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Leselupe.de > Ungereimtes
Nachtfragen
Eingestellt am 30. 07. 2008 18:29


Autor
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Christel Tjoa
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2008

Werke: 27
Kommentare: 58
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Nachtfragen

Vor dir, gehe ich zu Bett,
in der Hoffnung, einzuschlafen,
bevor du das Zimmer betrittst.

Ich bin es leid,
diese endlosen Diskussionen
bis in die tiefe Nacht hinein,
die uns nicht n├Ąher bringen.

Deine Schritte sind zu h├Âren,
ich stelle mich schlafend,
und hoffe, du wirst schweigen.

Wir h├Âren unser beider Atmen,
und jeder wei├č vom Andern,
dass er nicht schlafen kann,
gefangen ist, in sich selbst.

Ich frage mich, wann das begann,
was uns zerst├Ârt, was uns entzweit,
unser Leben so verlassen macht.

Warum kein Tag mehr
dir und mir geh├Âren kann,
nur immer wieder diese trostlose,
nicht enden wollende Nacht.

Ich finde keine Br├╝cke mehr,
kein Zur├╝ck zu dir,
in diese Gegenwart.

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
Kommentare: 2423
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Hallo Christel Tjoa,

von einem lyrischen Text erwarte ich etwas Anderes als von einem Prosatext: Bilder, die unter die Haut gehen, ohne dass man auf Anhieb erkl├Ąren kann, warum... eine besondere lyrische Sprachmelodie... einen nicht allt├Ąglichen Blickwinkel, der zu neuen Sichtweisen inspiriert... eine Verdichtung, die dem Leser viel Spielraum f├╝r eigene Gedanken er├Âffnet... usw.

Dein Text ist Gef├╝hlsberichterstattung im besten Sinne des Wortes - ganz ohne Zweifel!
Bestens geeignet z.B. als bewegender innerer Monolog eines Protagonisten in einem Prosast├╝ck ├╝ber Beziehungsprobleme.

Nur verstehe ich nicht, warum Du ihn hier unter Lyrik eingestellt hast. Allein eine lyrik├╝bliche Formatierung oder die Tatsache, dass Gef├╝hle thematisiert werden, macht diesen Text (f├╝r mich) noch nicht zu einem lyrischen Text.

Sch├Âne Gr├╝├če, NDK

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