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Leselupe.de > Kurzprosa
Mondzauber |
Eingestellt am 28. 04. 2002 15:05


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Moonshine
Hobbydichter
Registriert: Apr 2002

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Vollmond

Es ist nach Mitternacht. Es ist dunkel und still. Kein Mensch ist zu sehen, kein Laut zu h├Âren. Das einzige Licht ist der Vollmond am Himmel. Die Luft duftet nach Gras – und Fr├╝hling. Eine k├╝hle Brise streicht mir ├╝ber das Gesicht. Und der Mond zieht mich magisch an. Es herrscht eine bitters├╝├če Einsamkeit.
Ich m├Âchte diese Magie teilen, doch wei├č ich nicht ob dies m├Âglich ist. Es ist, glaube ich, ein Bestandteil der Magie sie allein zu genie├čen, denn zu zweit w├Ąre es ja diese „romantische“ Stimmung. Aber allein zu sein, unabh├Ąngig, einfach frei zu sein. Ich kann in gedankenschnelle Dinge erleben und f├╝hlen, die sich schwer in Worte fassen lassen: Ich kann durch die L├╝fte fliegen schneller als ein Vogel; Ich schwimme durchs Meer, geschickter als ein Fisch; Ich spiele mit L├Âwen und fliege auf dem Pferder├╝cken nur so am Strand entlang. Ich zaubere und ich lebe in Welten wie nur ich sie mir vorstellen kann.
Dies alles wird mir in Momenten bewusst, wenn ich den Vollmond bewundere. Ich erlebe dieses in wenigen Sekunden wieder. Aber nur in diesen Momenten wird mir ihre wahre Magie bewusst. Nur in diesen besonderen Augenblicken sehne ich mich schmerzlich danach einmal in diese Magie ganz eintauchen zu k├Ânnen anstatt immer nur einen Blick auf sie zu werfen. Dies l├Ąsst sich nicht teilen. Auch wenn in meinen Welten ein Platz f├╝r jemand anderen ist, so ist in diesen zauberhaften Momenten doch kein Platz f├╝r jemanden au├čer mir. Durch diesen Text versuch ich das nicht zu erkl├Ąrende zu erkl├Ąren und ein bisschen Platz zu schaffen. Aber diese Unabh├Ąngigkeit und Freiheit geh├Âren dazu wie die Nacht, der Mond, ja sogar der Duft und damit auch diese bitters├╝├če Einsamkeit.
Ich betrachte diesen mystischen Mond und manchmal laufen mir Tr├Ąnen ├╝ber die Wange. Ich f├╝hle in mir eine Energie, eine Art „Magie“, die alles m├Âglich werden l├Ąsst. Ich bin in der Lage alles zu tun, alles zu erreichen was ich mir vornehme, alles was ich mir ertr├Ąume.

Ich w├╝nschte ich w├╝rde diesen Vollmond mit mir in das Tageslicht nehmen k├Ânnen!

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Lady Darkover
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2001

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Hallo Moonshine,

der Mond hat schon einen gewissen Zauber, dem man nicht wiederstehen kann, besonders bei klarem Sternenhimmel. Es gibt so viele sch├Âne, aber auch gruselige Geschichten ├╝ber den Mond. Ich glaube jeder sieht etwas anderes in ihm.
Es war sch├Ân, dein Text zu lesen, hat mich an eine sch├Âne Sommernacht erinnert.

Lieben Gru├č Lady Darkover
__________________
Ich bitte um eure Meinung zum Text.

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