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Leselupe.de > Gereimtes
Mythischer Chor
Eingestellt am 23. 01. 2011 23:47


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agonius
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2006

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MYSTHISCHER CHOR
(eine Poesie—Symphonie
von der Erde Anfang
bis zu ihrem Aufgang)

Flicker, flicker, flacker, flacker,
knister, knister, flĂŒster, flĂŒster -
Spritzer, Spritzer, GĂŒsse, GĂŒsse,
Wellen, Wogen, LebensflĂŒsse -

Quellen strudeln, quirlen, sprudeln,
schwellen, gleiten, steigen, spreiten -
Zellen formen, FĂ€den weben,
Funken zĂŒnden, Plasmen leiten -

Vulkane, Lavaströme, Hitze,
im Donnergrollen leuchten Blitze -
Gifte, RÀusche, WasserdÀmpfe,
fĂŒhle, liebe, leide, kĂ€mpfe -

Glaube, hoffe, stricke Stoffe,
blase Gase, Oxyd, Luft -
Blubber, pupper, schnobber, schnupper,
sĂŒĂŸen, sanften, zarten Duft -

Atem, Odem erregt den kurzen Hauch,
von Äther und AtmosphĂ€re -
mit Feuer, Schwefel, Schall und Rauch
zurĂŒck ins leere Leere -

Wachsen, Gedeihen,
Erregung von Leben,
Stöhnen, Schreien,
Bewegung und Streben.

Schicksal um Schicksal
U r k n a l l — Z e r f a l l.

Das ist der Rhythmus aller Zeiten und Äonen:
Explosionen, Explosionen, Reaktionen, Diffusionen,
wildes Treiben, Energiezirkulationen,
wo alles mit muss, kann man gar nichts verschonen.

Tundren, Steppen, Felder,
Wiesen, Acker, WĂ€lder,
Tau, Regen, Hagel, Schnee -
Architekten, die alles verplanen
in eine Teeridee - Odysee:
HĂ€userquadrate, Straßen, Autobahnen ...
Bautiger bauen Betonverlies,
das ist das verlorene Paradies.

Maschinen dröhnen,
Menschen stöhnen,
Sirenen ertönen:
Lauter und lauter,
(Schauder um Schauder):
"DADADAdaaa ..." - alles wird taub,
alles wird WĂŒste, Asche und Staub.
Empfindung, Bewusstsein tot -
alles verloren (?) -

Lauschet, lauschet alle Ohren,
neue Töne werden geboren,
mystische KlÀnge / EngelsgesÀnge
schaffen astrale ÜbergĂ€nge.

Dunstkreissaum, Nebelwind,
Wer sieht schon das himmlische Kind?

Schaut in den Himmel, entschleiert die Wolken,
versucht der strahlenden Sonne zu folgen !
Strahlen, Strahlen, Lichter, Lichter,
Sterne inspirieren Dichter.

Flammen flackern, lodern, brennen,
Funken brĂŒhen, glĂŒhen, sprĂŒhen,
daran kannst Du es erkennen:
Alles kostet seine MĂŒhen!

Und kannst Du die Spreu vom Weizen trennen,
da Liebeslicht die Finsternis durchdringt,
darfst Du das Kind beim rechten Namen nennen,
das dann die himmlischen SphÀren besingt.

Nun siehe wie der Erdgeist steigt,
jetzt ist es besser, wenn man schweigt
und sich vor des Schöpfers Werk verneigt,
weil ER uns dann noch GrĂ¶ĂŸeres zeigt!

Alles schwingt, alles tönt,
alles fließt, alles strömt,
SEIN ist die Gnade,
SEIN ist der Wille,
Alles braucht Liebe!!
Alles braucht Stille...

Mystisches Entfalten,
magisches Gestalten
von Urbeginn bis in Ewigkeit
entdecke, erfahre, erlebe darin,
vom Geiste genÀhrt,
nach innen gekehrt,
in göttliches Karma eingeweiht:
3. Auge + 3. Ohr = 6. Sinn !!!

(frei nach Dantes "göttlicher Komödie")
Muß irrig gar mein Wort Euch wohl erscheinen,
weil es so weit von Eurem Denken weicht,
dann weiß die Wahrheit Wege zu vereinen,
da sie dem Schnittpunkt aller Radien gleicht.
Ihr mĂŒsst die Augen Euch nur öffnen lassen,
um meine Worte richtig zu erfassen.

Seht: blicket aufwÀrts in die Sternennacht,
denkt den Gedanken, den ich vorgedacht,
und sprecht zu ihm: nun halte bei uns Wacht.
Betrachtet, wie sich Euer Himmel dreht,
von Sternenfunkeln innerlichst umschlungen,
in stiller, gottgeweihter MajestÀt,
ein Weltenbild, das tief zu Herzen geht,
ein Bild erstrahlender Erinnerungen
und Hoffnungen: so unermesslich groß,
so sĂŒĂŸ idyllisch und so streng grandios -
das große Wunderkleid um Gottes Schoß.

Nun denkt, wie Strahl und Strahlen sich begegnen,
die KrÀfte aufeinander niederregnen
und wie sie sich zerstören und sich segnen
immer noch ĂŒberglĂŒht und ĂŒberhöht.
Und denkt, dass es im Wandel - dennoch steht -
und dennoch wandelt, anfÀngt und vergeht. --
Gedankenglut gewordne Sternenstreifen,
die immer tiefer in die Seele greifen!

Was nicht stirbt und was stirbt, strahlt das nur wieder,
was Gott als Schöpfer hebend sich gedacht.
Belebend strömt sein Licht zur Welt darnieder
wo liebend es ein Wunderwerk vollbracht.
Neun Himmel klingen von der Engel Lieder,
in ihnen spiegelt sich der Gottheit Pracht.
Vom Bilde Gottes muss wohl manches schwinden,
doch sie werden wir ewig wiederfinden. (s. Ü B E R G 0 T T)

Weltliche Klugheit ist gar dĂŒrres Holz -
sie schreit nach Macht, nach Blut und Krieg und Stolz
Und Hab und Gut und materiellen Tand
macht sie sich zum Heils- und Wertgegenstand.
Wer es besieht, ihr Werk der spricht:
Was soll‘s, was jetzt kommt das geht ĂŒber den Verstand!

Doch wenn ein Mensch um wahre Weisheit ringt,
heilsame - NICHT, dass man ihm Kunde bringt,
in welchem Ton der Klang der SphÀren klingt,
noch von den Wurzeln der Notwendigkeit,
von Zufall und was bindet und befreit,
noch von der Kreise Kunst und vom Quadrat,
von Maß und Zahl: NEIN, Weisheit rechter Tat,
dann ist er selten und ist hoch erhoben,
und, unbeschadet ĂŒbermenschlicher,
ja, ĂŒberirdischer göttlicher Gewalt,
muss man als Mensch ihn unter Menschen loben.

Der Wahrheit Wurzel wird zum Lohn
dem, der tief glaubt, auf Erden schon.
FĂŒr alle Spötter ist's nur Hohn,
der Pöbel erhebt tönendes Geschrei -
Wenn Stimmen noch, ja noch Gedanken schweigen,
strömt Wahrheit schon so wie ein Freund herbei,
doch in den Widergeist des Pöbelheiden
muss Geist, damit er ganz der seine sei,
dann kann man ihm vom Pöbel unterscheiden.

Auf Tanzende fÀllt's manchmal wie ein Rausch,
sie glĂŒhn dahin in heilig - tönend' Bann
und wilder, heft'ger wird ihr Ghiedertausch
und zieht sie abwÀrts, aufwÀrts und hinan -

Erquickung ist der Sinn der Ewigkeiten,
und wenn die Geister feurig sich bereiten,
im liebevollen durch-sich-selber-Gleiten,
dreimal gesungen von den Engelschören,
in denen stĂŒndlich Licht und Klang sich mehren:
Wonne der Wonne, Ehre aller Ehren. -

Wie lange auch die Ewigkeit sich dehnet,
die Liebe strahlt und glĂŒht, die Liebe tönet
den Glanz, den Klang, der ewig sich verschönet,
das Licht wird durch die Liebesglut gekrönet!

Geist will Gehalt. Er will zur Wirklichkeit,
und Wirklichkeit will Geist - sie sind umschlungen.
Den ganzen KnÀuel dar Erinnerungen,
der rÀtselvollen, aus den Niederungen
der Leiden, und der Freuden, nie gesungen -
ihn löst die auferstandene Ewigkeit
zum einfach lichten Anblick durchgerungen.

Staubwirklichkeit erfĂŒllt mit Himmelsfantasie
fĂŒhrt uns hinein in göttliche Harmonie:
Die Seele ist's, die solche Wunder tut
glĂŒht sich ein Paradies aus Höllenglut!!!

Wie Wassertropfen gleichen sich die
Seelen im Paradies, vom Irdischen befreit,
so durch und durch durchstrahlt sie‚ Herrlichkeit
des Lichts, so ganz sind sie voll Lieblichkeit
und Klang - ein einz'ges Tönen ihr ErzÀhlen,
Wie Wellen gleitend, schimmernd, ruheweit.

Der Seele Wesen ist emporzusteigen,
die Seele muss sich zu dem Schönsten neigen,
sie muss in ew‘ger GĂŒte Sternenreigen
versinken und in ew'ger Weisheit schweigen - - - -


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lapismont
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Moin agonius,

der Anfang weist ja noch einen gewissen Fluss auf und man könnte es mit Urknall oder Ähnlichem zusammenfassen, aber dann verfĂ€llt der Text ins Schwafeln.
Dabei maltrÀtierst Du die Grammatik, um Endreime zu fabrizieren.
Ein Beispiel:

quote:
Wie lange auch die Ewigkeit sich dehnet,
die Liebe strahlt und glĂŒht, die Liebe tönet
den Glanz, den Klang, der ewig sich verschönet,
das Licht wird durch die Liebesglut gekrönet!

dehnt, tönt, verschönert, gekrönt - dazu noch die falschen FÀlle der Artikel von Glanz und Klang. Inhaltlich wird es aber auch nicht besser.
Dreimal Liebe, zweimal ewig - und was soll ich als Leser entnehmen? Licht wird durch Liebe besser? Und was bringt die Strophe im Kontext?

Was auch immer Du mit dem Text willst, mir wurde es durchs Lesen nicht klar.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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