Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92225
Momentan online:
152 Gäste und 6 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Nachdenkliches
Eingestellt am 20. 11. 2003 06:43


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Brigitte Pulley-Grein
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2000

Werke: 121
Kommentare: 103
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Vertrautheit verwaist




Die Wohnung ist leer,
Vertrautheit verwaist,
Menschen von damals
Gestorben, verreist.


Allein stehst du da,
Denkst traurig zurück,
Entschwunden die Zeit
Voll Lachen und Glück.


Einzig ein Bild nur
Hältst du in der Hand,
Leis’ ging sie von Dir
Ins „andere Land“.


Was immer auch kommt,
Glaub’ stets fest daran:
„Hier“ endet ihr Weg,
„Dort“ fängt er neu an.


Brigitte Pulley-Grein

1 6. N o v. 2 0 0 3

__________________
Ich glaube an die Magie der Liebe (Hermann Hesse)

Brigitte Pulley-Grein

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

Werke: 20
Kommentare: 735
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um blaustrumpf eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Guten Tag, Frau Brigitte Pulley-Grein

Der Unterschied zu dem letzten Text, den Sie in diesem Forum veröffentlichten, ist beträchtlich. Doch auch mit diesen Zeilen werde zumindest ich nicht wirklich warm.

Es liegt nicht zuletzt an der unterschiedlichen Fallhöhe zwischen "Gestorben" und "verreist". Durch die Diskrepanz zwischen beiden Begriffen wie den unterschiedlichen emotionalen Welten, die beide aufschließen, entsteht für mich eine Instabilität, unter der das ganze Gedicht leidet - vor allen Dingen, da Sie nicht weiter eingehen auf den Unterschied.

Sicher soll das Gedicht mehr sein als ein im Grunde unverbindliches Nebeneinanderstellen von Untröstlichkeit und Beruhigung. Das ließe sich durchaus dadurch erreichen, wenn nicht nur die in drei der vier Strophen vorherrschende schmerzliche Emotion als ernst genommen erkennbar wäre, sondern auch die gelassene Gewissheit der vierten nicht gleichsam entschuldigend einherkäme.

Die Anführungsstriche wirken jedoch auf mich wie eine Flucht in die Versachlichung. Wenn schon ein Trostgedicht, dann ohne flaue Entschuldigungen, ohne solche Hintertürchen.

Schöne Grüße von blaustrumpf


__________________
Dafür bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Gereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!