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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Montag morgen
Eingestellt am 17. 11. 2005 14:25


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hellforce
Hobbydichter
Registriert: Nov 2005

Werke: 4
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Ich hasse den Montag.
Und wieder beginnt ein neuer Tag mit stupider Routine. Nicht nur heute sondern die ganz restliche Woche verbirgt keinerlei freudige Abwechslung sondern nur ihr ständiges ab auf einer Achterbahn ohne Höhen.
Und da ist er wieder. Dieser Moment in dem ich mich Frage, warum tue ich diesen Scheiß eigentlich? Bin ich dessen vielleicht überdrüssig geworden? Dürstet es mich nach mehr oder bin ich mittlerweile nur zu schwach um mich zu wehren? Nichts davon gefällt mir.
Mir gefällt auch rein gar nichts mehr.
Es wĂĽrde wahrscheinlich wieder pseudo-philosophisch klingen, wenn ich nach dem Sinn Frage, also lass ich es gleich bleiben.
Ich dreh mich nur im Kreis.
An jener Stelle möchte ich Gott einmal aufs Spielfeld bringen. Aber von ihm kann ich nichts erwarten, denn er ist lediglich ein Einwechselspieler wenn alle anderen Möglichkeiten erschöpft sind. „Logik“ spielt heute gegen „Religion and friends“. Ein Freundschaftsspiel, denn zu mehr trauen sich diese ach so guten Christen nicht.
Das Spiel endet wie jede Woche unentschieden.
Und wieder am Anfang.
Es ist Montag.
Ich hasse den Montag.
Vielleicht sollte ich heut mal nicht zur Arbeit gehen. Nein halt. Ich gehe einen anderen Weg. Heute fahre ich mal mit der U-Bahn direkt zur Hölle.
Da bin ich zwar schon einmal gewesen, aber die Menschen dort waren netter zu mir.
DA! Ein Freudenschimmer.
Ich freue mich darauf auf halbem Weg zur Hölle ein Paar Leute zu treffen die ich einmal kannte. Hoffentlich bekomme ich die Nachbarzelle.
Ich hasse den Montag.
Mal ehrlich…was ist das noch für ein Leben, wenn man nicht nur am ersten Tag der Woche sondern allmorgendlich diesen Gedankengang immer und immer wieder produziert? Depression nach der Stechuhr. Meinem Wecker der jeden Morgen auf ein Neues in den Stimmbruch gelangt. Im Endeffekt ist die Zeit zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang nicht mehr als eine Erzeugung von Negativem am Fließband. Zum Glück ist diese Zeit im Winter erheblich kürzer. Ich mag den Winter.
Ich hasse den…usw. Ich kann es schon selber nicht mehr hören. Von den eigenen Gedanken angewidert. Ein bezaubernd liebreizender Kreislauf altbekannter Emotionen....
Der Schreiberling in mir fühlt sich genötigt etwas dazu zu sagen, aber ich dreh ihm montags in aller Freundlichkeit den Hahn ab.
Auch wenn es irrational klingen wird, aber woran ich im Augenblick denken muss…

sind…

Orchideen

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