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Leselupe.de > Gereimtes
Münchhausen und ich
Eingestellt am 19. 09. 2011 07:09


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Liesske
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Münchhausen
zog sich,
das ist ja bekannt,
am eigenen Zopf
mit der eigenen Hand
aus dem Sumpfe heraus.

Ei der Daus!

Ich selber
lag,
und in mir war es Nacht,
da hat sich in mir ein Vers entfacht,
und es zog mein Gedicht
mich wieder ans Licht.

Ob Ihr's glaubt oder nicht!
__________________
Frank Ließke

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

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Hi Liesske,

Schade, dass dein Gedicht bisher unkommentiert blieb, ich finde es richtig gut! Die Wechselwirkung zwischen der Leichtigkeit im Rhytmus und in den Formulierungen und der melancholischen Thematik ist gut gelungen, und das Grundbild ist toll! Ich finde es super, dass das Gedicht so schoen kurz und auf den Punkt ist, und du dich auf dieses eine Bild konzentrierst, und nicht versuchst, darueber hinauszugehen.

Ich kann mich auch mit der Erfahrung, die du beschreibst, sehr gut identifizieren.

Das einzige, was mich stoert, sind die Rhytmusholper in der zweiten Strophe. Es ist schon klar, dass dieses Gedicht keinen zu starren Rhytmus haben sollte, damit die Leichtigkeit erhalten bleibt. Aber ein Bisschen wuerde ich an der zweiten Strophe vielleicht doch feilen. Ungefaehr so:

quote:
Ich selber
lag still,
und in mir war es Nacht,
da haben sich dort zwei, drei Verse entfacht,
so zog mein Gedicht
mich wieder ans Licht.

Ob Ihr's glaubt oder nicht!
Das ist natuerlich nicht ideal, ich wollte nur zeigen, wie es vom Rhytmus her fluessiger werden kann. Und es waere auch gut, das zweifache "in mir" zu vermeiden.

LG,
presque

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Liesske
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Münchhausen und ich

Hallo presque und wüstenrose,

danke für Eure Rückmeldung.
Der Text ist schon vor längerer Zeit entstanden,
und ich bastele immer mal wieder an den Zeilen 2 und 3 des zweiten Teils herum.

Das 'lag still' hält jetzt den Rhythmus besser, aber was dann?
Das doppelte 'in mir' hatte ich glatt übersehen.

-------------------------
Also vielleicht so:

Ich selber
lag still
und gefangen von Nacht,
da hat sich in mir ein Vers entfacht
und es zog mein Gedicht
mich wieder ans Licht.

Ob Ihr's glaubt oder nicht.
--------------------------------------

LG
Frank
__________________
Frank Ließke

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wüstenrose
Routinierter Autor
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Hallo Frank,
hier steuere ich noch eine Variante bei. Ob sie gut ist, weiß ich nicht so genau, aber dein Gedicht ist gut und du solltest weiter nach der Lösung für die zweite Strophe suchen, denn alle angedachten Versionen reichen noch nicht an den eleganten Schwung der ersten Strophe heran.

PS: Etwas entnervt habe ich soeben ganz einfach gestrichen, vielleicht hast du die passendere Idee für diese Stelle.

Ich selber
lag still
im Schoße der Nacht,
da hat sich ein Vers
ganz einfach entfacht
und es zog mein Gedicht
mich wieder ans Licht.

Ob Ihr's glaubt oder nicht!


lg wüstenrose

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wüstenrose
Routinierter Autor
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eben noch ne Idee, an der man vielleicht basteln könnte:

ich selber
hing fest
am Haken der Nacht

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

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Ich muss ehrlich zugeben, ich mag Varianten wie "gefangen von Nacht", "im Schoße der Nacht" oder "am Haken der Nacht" nicht so richtig - ich finde diese Bilder zu stark / aufdringlich fuer das Gedicht. "und in mir war es Nacht" sollte bleiben.

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