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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Nachts
Eingestellt am 06. 10. 2002 13:35


Autor
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Romara
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2002

Werke: 4
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Im Dunklen starrt sie an die Schlafzimmerdecke und h├Ârt den Regen auf dem Dachfenster. Neben ihr schl├Ąft er, ruhig, tief und fest. Mit dem R├╝cken zu ihr gedreht.

Ohne Vorwarnung kommt der Gedanke, nistet sich in ihrem Kopf ein und l├Ą├čt sie nicht einschlafen.

Unruhig wandert ihr Blick ├╝ber die schemenhaften Umrisse im Zimmer zu den roten Leuchtziffern ihrers Radioweckers.

Ein anderes Bild taucht auf. Kerzenlicht, sanfte Musik, Haut an Haut. Erhitzt und atemlos ineinander verschlungen. Ohne Worte, Einigkeit, Verst├Ąndnis, wunschlos gl├╝cklich.

Seine Blicke gehen tief, seine Ber├╝hrungen sind so anders, intensiver, als sie sie bisher kannte. Niemals zuvor konnte sie sich so fallen lassen und sich ganz auf ihre Empfindungen einlassen, wie an diesem Abend.

Keine Angst, kein Mi├čtrauen, keine Erwartungen - einfach nur SEIN.

Sie f├╝hlt sich vollkommen, eins mit sich und der Welt. Sie f├╝hlt seine H├Ąnde, seine K├╝sse. Sie f├╝hlt das tiefe Sehnen und die Gewissheit der Erf├╝llung.

Und dann sieht sie in seine Augen, er erwidert ihren Blick. Sie will etwas sagen, doch er kommt ihr zuvor.
" Ich wei├č", fl├╝stert er, " ich wei├č."

**

Nein!

Sie steht auf, schleicht sich leise aus dem Schlafzimmer, geht in die K├╝che ohne Licht zu machen, und setzt sich an den Tisch. Das Licht des Feuerzeuges blendet sie kurz, als sie sich ihre Zigarette anz├╝ndet.

Das Gef├╝hl ist immer noch da. Ein dumpfes Ziehen in Brust und Bauch.

Nein, es war kein Fehler gewesen. Aber die Realit├Ąt holte sie beide schnell ein. Sie trennten sich voneinander und fuhren zu ihren Partnern nach Hause. Es gab nur dieses eine Mal.

Im Schlafzimmer schnarcht ihr Mann leise. Sie dr├╝ckt die Zigarette im Aschenbecher aus und geht zur├╝ck ins Bett.

Das Gef├╝hl bleibt...
__________________
Romara

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Romara
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2002

Werke: 4
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Ist es so nichtssagend?????

...dass niemand sich zu meinem Text ├Ąu├čern m├Âchte?

Schade, ich hatte auf Reaktionen gehofft, egal, welcher Art!


__________________
Romara

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Zefira
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 14
Kommentare: 1113
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Ich w├╝rde gern etwas dazu sagen, liebe Romara, aber ich empfinde den Text als sehr verk├╝rzt.
Bei jedem Lesen - ich habe es jetzt mehrmals gelesen - stolpere ich ├╝ber dieses Wort "unwillig". Es klingt an dieser Stelle so, als ob sich die beiden im Grunde gar nicht m├Âgen.
Hast Du dieses Wort bewu├čt eingesetzt? Ist es wirklich "Unwille", was die beiden bei der Trennung empfinden? Kein Wehmut, kein Bedauern - nur "Unwille"?

Bitte geh den Text auch sprachlich noch einmal durch. Du springst immerfort zwischen Pr├Ąsens und Pr├Ąteritum hin und her, einmal sogar in einem einzigen Satz
>Sie dr├╝ckt die Zigarette im Aschenbecher aus und ging zur├╝ck ins Bett.<
... und auch Tippfehler hast Du noch stehengelassen,
>Vorwahrung<, >Verst├Ąndiss<, >erwiedert< etc.

Gr├╝├če von
Zefira

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 1
Kommentare: 1405
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Hallo Zefira,

mit "unwillig" meint sie vemutlich "ungern", sie "wollen" sich nicht trennen.

Romara, die Idee ist gut, aber wie Zeder schon sagte, bitte die sprachlichen Fehler verbessern - la├č dir notfalls helfen. Es sind zu viele, so da├č man sich mit dem Inhalt nicht recht besch├Ąftigen kann.

Die Begegnung mit dem Liebhaber ist sch├Ân geschildert, einf├╝hlsam und nicht kitschig. Aus dem tecxt l├Ą├čt sich etwas machen.

Gru├č,
Gabi

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Romara
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2002

Werke: 4
Kommentare: 4
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Daran hatte ich nicht gedacht !

Danke f├╝r Eure Beitr├Ąge. Das es schlicht und ergreifend an Fehlern liegen k├Ânnte, daran habe ich nicht gedacht.

Das Springen in den Zeiten ist mir vorher schon aufgefallen, aber ich habe nicht alles gefunden.

Nun, bin ich alles nochmal durchgegangen.
Ich hoffe, es ist nun besser und richtig.

Grammatik war leider nie meine St├Ąrke.

Danke.
__________________
Romara

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