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Leselupe.de > Gereimtes
Nacht
Eingestellt am 23. 01. 2003 17:07


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Celestine
???
Registriert: Dec 2002

Werke: 8
Kommentare: 13
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Wenn die Nacht den dunklen Mantel
sanft ├╝ber die Gedanken legt,
dann beginnt der stille Wandel,
und du sp├╝rst, dein Herz, es lebt.

L├Ąngst vergangen jene Tage
als das Kind im hohen Gras
friedlich schlummernd, sanft im Traume,
all die Sorgen dort verga├č.

Und es kommen die Momente
wieder vor aus dunkler Kammer
- Ach, wie w├╝rdest du so gerne,
nun entrinnen deinem Jammer.

Durch das fahle Kerzenlicht
siehst du dort an dieser Wand
jenes unvergessliche Gesicht
nach diesem streckest du die Hand

Doch du greifst dort nur das Leere,
ist┬┤s doch nur gedachtes Hirngespinst
und begreifst, dass du im Meere
nichts als eine Tr├Ąne bist.

Lass uns nun und sei┬┤s im Geiste,
doch noch einmal wieder sehn,
denn der, der dachte dass er bleibe,
den zieht es fort, er muss nun gehn.

Wenn die Nacht den dunklen Mantel
Sanft ├╝ber die Gedanken legt,
dann beginnt der stille Wandel,
und du sp├╝rst, dein Herz, es bebt...

__________________
Freiheit ist das Recht der Seele zu atmen.

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Abendsternchen
???
Registriert: Nov 2002

Werke: 0
Kommentare: 0
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Liebe Celestine,

Traurigkeit schwingt mit in Deinem Gedicht, das fl├╝ssig und mit Freude zu lesen ist.

Lass uns nun und sei┬┤s im Geiste,
uns noch einmal wieder sehn,
denn der, der dachte dass er bleib(t)e, (ohne "t")
den zieht es fort, er muss nun gehn.

hier w├╝rde ich das 2. "uns" (Zeile2) vielleicht durch ein "doch" ersetzen, sonst folgt die Wiederholung zu rasch.

Eines bin ich mir nicht ganz sicher...
trauert man hier um ein verlorenes Kind? Oder um einen Menschen, der ging, obwohl man hoffte, er w├╝rde bleiben?
Wenn es n├Ąmlich (auch in oben zitierter Strophe) ein und derselbe ist, nach dem hier zur├╝ckgeblickt wird, dann m├╝sstest Du vielleicht die selbe Person verwenden:

"Lass uns..." -- > "der der dachte, dass ER bleibe"
will man hier jenen Menschen wiedersehen, der ging? Oder einen anderen?

Ansonsten.. wirklich traurig-sch├Ân.
liebe Gr├╝├če
vom
Abendsternchen

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Celestine
???
Registriert: Dec 2002

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Liebes Abendsternchen,

ich freue mich sehr, dass dir mein trauriges Gedicht gef├Ąllt. Vielleicht schreibe ich ja irgendwann einmal ein heiteres...
Jedenfalls danke ich dir f├╝r deine Verbesserungsvorschl├Ąge, sie tun dem Gedicht gut :-) habe sie entsprechend umgesetzt.

herzliche Gr├╝├če von

Celestine

__________________
Freiheit ist das Recht der Seele zu atmen.

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Quidam
Guest
Registriert: Not Yet

Unverkennbar, welcher Handschrift du hier nacheiferst..

Und ich muss sagen: Du bist ein gelehriger Sch├╝ler - ich denke auch, dass das der Meister E. best├Ątigen w├╝rde...

Ein klasse Gedicht.. ich f├╝hl mich beschwingt, wie eben auch von den Werken unseres beiden Freundes.
Einzig eine Strophe scheint mir inhaltlich nicht stimmig zu sein:

quote:
L├Ąngst vergangen jene Tage
als das Kind im hohen Gras
sorglos schlafend, sch├Ân im Traume,
all die Sorgen dort verga├č.

Das sorglose Kind kann wohl all die Sorgen dort nicht vergessen, da es ja keine hat, die es vergessen k├Ânnte..*zwinker*

*winke*
quid

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Celestine
???
Registriert: Dec 2002

Werke: 8
Kommentare: 13
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Hallo Quidam,

Dank auch an Dich f├╝r Deinen hilfreichen Kommentar, hab die betreffende Strophe abge├Ąndert, vielleicht ist es ja so stimmiger!
hm, ich lasse mich nur all zu gern von so manchem schriftstellerischen Vorbild inspirieren, ja... dennoch hoffe ich doch, mit der Zeit meinen ganz eigenen, individuellen stil zu finden ... ich glaube ich bin auf einem guten Weg :-)

ich w├╝nsche Dir noch einen beschwingten Abend *l├Ąchel*

Celestine
__________________
Freiheit ist das Recht der Seele zu atmen.

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