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Leselupe.de > Gereimtes
Morgen
Eingestellt am 03. 09. 2003 22:21


Autor
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t.a.j.
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2003

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Dein Leib auf meinem Laken,
deine Luft in meiner Lunge
Treibe träge träumend tagelang
an Ufern weißer Gischt entlang

Dein Haar auf meinen Händen,
dein Haupt auf meinem Herz
Sinne spärlich schweigender Sekunden,
im Traum von neuem dich erkunden

Deine Angst in meinen Augen,
dein Aroma wird mein Atem
Liege lange lustvoll lauschend,
dein Atem geht so zärtlich rauschend

Deine Brust auf meinem Bauch,
dein Bein um meins geschlungen,
feucht in Finsternis verborgen
wo ich tief in dich gedrungen.

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lapismont
Foren-Redakteur
Häufig gelesener Autor

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Hallo t.a.j.,

Willkommen in der Lupe!

Hast einen besonders guten Einstand vorgelegt. Interessante Reime und eine ruhige Melodie - gefällt mir sehr!

Nur die Angst verstehe ich im Text nicht.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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kaffeehausintellektuelle
Guest
Registriert: Not Yet

hallo t.a.j.

ich find das gedicht auch wunderschön. ich liebe alliterationen und die deinen sind schön gewählt.

dein hals in meinen h√§nden macht mir ein bissl angst. will da einer den anderen erw√ľrgen? an meinen h√§nden vielleicht? wei√ü nicht.

einzig die die sinne spärlicher sekunden und das erkundend stören mich

das "sinne", das kommt bei mir nicht so an, ich weiß nicht, was du damit sagen willst. welche sinne?
...
im traum von neuem dich erkunden (da ersparst du dir das d)

in der letzten strophe hast du plötzlich nicht
a b c c sondern a b c b .
ist das absicht?

die k.

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t.a.j.
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2003

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danke erstmal

Der Reimwechsel in der letzen Strophe ist Absicht, ich finde es gibt Struktur und betont dass das Gedicht zuende ist.

im traum...

Ich denke eigentlich auch dass "erkunden" besser währe als "erkundend" aber irgendwie passt es mir inhaltlich dann nicht mehr, da er ja während er diesen spärlichen Sekunden nachsinnt sie im Traum von Neuem erkundet... naja, ein schönes Dilemma

dein Hals

Auf die Assoziation bin ich, so offensichtlich sie eigentlich ist, noch nicht gekommen, danke f√ľr den Hinweis, das sollte ich wirklich etwas anders formuleren.
"an" gefällt mir schonmal sehr gut.

"Nur die Angst verstehe ich im Text nicht"

Sex und Liebe h√§ngt oft mit Angst zusammen, verletzt zu werden, benutzt zu werden, manchmal die reine Angst vor K√∂rperlichkeit. Es ist seltsam wie manch einer mit diesen √Ąngsten umgeht, aber letztlich sind sie wohl nicht selten.

Aber letztendlich kannst du es getrost w√∂rtlich nehmen wenn du willst, ihre Angst vor dem Akt, Unsicherheit, die er sieht, sp√ľrt, die sich in seinen Augen spiegelt.
__________________
Die Dichtung ist der Wahrheit nicht im geringsten verpflichtet,
nur eines darf sie nicht
l√ľgen.

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