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Leselupe.de > Ungereimtes
Mondtanz
Eingestellt am 16. 01. 2003 20:23


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Asfalon
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Registriert: Jan 2003

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Mondtanz

In einer milden Sommernacht
Auf einer Lichtung, ungestört
Tanzt sie um ein Lagerfeuer
Bis man ihren Ruf erhört

Einem leisen Schatten gleich
Sie sich um die Flammen dreht
Wie sie diesen Tanz genießt
Ihr sanftes LÀcheln uns verrÀt

Sie tanzt zu einer Melodie
Gespielt von Trommeln, unsichtbar
Eine leichte Brise regt sich
Spielt mit ihrem schwarzen Haar

Ihre blauen Augen blitzen
Durch die sternenklare Nacht
WehmĂŒtig zĂ€hlt sie die Stunden
Bis der neue Tag erwacht

Denn dann endet auch ihr Tanz
Und die Trommeln bleiben stumm
Doch noch tanzt sie zu der Musik
Geheimnisvoll ums Feuer herum

Plötzlich flackern wild die Flammen
Und der Wind umheult sie laut
Im Unterholz fÀngt's an zu rascheln
Erwartungsvoll zum Wald sie schaut

Ob er sich ihr zeigt, ihr Liebster
Doch er kommt nicht, niemand da
Resigniert löscht sie das Feuer
Doch sie kommt wieder - nÀchstes Jahr

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Kadra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Asfalon,

du hast sehr gute AnsÀtze in deinem Gedicht. Ich habe es gerne gelesen.
Besonders diese Strophe jedoch, bedarf noch der Überarbeitung.

Denn dann endet auch ihr Tanz
Und die Trommeln bleiben stumm
Doch noch tanzt sie zu der Musik
Geheimnisvoll ums Feuer herum


Hier opferst du den Klang und den Sinn dem Reim, was schade ist.

Lieben Gruß von
Kadra

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Waldemar Hammel
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2002

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@ asfalon

Das tut mir weh hier!

-siehe auch kadras comment-

Ein gehaltvoller Text mit solch sehr guten AnsÀtzen, und dann einfach bisher nicht fertiggeworden. Nun hast Du einen auch thematischen Treffer gelandet, aber unvollendet.

Du hast alle Zutaten beieinander, mĂŒĂŸtest die Suppe nur noch einmal aufkochen!

Kochhilfen:

In einer milden Sommernacht
Auf einer Lichtung, ungestört
Tanzt sie um ein Lagerfeuer
Bis man (er) ihren Ruf erhört

Einem leisen Schatten gleich
Sie sich um die Flammen dreht
Wie sie diesen Tanz genießt
Ihr sanftes LÀcheln uns verrÀt
(lass sie zum Mond lĂ€cheln, aber nicht zu uns, wir sind gar nicht da, wĂŒrden nur stören)

Sie tanzt zu einer Melodie
Gespielt von Trommeln, unsichtbar
Eine leichte Brise regt sich
Spielt mit ihrem schwarzen Haar
(das Problem hier: "Trommeln" sind gut, aber sie spielen keine Melodie sondern Rhythmus)

Ihre blauen Augen blitzen
Durch die sternenklare Nacht
WehmĂŒtig zĂ€hlt sie die Stunden
(wehmĂŒtig zĂ€hlt die Stunden sie)
Bis der neue Tag erwacht

Denn dann endet auch ihr Tanz
Und die Trommeln bleiben stumm
Doch noch tanzt sie zu der Musik
Geheimnisvoll ums Feuer herum
(Problem wie oben: Trommeln machen eigentlich keine "Musik")

Ob er sich ihr zeigt, ihr Liebster
(satt "ihr Liebster" vielleicht "der Liebste"?)
Doch er kommt nicht, niemand da
("niemand da" ist als Ausdrucksweise hier sehr unpassend)
Resigniert löscht sie das Feuer
("resigniert" als Wortwahl unpassend)
Doch sie kommt wieder - nÀchstes Jahr
(lass das "doch" weg)

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