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Leselupe.de > Humor und Satire
Musik für zwei Kerle
Eingestellt am 22. 11. 2007 06:36


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Impermeabile
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Nov 2007

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Musik für zwei Kerle


A spielt ein kleines Liedchen und singt dazu:

Text des Liedes:

„Ach bittrer Winter, wie bist du kalt!

Du hast entlaubet den grünen Wald.

Du hast verblüht die Blümlein auf der Heiden.“


D sucht in einem Wust von Papieren nach einem bekannten Ohrwurm.


D.: „Was ist das für ein Sound? Ich hab so was im Ohr von vor langer Zeit.“

A.: „Ahja. Das ist ein kleines Stück von 1640.“

D.: „Jaja, das hört man dem Stück an, dass es ein kleines Stück ist.“

A.: „ Es heißt: ‚Ach bittrer Winter, wie bist du so kalt.’ “

D.: „Schön, wirklich, alles sehr sauber. Aber wieso spielst du so etwas?

A.: „Wie?“

D.: „Naja, ich hab damals auch so angefangen. Ich war das dann schnell leid. Die Weiberherzen stehen auf was fetziges. Was hast du denn noch so drauf.“

A.: „Jo, ähm, ein französisches Tänzchen?“

D.: „Gut. Wie sieht’s aus mit Samba Pa Ti?“

A.: „Du meinst Santana?“

D.: „Genau richtig. Pampampampampampampam. Dadadididididiiih. Didiiih. Diese Sachen. Auf so was stehen die Frauen. Glaubs mir.“

A.: „Ich mein, gut, ich kenn das.“

D.: „Also bitte, dann lass’ uns das mal versuchen. Schau dir die Noten an. Das ist eine leicht spielbare Version, 80er Tempo. Also recht langsam.“

A.: „Konnte wohl nicht schneller, Carlos Santana. Einer von den langsamen, bedächtigen.“

D.: „ Pop-Musik. Pop-Musik und heiße Mädchen. Das geht zusammen..“

A.: „Also wegen des Poppens hinterher oder was.“

D.: „So sieht’s aus. Also jetzt lass´ uns Santana mal versuchen, es ist weniger schwierig als du glaubst.“

A.: „Dieter, ich sag dir was. Wie ich vorgestern von der Probenarbeit nach Hause gehe, treffe ich auf Frau Nachbarin, die mit dem blauen Schleifchen im Haar. ‚Sie machen Musik’, fragt sie ganz erstaunt. ‚Ich habe in meiner Jugend fünf Jahre im hohen Dom die Orgel gespielt. Und später auch Gitarre’. Sie ist ein richtig flotter Käfer. Und gestern schlepp ich also das Keyboard nach Hause, und sie schaut aus dem Kofferraum ihres Autos heraus, sie wohnt da wohl darin, in dem Moment wie ich da mit dem schweren Teil vorbeiziehe und sie guckt und strahlt: ‚Und Keyboard spielen sie auch!’ Ich hab dann nur so ein wenig gelächelt, ich wollt’ ja jetzt nicht lügen.“

D.: „Ich sag, ja, die Musik.“


A.: „Weißt, Dieter, ich will damit sagen: Du musst ja nicht unbedingt ein Instrument spielen, wenn es um das Aufreißen von Frauen und so weiter geht, es reicht ja, wenn du ein Instrument von hier nach dort trägst.“

D.: „Aber es darf natürlich keine Mundharmonika sein.“

(Beide mühen sich mit Santanas Samba Pa Ti ab.)

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