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Leselupe.de > Gereimtes
Musik
Eingestellt am 14. 04. 2007 22:03


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Gothanna
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2007

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Musik

Wie ein Notenschl├╝ssel liegt sie da,
gekr├╝mmt sind ihre Glieder,
nach dem wilden Tastenspiel,
klingen in ihr die Lieder.

In ihren ├╝ppig Rundungen
Brummt der Kammerton
Mit seinem herrlichen Vibrieren
Nachgeschm├Ącke blanker Hohn.

All ihre Saiten schwingen noch,
doch um sie istÔÇÖs nun Stille,
rei├čt in den Raum ein gro├čes Loch,
das war nie ihr Wille.

Doch die Musik ist eine Kraft,
die man nicht binden kann,
wie ein Kind, das fr├Âhlich lacht,
schl├Ągt sie dich in ihren Bann.

Du kannst sie immer h├Âren,
selbst wenn sie l├Ąngst verklungen,
ohne andere zu st├Âren,
im Innersten gesungen.

Doch ist sie einmal losgelassen,
ist es kaum noch zu ertragen,
st├Ąrker noch als lieben und hassen,
vom H├Ąmmerchen beinah erschlagen.

Nun liegt sie da, total ersch├Âpft,
und wird allm├Ąhlich k├╝hler.
Wenn die Wogen erst gegl├Ąttet,
ersterben ihre F├╝hler.

Harmonisch ihre Seufzer,
als sie sich nun reckt,
das Lustspiel ist vor├╝ber,
der Schl├╝ssel wird gestreckt.

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1538
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Hallo Gothanna!

Das Nachstehende ist das von Dir verwandte Schema von Hebungen (x) und Senkungen (o), kurz, das Metrum.

quote:
x-o-x-o-x-o-x-o-x
o-x-o-x-o-x-o
x-o-x-o-x-o-x
o-x-o-x-o-x-o
Wie ein Notenschl├╝ssel liegt sie da,
gekr├╝mmt sind ihre Glieder,
nach dem wilden Tastenspiel,
klingen in ihr die Lieder.

o-x-o-x-o-x-o
x-o-x-o-x
o-x-o-x-o-x-o-x-o
x-o-x-o-x-o-x
In ihren ├╝ppig Rundungen
Brummt der Kammerton
Mit seinem herrlichen Vibrieren
Nachgeschm├Ącke blanker Hohn.

o-x-o-x-o-x-o
o-x-o-x-o-x-o
o-x-o-x-o-x-o
x-o-x-o-x-o
All ihre Saiten schwingen noch,
doch um sie istÔÇÖs nun Stille,
rei├čt in den Raum ein gro├čes Loch,
das war nie ihr Wille.

o-x-o-x-o-x-o-x
o-x-o-x-o-x
x-o-x-o-x-o-x
x-o-x-o-x-o-x
Doch die Musik ist eine Kraft,
die man nicht binden kann,
wie ein Kind, das fr├Âhlich lacht,
schl├Ągt sie dich in ihren Bann.

o-x-o-x-o-x-o
o-x-o-x-o-x-o
x-o-x-o-x-o-x-o
o-x-o-x-o-x-o
Du kannst sie immer h├Âren,
selbst wenn sie l├Ąngst verklungen,
ohne andere zu st├Âren,
im Innersten gesungen.

o-x-o-x-o-x-o-x-o
x-o-x-o-x-o-x-o
x-o-x-o-x-o-o-x-o
o-x-o-x-o-x-o-x-o
Doch ist sie einmal losgelassen,
ist es kaum noch zu ertragen,
st├Ąrker noch als lieben und hassen,
vom H├Ąmmerchen beinah erschlagen.

o-x-o-x-o-x-o-x
o-x-o-x-o-x-o
x-o-x-o-x-o-x-o
o-x-o-x-o-x-o
Nun liegt sie da, total ersch├Âpft,
und wird allm├Ąhlich k├╝hler.
Wenn die Wogen erst gegl├Ąttet,
ersterben ihre F├╝hler.
Aus dem Bild kann man erkennen, da├č man von einem Rhythmus im Gedicht nicht sprechen kann. Gedichte dieser Art haben aber ein festes, in sich gef├╝gtes Metrum, kein Holterdipolter wie dieses.

Daraus folgt, da├č dieses Werk auf jeden Fall sehr ├╝berarbeitungsbed├╝rftig ist. Damit ich nur die ├Ąu├čere Form angesprochen, nicht den Inhalt, der ebenfalls einmal genau angeschaut geh├Ârte.

Ich empfehle Dir, dieses Gedicht in die Schreibwerktstatt zu stellen, f├╝r ein Forum wie dieses, in dem man schon "durchgearbeitete" Beitr├Ąge erwartet, ist es nicht geeignet. Da ich nicht gerne sehr schlechte Bewertungen vergebe, habe ich eine Wertung vorerst nicht vorgenommen.

Bitte sehe mir die offene Ansprache der M├Ąngel Deines Werkes nach. Ich w├╝nsche Dir eine sonnige und erfolgreiche Woche.

Beste Gr├╝├če

W.


__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Gothanna
Festzeitungsschreiber
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Ist noch jemand Walthers Meinung? Ich verstehe von Dichtung nicht viel und mag die Tyrannei von Regeln wie der des Metrums nicht sonderlich. Also sollte noch jemand meinen Text grottig finden, meldet euch. Dann l├Âsche ich ihn.

Gothanna
__________________
├ťberwindung macht den Meister!

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

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Werke: 209
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Metrum

Liebe Gothanna,

ich erachte Dein Gedicht als durchaus ver├Âffentlichenswert im Forum "Gereimtes"; sonst h├Ątte ich es nicht freigeschaltet. Auch ich bin (├╝bereinstimmend mit Walther) der Meinung, dass es noch Verbesserungspotential birgt. Andererseits ist mein Empfinden bez├╝glich der Harmonien in Abh├Ąngigkeit von der Anzahl der Hebungen und Senkungen in den Zeilen nicht so sensibel - und damit lese und lebe ich ganz gut.

Ich sehe Dein Gedicht nicht als klassisches Reimgedicht. Es ist ein beschauliches Erz├Ąhlgedicht, das mir in seiner Bildhaftigkeit originell erscheint.

Liebe Gr├╝├če von

Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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Walther
Routinierter Autor
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Liebe Gothanna,

Textkritik ist immer ein schwieriges Unterfangen. Egal, was man sagt, es ist h├Ąufig falsch im Sinne von "mi├čverst├Ąndlich". Es geht nicht um eine Abstimmung mit dem Ausgang: Dieser Text sollte gel├Âscht werden oder nicht. Das war nicht das Ziel meines Kommentars.

Wenn wir einander nicht sagen, woran es bei den Werken "klemmt", kommen wir aber nicht weiter. Besser werden aber ist - so sehe ich das wenigstens - das Ziel dieser Art von "├ľffentlichkeit". Und wir haben hier extra ein Unterforum "Schreibwerkstatt", damit Texte, an denen mehr als nur ein wenig gefeilt werden sollte, auch gemeinsam diskutiert werden k├Ânnen.

Ich will hier der Redakteurin ENachtigall nicht widersprechen, da die Redaktion sowieso die Oberaufsicht hat. Und nat├╝rlich kann ich, ebenso wie alle anderen, auch nicht das Recht der Unfehlbarkeit f├╝r mich in Anspruch nehmen. Ich bin genauso Lernender wie Du, daher st├╝nde mir eine solche Form von apodiktischem Urteil sowieso nicht zu (und auch nicht gut zu Gesicht, denn daf├╝r m├╝├čte mein Dichtungsverm├Âgen einfach um Einiges besser sein, als es das bisher ist).

In jedem Falle m├Âchte ich Dich in unserer Mitte von meiner Seite ganz ausdr├╝cklich willkommen hei├čen. Ich freue mich, da├č Du den Weg zu uns gefunden hast, und hoffe, da├č Du noch lange bei uns bleibst.

Liebe Gr├╝├če

W.


__________________
Walther
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Gothanna
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Ich danke dir f├╝r deine Worte, Elke. Sie haben mich wieder aufgebaut.

Aber ich danke auch dir, Walther, weil du dir so viel M├╝he gemacht hast.

An meinen zuk├╝nftigen Werken werde ich bereitwilliger arbeiten, aber das Gedicht ist schon alt und ich m├Âchte eigentlich nicht mehr dran rumschrauben.

Ich freue mich schon sehr auf weitere zuk├╝nftige Zusammenarbeit.

Ganz liebe Gr├╝├če,
Gothanna
__________________
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