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Leselupe.de > Kurzprosa
Mutter schaut einen Liebesfilm
Eingestellt am 27. 08. 2008 11:07


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Franka
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Mutter schaut einen Liebesfilm
(aus der Traumreihe im Tagebuch)


Still soll ich sein, sagt meine Mutter, sie nicht st├Âren, sagt meine Mutter, am Besten verschwinden.
Und ich stehe da, die H├Ąnde auf dem Mund, stehe, ganz still.

Meine Mutter schaut einen Liebesfilm. Sie weint. Sie lacht.

Ich habe Hunger, sage ich. Dann tue etwas dagegen, sagt meine Mutter. Ich wei├č doch nicht wie, sage ich. Du bist auch zu gar nichts zu gebrauchen, sagt meine Mutter. Bist selber schuld, wenn du Hunger hast.

Meine Mutter schaut einen Liebesfilm. Sie lacht. Sie weint. Holt sich ein neues P├Ąckchen Papiertaschent├╝cher.

Bevor sie sich wieder setzt, schaut sie mich an. Verwundert, dass ich noch da bin. Unter ihrem Blick werde ich kleiner und kleiner.

Ich warte, bis der Film zu Ende ist und sage: Warum hast du mich eigentlich nicht abgetrieben?



__________________
Man probiert. Vielleicht klappt es. Wenn nicht, dann probiert man was Neues. (frei nach Antje Joel)

Version vom 27. 08. 2008 11:07
Version vom 27. 08. 2008 18:03
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Hakan Tezkan
Guest
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jo, franka, gef├Ąllt, ich w├╝rde lediglich ein paar dinge ├Ąndern:

quote:
Still soll ich sein, sagt meine Mutter, sie nicht st├Âren, sagt meine Mutter, am Besten verschwinden, sagt meine Mutter, f├╝r immer, sagt meine Mutter.eins zu viel, sowohl in meinem gef├╝hl f├╝r rhythmus als auch vom inhalt. das vorherige reicht.

Und ich stehe da, die H├Ąnden auf dem Mund, stehe und steheselbes argument wie im ersten absatz, ganz still, wei├č nicht mehr wie lange schon.

Meine Mutter schaut einen Liebesfilm. Sie weint. Sie lacht.

Ich habe Hunger, sage ich. Dann k├╝mmere dich"k├╝mmere dich" passt irgendwie nicht auf die aussage "ich habe hunger", eher: 'dann mach etwas dagegen', oder: 'dann k├╝mmere dich darum, sagt meine Mutter. Ich wei├č doch nicht wie, sage ich. Du bist auch zu gar nichts zu gebrauchen, sagt meine Mutter. Bist selber schuld, wenn du Hunger hast.

Meine Mutter schaut einen Liebesfilm. Sie lacht. Sie weint.dierefraingleiche wiederholung find ich sehr sch├Ân Holt sich ein neues P├Ąckchen Papiertaschent├╝cher.

Bevor sie sich wieder setzt, schaut sie mich an. Wohldas f├╝llwort brauchst du nicht verwundert, dass ich noch da bin. Unter ihren Blicke werde ich kleiner und kleiner, es f├╝hlt sich an, als w├╝rdel├Ąge sie mir Pflastersteine auf meine Schultern legen. Doch dann, als ich sie nicht mehr tragen kann, sprengen Worte den Raum.der vorangehende satz ist mir zu gek├╝nstelt. brauchst du das? lass das lyr.ich doch einfach fragen, warum die mutter es nicht abgetrieben hat. find ich authentischer und aufgrund der lakonischen weise effektvoller Ich muss es sein die da sagt: ÔÇ×Warum hast du mich denn nicht abgetrieben, als es noch Zeit war?ÔÇť


so viel dazu. vielleicht findest du ja etwas...

lg,
hakan

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Franka
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Lieber Hakan,

wie immer bist du mir eine gro├če Hilfe, ich habe den Text umgearbeitet.
Danke.

Lieben Gru├č
Franka
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MarenS
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Ein kleiner Fehler:
Unter ihren Blicke(n) werde ich kleiner und kleiner,
oder
Unter ihrem Blicke werde ich kleiner und kleiner,

Eine sehr eindrucksvolle kleine Geschichte, die aufzeigt wieviel Eltern ihren Kinder auf den Lebensweg mitgeben, in jeglicher Hinsicht. Hier sind es Lasten.

Gr├╝├če von Maren

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Zeder
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Hallo Franka,

ein Umstellungs-Vorschlag mit leichten Änderungen:


Mutter schaut einen Liebesfilm
(aus der Traumreihe im Tagebuch)

Meine Mutter schaut einen Liebesfilm. Sie weint. Sie lacht.
Ich habe Hunger, sage ich. Dann tue etwas dagegen, sagt meine Mutter. Ich wei├č doch nicht wie, sage ich. Du bist auch zu gar nichts zu gebrauchen, sagt meine Mutter. Bist selber schuld, wenn du Hunger hast.
Still soll ich sein, sagt meine Mutter.
Und ich stehe da, die H├Ąnde auf dem Mund, stehe, ganz still., wei├č nicht mehr wie lange schon.

Meine Mutter schaut einen Liebesfilm. Sie lacht. Sie weint.
Holt sich ein neues P├Ąckchen Papiertaschent├╝cher.
Bevor sie sich wieder setzt, schaut sie mich an. Verwundert, dass ich noch da bin. Unter ihrem Blick werde ich kleiner und kleiner. es f├╝hlt sich an, als w├╝rde sie mir Pflastersteine auf meine Schultern legen.
Ich soll sie nicht st├Âren, sagt meine Mutter, am Besten verschwinden, sagt meine Mutter.
Ich warte, bis der Film zu Ende ist und sage: ÔÇ×Und warum hast du mich blo├č nicht abgetrieben?"

Gr├╝├če von Zeder

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Franka
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Liebe Zeder,

die Streichungen habe ich ├╝bernommen, zur Umstellung kann ich mich noch nicht entschlie├čen, f├╝r mich liest sich der Text dann zu fl├╝ssig und irgendwie zu schnell, so ein Film geht ja eine Weile, mit Werbung manchmal 2,5 Stunden. An deiner Idee muss ich noch ein wenig "kauen".

LG Franka
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