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Leselupe.de > Ungereimtes
Mutter
Eingestellt am 23. 08. 2004 18:25


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joyce
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Mutter


mir sind meine FĂŒĂŸe
die HĂ€nde auf deiner Brust
sanft treibt deine Trommel
den Takt durch meine Adern
hoch oben steh ich
und leise
bettet sich deine Weite in meine Augen

du hÀltst mich wie ein Neugeborenes
in Armen von dir gestreckt
dem Himmel entgegen
und legst mich in den Wind
der meinen Namen kennt
mich trÀgt

so ist er Teil von dir
wie ich es bin
geboren von dir
wie alles
das ist

© by Joyce 08 - 04

__________________
Du musst das Leben nicht verstehen,dann wird es werden wie ein Fest.Und lass dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele BlĂŒten schenken lĂ€sst. (Rainer Maria Rilke)

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lapismont
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Hallo joyce,

ich habe die erste Strophe nicht verstanden.
Hebt die Mutter das Kind hoch?

cu
lap

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joyce
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Hallo Lapismont,
grundsĂ€tzlich bin ich der Ansicht, das ein Gedicht misslungen ist, wenn ĂŒber die Interpretationsfreiheit hinaus unklar bleibt, was ein Autor damit ausdrĂŒcken will.
WĂ€re es anders, wĂŒrde es sich nicht Gedicht sondern RĂ€tsel nennen :-)
Ein RĂ€tsel sollte dieses Werk zwar nicht werden, doch deine Frage kann ich so nicht eindeutig beantworten, ohne alle ZusammenhĂ€nge zu erklĂ€ren, was ich aber eigentlich nicht will. Es ist ein Versuch etwas auszudrĂŒcken, was wohl vielen unbekannt ist. Deshalb nehme ich mir in diesem Fall die Freiheit heraus es nicht vollstĂ€ndig aufzuklĂ€ren.

Die "Mutter" hebt das "Kind" hoch, doch tut sie das auf eine Art und Weise, die zwar körperlich ist, jedoch keinen körperlichen Akt darstellt.
Auf die Gefahr hin, meinen "Versuch" einem RÀtsel nÀher zu bringen, möchte es ich es (zumindest vorerst)einfach so stehen lassen.

Deine Frage finde ich sehr interessant und bringt mich vielleicht aus der Gefahrenzone aus einem Gedicht ein RĂ€tsel zu machen ;-)

Gruß
Joyce
__________________
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Montgelas
???
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liebe joyce,

hier ein interpretationsversuch -x. anlauf - !

das forum in dem dein text steht ist scheinbar irrefĂŒhrend . "natur" - da wĂ€re auch ein platz fĂŒr diese
verse gewesen.

ein hymnus auf die mutter "erde" , mutter "natur" sind diese zeilen,
deren aller kind wir sind.

und in dieser sehweise sind mir deine verse
sehr nah unter die haut gegangen.

ich lese sie als lobpreisung !

andere, vielleicht auch du, empfinden
den text möglicherweise anders .

danke !

montgelas


p.s. ein vogel im ei , der nach dem brĂŒten schlĂŒpft und
das nest mithilfe seiner mutter verlĂ€ĂŸt ist ein mögliche konkrete deutung deiner verse.

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joyce
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Lieber Montgelas,

deiner interpretation kann ich nur zustimmen und es freut mich zu lesen, dass es dir unter die Haut gegangen ist..
was das forum betrifft bin ich anderer meinung.
ja, vielleicht könnte man es als lobpreisung auch in die "natur" stellen. doch fĂŒr mich ist es weit mehr als natur, sehr viel mehr. es wĂŒrde mir sehr viel verloren gehen, eigentlich das wichtigste, wĂŒrde es dort stehen.
nicht nur das leben als teil der mutter natur ist es fĂŒr mich, es bedeutet heimkehren, angenommen werden, verschenkt werden und getragen sein.
das vertrauen, sich "in den wind zu legen" und zu wissen, dass er dich trÀgt.

hab dank fĂŒr deine gedanken

liebe grĂŒsse
Joyce
PS. das bild mit dem vogel und dem ei ist wunderschön, auch wenn es meiner aussage nicht ganz entsprechen will ;-)
__________________
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