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Leselupe.de > Gereimtes
Nacht des Vergessenwollens
Eingestellt am 13. 01. 2004 13:39


Autor
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Ralph Ronneberger
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Oh, qu├Ąlende Nacht!
Dein schwarz samtenes Tuch -
sternenbest├Ąubt -
h├╝llt mich ein
in flimmerndes Chaos.

Milliarden Sternenpixel!
Ihre feinen Lichtnadeln
perforieren meine Seele,
machen sie durchl├Ąssig.
Lassen Gedanken
entweichen.

Mein Schmerz irrt
durch die Unendlichkeit,
hin zur Milchstra├če
dieser glitzernden Schleimspur
des Vergessens,
bis sie stumpf wird
im Kometenstaub
vergangner Gef├╝hle.

Vom Druck des Sehnens befreit,
bin ich leer
und kalt
und harre der Sonne.


__________________
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caruso
Guest
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Die sonne

..und wenn sie wieder scheint, verfliegen die Nebel der Traurigkeit..
LG caruso

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lapismont
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Hallo Ralph,

wenn Du Dir Gedanken ├╝ber die Nacht machst, scheint einiges los zu sein!

Was mich bei aller Effektivit├Ąt der verwendeten Bilder st├Ârt, ist, auf der einen Seite das sternbest├Ąubte Tuch, das umh├╝llt und dann irrt der Schmerz hin zur Milchstra├če.

Wahrscheinlich bin ich ein gebranntes Kind. Wenn ich das Tuch das Abendhimmels nehme, mich zu umh├╝llen, ist da die Milchstra├če mit bei.

Davon abgesehen, gef├Ąllt mir Dein Gedicht sehr gut!

cu
lap,
der sich auch langsam Gedanken um die Nacht machen sollte...
__________________
Kunst passiert.

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inken
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Ralph

Ein bi├čchen irre auch ich hier im Kosmos umher.

Das schwarze Tuch, sternenbest├Ąubt, h├╝llt dich ein - so.
Das ist ein ruhiges Bild. Warum aber h├╝llt es dich in Chaos ein? Eher zerrei├čt es dich ja in tausend St├╝cke und zieht dich heraus in die (schon wieder glitzernde) Milchstra├če.

Also, bitte ein wenig Ordnung in den Kosmos und in die Zentrifugal- und Rotations-Kr├Ąft gebracht...l├Ąchel...

das meint dennoch lieb mit vielen Gr├╝├čen - inken

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
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Um Himmels Willen!
Das ist der dritte Lyrikversuch meines Lebens! Und dann so nette Kommentare. Herzlichen Dank! So... hm... bedankt habe ich mich und nu? Stellung zu den Kritiken nehmen? O.K. - ich versuche es.
Also:
Dass es gleich zweimal glitzert, ist mir peinlich. Wo ich doch stets hinter Synonymen her hetze. Ich hoffe, ich kann das bereinigen.

Ja, das mit dem Umh├╝llen ist wohl auch nicht so gl├╝cklich. H├Ątte ich "├╝berspannen" oder so etwas ├ähnliches genommen, w├Ąre klar gewesen, dass es immer noch recht weit bis zur Milchstra├če ist.

Eingeh├╝llt in schwarzen Samt - ein Bild der Ruhe. Stimmt. Aber nicht immer. Manchmal l├Ą├čt mich das Geglitzer [ich komm wohl nich los davon ;-)] der unz├Ąhligen P├╝nktchen auf diesem Samt aber auch unruhig werden und dann wirkt der Himmel ├╝ber mir (obwohl alles dort recht wohl geordnet ist) eben chaotisch. Mag aber auch an der falschen Brille liegen.


Nochmals Dank, an den ich das Versprechen binde, mich jetzt wieder f├╝r lange Zeit in die Prosaecke zu verkriechen. ;-))

Gru├č Ralph






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Minds Eye
Guest
Registriert: Not Yet

Ich finde es immer etwas schwierig, Lyrik zu kritisieren. Das Gef├╝hl ist stimmig und ber├╝hrt. Die Schleimspur haut mich raus.
Gr├╝├če,
ME.

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