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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Nacht aus Kristall
Eingestellt am 18. 07. 2002 23:52


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Gabriella
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2002

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schweren Schrittes stapfen wir durch den frischen
Schnee,der sich wie eine weite wei√üe Decke √ľber's
Land gelegt hat.
Unser Atem bildet kleine Wölkchen und trotz der
eisigen K√§lte f√ľhlen wir die wohlige W√§rme unserer
Herzen,wenn unsere Augen sich anlächeln.
Ein paar Meter noch,dann sind wir daheim,
wo uns ein verträumtes Kaminfeuer bereits erwartet.
Nachdem wir uns unsere Mäntel uns Stiefel entledigt
haben,bleibt uns nur noch ein Wunsch.
Wir schauen uns an und wissen beide,ohne Worte,
wo der Sinn unserer Liebe sich im Schicksal unserer
Seelen vereint.
Das gem√ľtliche kleine Sofa vor dem Kamin,mit seinen
kuschligen Kissen,lädt ohne auf Antwort zu warten ,dazu
ein,sich niederzulassen und allen Gedanken ein
gem√ľtliches Bett zu richten,um in einen tiefen seeligen
Schlummer zu verfallen,der ihnen erst am nächsten
Morgen wieder,den Freiraum des Denkens gewährt.
Wir schauen uns an,wiedereinmal sp√ľren wir beide,
wie nah wir uns sind,nicht nur unserer Körper,unser
Geist ist eines,verbunden schon seit langer Zeit,sich
haltend und wissend,die Ewigkeit gehört nur uns allein.
Ich lass mich auf das Sofa geiten,direkt in deine Arme,
die mich umfangen,umschließen,mir immer wieder das
Gef√ľhl geben,zuhause zu sein.
Tief kuschel ich mich an Dich,meinen Kopf auf deine
Brust gelegt,lausche ich deinem Herzschlag,sp√ľre die
Wärme deiner Haut,trotz des winterweichen Pulli's und
ich f√ľhle mich wohl,wie seit Jahren nicht mehr.
Draußen vor dem Fenster tanzen die Eiskristalle wie in
einem Märchenland,angestrahlt vom Schein des Mondlicht's,
glitzernd und funkelnd ein Paradies aus Watte formend.
Nichts,rein gar nichts kann unsere Ruhe stören,
selbst das knistern des brennenden Holzes erf√ľllt den
Raum mit einer solch liebevollen Melodie,das ihre Töne
fast Unendlichkeit versprechen.
In diesem Moment wird mir mehr denn je bewußt,
wie sehr ich Dich liebe.
__________________
Man Lebt um zu lieben -
man stirbt aber nicht ohne
gelebt zu haben!

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Renee Hawk
???
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Hallo Gabriella,

ich habe mich deinem Text etwas angenommen und einwenig drin rum gefuchtelt.
Es ist ein sehr sanfter und sehr liebevoller Text, der es Wert ist √ľberarbeitet zu werden.

Nach einem Komma ist immer ein Leerzeichen einzuhalten, und zu lange Schachtelsätze verwirren den Leser und knickt den Text und nimmt dem Leser die Freude an den Bildern.
Manchmal ist etwas weniger, etwas mehr.

Anschließend der Text:

Nacht aus Kristall
Veröffentlicht von Gabriella am 18. 07. 2002. 23:52

Schweren Schrittes stapfen wir durch den frischen Schnee, der sich wie eine weite wei√üe Decke √ľbers Land gelegt hat. Unser Atem bildet kleine W√∂lkchen und trotz der
eisigen K√§lte f√ľhlen wir die wohlige W√§rme unserer Herzen, wenn unsere Augen sich anl√§cheln. Ein paar Meter noch, dann sind wir daheim, wo uns ein vertr√§umtes (w√§rmendes oder flackerndes, aber doch kein vertr√§umtes, ich bitte dich) Kaminfeuer bereits erwartet. Nachdem wir uns unsere M√§ntel und Stiefel entledigt haben, bleibt uns nur noch ein Wunsch. Wir schauen uns an und wissen ohne Worte, wo der Sinn unserer Liebe sich im Schicksal unserer Seelen vereint. Das gem√ľtliche kleine Sofa vor dem Kamin, mit seinen kuscheligen Kissen, l√§dt ohne auf Antwort zu warten, dazu ein, sich niederzulassen und allen Gedanken an ein gem√ľtliches Bett zu richten, um in einen tiefen seligen Schlummer zu verfallen, der ihnen erst am n√§chsten Morgen wieder, den Freiraum des Denkens gew√§hrt. (dieser Satz ist viel zu lang um verstanden zu werden, Hemingway konnte und Clive Baker kann Schachtels√§tze schreiben)
Wir schauen uns an, wiedereinmal sp√ľren wir, wie nah wir uns sind, nicht nur unserer K√∂rper, unser Geist ist Eines, verbunden schon seit langer Zeit, sich haltend und wissend, die Ewigkeit geh√∂rt nur uns allein. Ich lass mich auf das Sofa gleiten, direkt in deine Arme, die mich umfangen, umschlie√üen, mir immer wieder das Gef√ľhl geben, zuhause zu sein.
Tief kuschle ich mich an dich, meinen Kopf auf deine Brust gelegt, lausche ich deinem Herzschlag, sp√ľre die W√§rme deiner Haut, trotz des winterweichen Pullis und ich f√ľhle mich wohl, wie seit Jahren nicht mehr.
Drau√üen vor dem Fenster tanzen die Eiskristalle wie in einem M√§rchenland, angestrahlt vom Schein des Mondlichts, glitzernd und funkelnd ein Paradies aus Watte formend. Nichts, rein gar nichts kann unsere Ruhe st√∂ren und selbst das Knistern des brennenden Holzes erf√ľllt den
Raum mit einer solch liebevollen Melodie, das ihre Töne fast Unendlichkeit versprechen.
In diesem Moment wird mir mehr denn je bewusst, wie sehr ich dich liebe.


Ich hoffe du nimmst es nicht persönlich und siehst es wie ich, es ist Textarbeit.

liebe Gr√ľ√üe
Reneè

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Gabriella
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Hallo Reneè..

Warum sollte ich dir böse sein,
wegen deiner √úberarbeitung meines Textes?
Ich sehe Kritik als Lernstufe!

Und ich muss zugeben, das mir der
√ľberarbeitete Text gef√§llt!

gr√ľ√üle Gaby
__________________
Man Lebt um zu lieben -
man stirbt aber nicht ohne
gelebt zu haben!

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flammarion
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hallo,

Gabriella, Dein Text ist so atemberaubend schön, daß auch ich meine Finger nicht stillhalten konnte. Verzeih auch mir den Korrekturversuch, der sich bis in Deine Signatur verirrt. Erst mitten im Text fiel mir auf, daß du ihn wohl als ungereimtes Gedicht konzipiert hattest. Bloß gut, daß du es nicht unter Poesie gepostet hast, da lese ich nämlich selten.
Nacht aus Kristall
Schweren Schrittes stapfen wir durch den frischen Schnee, der sich wie eine weite wei√üe Decke √ľber's Land gelegt hat. Unser Atem bildet kleine W√∂lkchen und trotz der eisigen K√§lte f√ľhlen wir wohlige Herzensw√§rme, wenn unsere Augen sich anl√§cheln.
Ein paar Meter noch, dann sind wir daheim, wo uns ein verträumtes (ich finde das verträumte kaminfeuer seeeehr romantisch) Kaminfeuer bereits erwartet.
Nachdem wir uns unserer Mäntel und Stiefel entledigt haben, bleibt uns nur noch ein Wunsch. Wir schauen uns an und wissen ohne Worte, wo der Sinn unserer Liebe sich im Schicksal unserer Seelen vereint.
Das gem√ľtliche kleine Sofa vor dem Kamin, mit seinen kuscheligen Kissen, l√§dt dazu ein, sich niederzulassen und allen Gedanken ein gem√ľtliches Bett zu richten, um in einen tiefen, seligen Schlummer zu verfallen, der ihnen erst am n√§chsten Morgen wieder den Freiraum des Denkens gew√§hrt.
Wir schauen uns an, wiedereinmal sp√ľren wir beide, wie nah wir uns sind, nicht nur unsere K√∂rper, unser Geist ist eins, verbunden schon seit langer Zeit, sich haltend und wissend, da√ü die Ewigkeit nur uns allein geh√∂rt.
Ich lass mich auf das Sofa gleiten und in deine Arme (sonst liest es sich, als w√§rest du mit dem sofa zugange) die mich umfangen, umschlie√üen, mir immer wieder das Gef√ľhl geben, zuhause zu sein.
Tief kuschel ich mich an Dich. Meinen Kopf auf deine Brust gelegt, lausche ich deinem Herzschlag, sp√ľre die W√§rme deiner Haut trotz des winterweichen Pulli's und ich f√ľhle mich wohl wie seit Jahren nicht mehr.
Drau√üen vor dem Fenster tanzen die Eiskristalle wie in einem M√§rchenland, angestrahlt vom Schein des Mondlichts, glitzernd und funkelnd ein Paradies aus Watte formend. Nichts, rein gar nichts kann unsere Ruhe st√∂ren, selbst das Knistern des brennenden Holzes erf√ľllt den Raum mit einer liebevollen Melodie, deren T√∂ne fast Unendlichkeit versprechen.
In diesem Moment wird mir mehr denn je bewußt, wie sehr ich Dich liebe.
__________________
Es gibt nichts, was es nicht gibt,
doch davon meist zu wenig!

ganz lieb gr√ľ√üt
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Old Icke

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Gabriella
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Hallo Flammarion..

es ist doch sehr interessant zu sehen,
wie mein text andere dazu animiert,
sich selbst einmal Gedanken zu machen,
in Ausdruck und Aussprache.
Ich finde es spannend und lehrreich zugleich!

Aber die Signatur ist weder ein ungereimtes Gedicht,
noch ein Teil des Textes!
Die Signatur w√ľrde ich als Aphorisme
bezeichnen, aber auch das mag jeder sicher anders
sehen!

liebe gr√ľ√üe

Gaby
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man stirbt aber nicht ohne
gelebt zu haben!

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flammarion
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nun,

sieh deine signatur, wie du willst - ich finde sie recht gut - aber es geh√∂rt nu mal n komma da hin. ganz lieb gr√ľ√üt
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Old Icke

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