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Leselupe.de > Kurzprosa
Morgentau
Eingestellt am 13. 10. 2001 08:06


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Sriver
Hobbydichter
Registriert: Sep 2001

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Morgentau

In der DĂ€mmerung des neuen Tages begegnen wir uns.
Die Weite des Horizonts ahnend und doch so vorsichtig.
Spinnweben, zauberhafte Geflechte feinster Natur, umgarnen unsere Sinne.
Ich strecke meine Hand nach Dir aus, hinein in die Dunkelheit des Ungewissen.
FĂ€den der Vergangenheit.
Bleierne VorhÀnge.

Mein Herz schlÀgt ruhig und meine Augen suchen die Deinen.
Ruhigen Schrittes gehen wir schweigsam und bedÀchtig.
Zauber der ZĂ€rtlichkeit streichelt unsere Angst.
Was hĂ€lt uns zurĂŒck? Wir berauben uns selbst. Kostbares Leben, so viele Male vertan.
Verbotene GesÀnge, verbotene Freuden, verbotene Sinnlichkeit.
Wer ist dieser strenge Richter, der uns verbietet und bestraft,
das wir nicht wagen, die Tore des Kerkers aufzuschließen.

ÜberdrĂŒssig der Zweifel, pfeife ich eine Melodie, die sich wie ein Schmetterling auf Deiner wunden Seele niederlĂ€ĂŸt. Du grinst mich an und zum ersten Mal sehe ich fĂŒr einen kurzen Moment ein Aufhellen in Deinem Blick. Welche Anmut. Trauer und Schönheit zugleich.
Ich atme tief und schaue in mich hinein. Ein sĂŒĂŸer Schmerz berĂŒhrt meine Kehle und deutet mir an, zu schweigen. Ich folge der Weisheit meines Körpers und fĂŒhle zugleich, wie irritiert ich bin. Ich wage nicht zu Dir aufzuschauen.

Und wie die DĂ€mmerung des neuen Tages die Dunkelheit vertreibt, so zĂ€rtlich spĂŒre ich plötzlich Deine Lippen. Mein Kopf von der Last meiner Gedanken befreit, endlich umarmt.
Unsere Zungen spielen miteinander, wie zwei aufgeregte Kinder.
Mal betörend, mal herausfordernd, mal umschlungen, mal vertrÀumt.
Ich taste nach den Knöpfen Deiner Bluse, die mir so kostbar wie Perlen geworden sind.
Meine Augen geschlossen, fĂŒhle ich die Rundungen jeder einzelnen, bevor ich sie aus ihrem Halt befreie. Ich höre Deinen Atem, wie er schneller wird und seine WĂ€rme meine Wangen befeuchtet. Tiefer Friede, vielleicht auch die Demut vor der Schönheit ? Ich halte inne.





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Magic Magor
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2001

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Ich frage mich

worum es sich hier handelt. Es erscheint mir wie eine Mischung aus Gedicht und Kurzgeschichte. FĂŒr eine Kurzgeschichte sind die SĂ€tze in den ersten beiden AbsĂ€tzen zu kurz. Diese passen eher in ein Gedicht, wozu allerdings die letzen beiden nicht passen.

Falls es eine Kurzgeschichte ist solltest du die ersten beiden AbsĂ€tze ĂŒberarbeiten, die SĂ€tze etwas lĂ€nger machen und vor allen Dingen mehr Handlung rein bringen. Am Anfang werden zwar zwei handelnde Personen angedeutet "begegnen wir uns" jedoch fehlt eine eigentliche Handlung. Man weiß nicht genau wer diese Personen sind oder was sie tun.

Es sind zuviele Gedanken und zuwenig wirkliche Handlung fĂŒr eine Kurzgeschichte, daher wĂŒrde ich dir raten daraus ein Gedicht zu machen.

Wie du das machst weiß ich nicht da ich mich mit Gedichten nicht auskenne, das ĂŒberlasse ich anderen.

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Sriver
Hobbydichter
Registriert: Sep 2001

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Morgentau

Ja, Magic, Du hast recht.
Der Text liegt dazwischen. Ich werde mich nochmal daran
begeben. Danke fĂŒr den Hinweis.

Stefan

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