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Leselupe.de > Ungereimtes
Nachts auf der Brücke
Eingestellt am 21. 07. 2007 12:21


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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

Werke: 1029
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Nachts auf der Brücke


Es ist still hier draußen hoch
über dem nächtlichen Fluss
nur wenn die Containerbahn
durchbraust spüre ich meine
eingeschlafenen Beine

Ich häng gerne hier oben
kopfüber in den Trägern
so wie eine Fledermaus
Das Pochen in meinem Kopf
macht ein lebendiges Klopf

Früher sind wir zusammen
auf den Schwellen gesessen
träumten uns weit fort ans Meer
Doch du nahmst den ersten Flug
mir bleibt nur der letzte Zug

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Burana
Guest
Registriert: Not Yet

Dem schließe ich mich an. Die letzte Zeile knickt für meine Begriffe ziemlich weg, auch wenn klar ist, was Du mit den beiden letzten Zeilen meinst.
Überarbeiten! Der Text ist es in jedem Fall wert.
Liebe Grüße, Burana

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Burana
Guest
Registriert: Not Yet

Das habe ich in seiner Doppeldeutigkeit sehr gut verstanden. Allerdings sehe ich gerade, dass in der vorletzten Zeile 'Flug' steht... Sorry, nicht richtig aufgepasst! Dann sage ich: uneingeschränkt gut!
Liebe Grüße, Burana

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

Werke: 209
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quote:
Ich häng gerne hier oben
kopfüber in den Trägern
so wie eine Fledermaus
Das Pochen in meinem Kopf
macht ein lebendiges Klopf

Lieber Manfred,

diese Mittelstrophe hat wirklich Charme! Sie strotzt vor gutem eigenem Stil. Für die folgende habe ich einen winzigen Veränderungsvorschlag:

Früher sind wir oft zusammen
auf den Schwellen gesessen
träumten uns weit fort ans Meer
Seit Doch du nahmst den ersten Flug nahmst
mir bleibt mir nurmehr der letzte Zug

So wirkt sie noch stärker: diese schicksalsschwere Melancholie, die den Schmerz in den Schlaf wiegt.

Liebe Grüße

Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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