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Leselupe.de > Ungereimtes
Nachts
Eingestellt am 11. 01. 2004 16:31


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Otto Lenk
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Nachts

Oben auf dem Dach sitzend
Direkt neben der Antenne
Die mir die Bilder bringt
Angelehnt am Schornstein
Den ich mit den Tauben teile
Die oben auf den Steinen dösen
Den warmen Hauch des Ofens genießend

Warte ich auf alles Mögliche

Auf meine Angebetete
Die taumelnd verloren
Nach einem Herz suchend
Meine Tür findet

Den einen Stern
Der den Weg kennt
Diesem Zeichen
Auf das wir alle warten

Auf ein Morgen
dass das Heute überdauert
eine winzigkleine große
wundervolle neue Welt

Bis dahin gedulde ich mich
Bin ja nicht allein hier oben
Gestern hat mich ein Käuzchen besucht
Heute singt der Wind von seiner Liebe
Die Sterne streuen Silber
Und die Tauben erzählen Geschichten
Aus Tausend und einer Nacht


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lapismont
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Hallo Otto,

ich habe mir mal einige Gedanken zu Deinem Text gemacht:

"Angelehnt am Schornstein
Den ich mit den Tauben teile
Die oben auf den Steinen dösen"
Ein bischen finde ich die Wortwahl schwierig.
Da der Schornstein - Einzahl und dort die Steine Mehrzahl.
Vielleicht wäre ein anderes Wort besser? Ziegel , der First?

"Den warmen Hauch des Ofens genießend"
Gerade noch hast Du eine recht anschauliche Beschreibung der Szene geliefert und plötzlich wird es fast mystisch, klingt nach dem warmen Hauch des Todes. Wenn das so gewollt ist, wird für mich ab hier die Grundstimmung düster, bedrohlich. Kommt die Angebetete vielleicht mit dem Messer, um das Herz wirklich zu holen?


"Die Sterne streuen Silber in die Nacht
Und die Tauben erzählen Geschichten
Aus Tausend und eine Nacht"
Das erstemal Nacht ist vielleicht verzichtbar, vor der zweiten könnte man auch einer schreiben.

Ein nachdenklicher und ruhiger Text, zum Schluss vielleicht etwas zu weit gefasst.

cu
lap

__________________
Kunst passiert.

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Otto Lenk
Routinierter Autor
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Hallo lap,

deinen Nachtgedanken und das "r" übernehme ich direkt. Den Rest werde ich überdenken....

Danke dir

Alles Liebe Otto

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