sich normalerweise die Haare. Hier empfinde ich es aber als angebrachtes Stilmittel und dann gibt es auch nichts zu meckern)

ich will dich mit Haut und Haar

Deine Finger wandern, ich weiß, was sie suchen, ich schiebe sie langsam, ganz langsam dahin, wo du es findest, so wie du es früher immer gefunden hast, manchmal schnell und kraftvoll, zu schnell, zu kraftvoll, und doch so, dass ich zum Stöhnen kam, zu spitzen Schreien vor Lust,(Der Satz wird mir zu lang. Hier würde ich zumindest einen Gedankenstrich setzten. Und noch was: Kommt man zu spitzen Schreien oder schreit man nicht einfach?) dann aber auch so leise, so fein, so langsam, dass etwas wuchs und wuchs und es lief und lief und du hast es verteilt zwischen mir und deiner steilen Erregung, dem, was die ich fest mit meinen Fingern umfangen hielt und dann, mit Macht, an mich riss…

ich will deine Geilheit (siehe oben)

Und nun ? Du suchst, du findest (Punkt) Sei leise, sei sanft, es ist so lange her, so lange, und die Schatten werden dunkler und dunkler, ich zittere und ich spüre dein Zittern, dein jetzt kraftvolles Suchen und ich nehme dich an mich, deine Steifheit, ich mache sie noch härter mit meiner Hand, mit meinem Mund, mit meiner Zungenspitze, oh, oh, nun komm, du hast es gefunden, nun komm, komm…(Den obigen Satzbandwurm würde ich normalerweise gnadenlos zerstückeln. Warum tue ich das nicht? Grübel)

ich will deine Wildheit

Tu es sehr, tu es hart, zögere nicht, ich will es jetzt so stark, so kraftvoll, wie es manchmal früher war, so ganz und gar, ich will schreien, ich will toben, ich will, ich will, (Toll!)

ich will mich mit dir verlieren…
ich will dich in mir verlieren…

Sei wieder mein und lass mich wieder dein sein…
Sieh, der Mond ist nun ganz verschwunden, die Schatten wandern durch uns hindurch. Lange, lange liegen wir umschlungen, wir, du und ich, ich und du.

Die Nacht vergeht und langsam wird es Tag. Ein heller Tag mit glücklichen Augen…

Eine letzte Anmerkung: Es wird verdammt viel gezittert und gewandert in dem Text. WĂĽrde er darunter leiden, wenn man hier und da nach einem Synonym sucht?)




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Karinina
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FĂĽr Ralph

Hallo Ralph, ein paar Worte möchte ich gerne zu Deinen Gedankengängen sagen: Es ist phänomenal für mich, dass Du Dir so viel Mühe mit meinem Text gemacht hast. Ich habe versucht, es so zu ändern, wie es auch mir passt.
Zu einigem möchte ich etwas sagen:

Der Mond ist hinunter- das sind die ersten Zeilen eines Gedichtes von der antiken Griechin Sappho, das Gedicht gibt es in verschiedenen Übersetzungen. Die letzte Zeile heißt dann meist: Ich aber schlafe allein…
Und gegen dieses: Ich aber schlafe allein…. wollte ich etwas entgegensetzen, gegen diese Trauer, die mir in letzter Zeit manchmal aus den Aussagen der Senioren entgegen kommt.

Du hast ganz Recht, ich verwende viele dieser Füllworte, aber für mich haben sie eine doppelte Bedeutung, ich finde, sie machen einen Satz weiter- etwas zeit- und raumvoller, sie dehnen den Satz, man muss länger in ihm verweilen, und ich denke, dann versteht man ihn besser, denn es soll sich ein Gefühl aufbauen, ein Gespür, vielleicht ist das aber auch ein Trugschluss. Die zweite Bedeutung aber sehe ich darin, dass ein Füllwort etwas Naivität hinein bringt. So, wie ein Student im Gespräch mit dem Professor nicht überlegen da steht, sondern nach passenden Worten sucht, etwas demütig. Diese Demut möchte ich dem Leser entgegenbringen, vielleicht ist das alles Quatsch und nur eine Ausrede…

Die kurzen Zeilen mit dem kleinen Anfangsbuchstaben habe ich im Original mit Buchstabengröße 9 geschrieben, so dass sie deutlich abgesetzt sind. Diese Zeilen hat mir jemand untereinander, sozusagen wie ein Gedicht, geschickt .Sie waren eigentlich der Anlass, da drum herum hab ich die Geschichten gestrickt

Danke Dir nochmals, es hat mir sehr, sehr gut getan…

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Ralph Ronneberger
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Hallo Karinina,

vorab möchte ich eine Kleinigkeit richtig stellen. Du schreibst, dass ich mir mit deinem Text viel Mühe gegeben hätte. Das ist nur die halbe Wahrheit, denn so etwas macht (mir) keine Mühe, sondern einfach nur Spaß. Und wenn ich mir mal einen Text richtig vornehme, dann von vorn bis hinten. Ich wiederhole mich, wenn ich auch an dieser Stelle sage: „Man lernt am besten aus Fehlern und Schwächen (natürlich auch aus Stärken) der anderen Autoren."

Noch ein Wort zu der von mir kritisierten Stelle am Anfang, wo ich den Mond nicht nur „hinunter“ lassen wollte. Du hast mich auf ein Gedicht der antiken Griechin Sappho verwiesen. Dass es sich hier um einen nicht von dir kreierten Text handelt, wusste ich nicht. Zitierte Stellen sollte man aber als solche auch kenntlich machen. Die einfachste Methode ist es, sie kursiv zu schreiben oder zumindest in Anführungsstriche zu setzen.
Ich kannte bislang weder eine Sappho noch deren Mondgedicht. Da ich eine arge Bildungslücke vermutete, habe ich herum gegoogelt und siehe da, ich fand die hübsche Dame (Es gibt sogar ein erotisch angehauchtes Gemälde von ihr) und ich fand auch das Gedicht. Und das geht so:

Untergegangen ist zwar der Mond
und die Pleiaden. Nachtmitte schon
und vorbei geht die Stunde.
Ich aber schlafe alleine.


Wahrscheinlich haben wir unterschiedliche Übersetzungen gelesen. Und wir haben wahrscheinlich beide Recht und können es uns aussuchen.

quote:
Und gegen dieses: Ich aber schlafe allein…. wollte ich etwas entgegensetzen, gegen diese Trauer, die mir in letzter Zeit manchmal aus den Aussagen der Senioren entgegen kommt.
Vor diesem Hintergrund gewinnt deine kleine Geschichte vielleicht noch mehr an Tiefe. Mir persönlich ist diese Trauer bei Senioren – bin ja schließlich auch einer – explizit noch nicht begegnet. Ich würde es eher als Verdrängung bezeichnen. Oder Resignation? Ich weiß nicht.

Was du über die Füllwörter sagst, könnte man angesichts der Verteufelung dieser Mistdinger, die sich immer heimlich einschleichen, als fast schon mutig bezeichnen. Deine Aussage:
quote:
…für mich haben sie eine doppelte Bedeutung, ich finde, sie machen einen Satz weiter- etwas zeit- und raumvoller, sie dehnen den Satz, man muss länger in ihm verweilen, und ich denke, dann versteht man ihn besser, denn es soll sich ein Gefühl aufbauen, ein Gespür, vielleicht ist das aber auch ein Trugschluss. Die zweite Bedeutung aber sehe ich darin, dass ein Füllwort etwas Naivität hinein bringt.
Bestätigt mich allerdings in der Ansicht, dass sie in bestimmten Fällen durchaus als Stilmittel recht brauchbar sein können.

Ich möchte an dieser Stelle die Diskussion nicht in die Länge ziehen – es gibt noch viel zu lesen auf der Lupe.

GruĂź Ralph

(Danke auch an dieser Stelle fĂĽr deine PM)

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