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Leselupe.de > Ungereimtes
Muschelgesang
Eingestellt am 17. 09. 2009 14:15


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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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Muschelgesang

Als ich gestrandet am Ufer lag
und die Möwen mir zuriefen:
„Steh auf, die Flut kommt!“
spürte ich, wie sich Wattwürmer
in meine Haut bohrten,
Krabben meinen Mund bewohnten.
Ich habe mich den Gezeiten gefügt
und meine Stimme spricht fortan
aus dem Perlmutt jeder Muschel:
„Wein nicht geliebtes Menschenkind,
ich bin nun eins mit Meer und Wind.“

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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

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Hallo manfred!

ich schleiche auch schon länger um dein Gedicht und mir geht es ähnlich wie AD.
Die Idee zum Gedicht ist sicherlich gut, dieses einswerden mit der Natur am Ende der Tage.
Das ist auch handwerklich gut verpackt und auch der Reim am Ende erklärt sich durch den Gesang.
Mein Problem ist hier die Sprache, da ist mir zuviel Pathos drin. Hier hätte etwas mehr Nüchternheit dem Gedicht gut getan und man würde dir die Aussage besser abkaufen.
Meines Erachtens bist du hier mit deinen lyrischen Möglichkeiten etwas über das Ziel hinausgeschossen.
Vielleicht etwas abspecken?

Liebe Grüße
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

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Metamorphosen

Hallo,
jetzt habe ich dein Gedicht mehrfach gelesen
und endlich hab ich eine Eingebung

Ich bin bei Ovid und seinen Metarmorphosen
und so haftet auch deinem Gedicht das antike an
wo sich Menschen und Götter verwandeln
als Belohnung als Strafe, wie dem auch sei

Hier wird für mich eine Zeit beschworen die vergangen
ist.
Aber deinem Lyrich gelingt die Metarmorphose
Die Form ist noch nicht zwingend, die Gestalt ist noch nicht gegossen.

Hier kann ein Ich eins werden mit der Natur
Kann einen Weg zurück finden
den wir anderen verloren haben.

Und so dürfen denn die Vögel sprechen
und der Wurm kann eindringen ohne Bedrohung

Poseidon ist zurück im Meer
als Kraft und Seele

LG
Ralf

Der Marmor blutet...


__________________
RL

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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

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quote:
Ich lese euch beide (meist) gern, je nach Stimmmung, neige aber auch etwas mehr zu perrys Schreibstil.

Maren, du Verräterin!

Aber Spaß beiseite, Perry und ich kennen uns schon lange und schätzen uns gegenseitig sehr.
Und es ist wirklich gut, dass es unterschiedliche Schreibstile gibt, nur das macht Lyrik spannend.

Liebe Grüße
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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