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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Nach einem Kampf: Ein sehr langes, potentiell unendliches Gedicht (Proteusvers)
Eingestellt am 03. 07. 2010 11:14


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Bernd
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Auszug:
Nach einem Kampf mit Faust, Speer, Schwert, Stein, Pfeil und mit Florett,
da f├╝hlte ich mich gelb, schwarz, rot, blau, gr├╝n und violett.
Zeit ging ins Land, ins Feld, ins Korn und in mein Bett.
Sie war sehr sch├Ân, sehr gut, sehr dumm und sehr adrett.

Nach einem Kampf mit Speer, Faust, Schwert, Stein, Pfeil und mit Florett,
da f├╝hlte ich mich gelb, schwarz, rot, gr├╝n, blau und violett.
Zeit ging ins Land, ins Feld, ins Korn und in mein Bett.
Sie war sehr sch├Ân, sehr gut, sehr dumm und sehr adrett.

Nach einem Kampf mit Faust, Speer, Stein, Schwert, Pfeil und mit Florett,
da f├╝hlte ich mich gelb, schwarz, gr├╝n, rot, blau und violett.
Zeit ging ins Land, ins Feld, ins Korn und in mein Bett.
Sie war sehr sch├Ân, sehr gut, sehr dumm und sehr adrett.

Nach einem Kampf mit Faust, Speer, Schwert, Pfeil, Stein und mit Florett,
da f├╝hlte ich mich gelb, schwarz, gr├╝n, rot, blau und violett.
Zeit ging ins Feld, ins Korn, ins Land und in mein Bett.
Sie war sehr sch├Ân, sehr gut, sehr dumm und sehr adrett.

Nach einem Kampf mit Faust, Speer, Schwert, Pfeil, Stein und mit Florett,
da f├╝hlte ich mich gelb, schwarz, gr├╝n, rot, blau und violett.
Zeit ging ins Korn, ins Feld, ins Land und in mein Bett.
Sie war sehr sch├Ân, sehr dumm, sehr gut und sehr adrett.

...
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Pelikan
Guest
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Hallo, Bernd, ich stehe vor diesem Gedicht so ziemlich wie der
Ochse vor einem Berg und versuche hinter den Sinn der sich wiederholenden Verse zu kommen - ich meine, hinter den Sinn
der Wiederholungen. Hat es einen? F├╝r mich klingt es wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Ich versuche auch noch hinter den anderen Sinn zu kommen (Inhalt)und frage mich: Kann Zeit dumm sein, oder adrett? Der Mensch kann dumm sein (und wie ) eine Frau kann adrett sein, eine Kleidung, eine Wohnungseinrichtung, aber Zeit ist doch ein etwas immer gleichm├╝tig flie├čendes, dem es eh wurscht ist ob und warum wir k├Ąmpfen/was wir f├╝hlen. Wobei ich aus menschlicher Sicht) die "sch├Âne Zeit, die gute" nachvollziehen kann, doch die beiden anderen...

mit ratlosen Gr├╝├čen, Pelikan

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Bernd
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Es sind keine Wiederholungen. Auf den ersten Blick sieht es zwar so aus, aber tats├Ąchlich enthalten alle Strophen Permutationen zu den vorhergehenden.
Mit Hilfe solcher Permutationen erh├Ąlt man ein sehr langes Gedicht. Wenn man dann noch die Permutationen ├╝ber mehrere Strophen permutiert, ergibt sich potentiell ein unendlich langes Gedicht.

Solche Gedichte wurden im Mittelalter und der fr├╝hen Neuzeit geschrieben, es gab dazu sogar Scheiben, mit denen man die Permutationen durchf├╝hren konnte.

Orientiert ist es an der Kabbalistik und Mystik.

Die Gedichtform ist "Proteusgedicht" Hier klicken

Ich habe es aber nicht unter "feste Form" gestellt, weil es hier eher ein Experiment ist.
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Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

Aha, ich sehe jetzt, beim genauen Begucken, dass es in der Tat nicht immer ein Gleiches ist. Da hat mir mein Auge einen Streich gespielt. Ich glaube nichts ist so unzuverl├Ąssig wie die Sinne Was man sehen will, das erblickt man dann auch.
Danke! f├╝r die Erl├Ąuterung und f├╝r den aufweckenden Schlag vors Kopfbrett Pelikan, nochmals gr├╝├čend

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