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Leselupe.de > Gereimtes
Nackt
Eingestellt am 03. 09. 2011 01:14


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Trasla
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Registriert: Jun 2011

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Ich streif die dicke Arroganz
Wie einen Mantel von dir ab
Du windest dich, ein kurzer Tanz
Dann f├Ąllt sie stumm an dir herab

Dein Top aus langer Einsamkeit
Zerschneidet meine scharfe Lust
Danach entfernen wir zu zweit
Die Hose aus Beziehungsfrust

Oh, dich bekleidet lediglich
Ein H├Âschen noch aus s├╝├čer Scheu
Ich zieh's dir aus, mein Schatz wie ich
Mich ├╝ber deine Nacktheit freu!

Da stehst du nun, vom Kopf zum Bein
Nur noch in einen Wunsch geh├╝llt
Und wir genie├čen ganz allein
Wie er sich lustvoll uns erf├╝llt

Version vom 03. 09. 2011 01:14

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Label
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Hallo Trasla

dieses h├╝bsche Gedicht ist ich-weiss-gar-nicht-waum meiner Aufmerksamkeit entgangen.

Mir gef├Ąllt der leichte spielerische Ton ohne st├Ârende Nebenger├Ąusche.
Auch die Gleichsetzung der einzelnen Kleidungsst├╝cke mit Verhaltensweisen/Eigenschaften finde ich ├╝berraschend, witzig, zutreffend - gelungen!


Hier
Dann f├Ąllt sie stumm an dir herab
gefiele mir die K├╝rzung besser, auch wenn du dadurch eine Hebung weniger hast - denke ich, gew├Ânne es an Lebendigkeit.

Hat mir Freude gemacht dein Gedicht zu lesen.

Lieber Gru├č
Label

__________________
sie lasen soeben die buchstabenfolge, zensiert nur von eigener meinung

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Trasla
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Hmm, ich neige dazu, die viert Zeile so zu lassen - denn wenn ich sir k├╝rze, dann wird sie stark betont, dadurch dass sie als einzige aus dem Schema fallen w├╝rde, und ich finde momentan keine Begr├╝ndung daf├╝r, sie hervorzuheben.

In welcher Hinsicht w├╝rde das denn lebendiger klingen? Durch den Bruch mit der Form? Oder trotz des Bruches mit der Form? ich finde zu dieser erwarteten Lebendigkeit noch nicht den Zugang...

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Die Dohle
Guest
Registriert: Not Yet

Nachgereicht

... doch was zu meckern :-)

2.Vers: Sollte das Top nicht das genaue Gegenteil von "zerschneiden" tun, oder kommen da Spinnweben und Mottenkugeln drunter zum Vorschein? ... sieht mir nicht danach aus. Das Top befeuert also doch mindestens die Lust und zerschneidet sie nicht.

4.Vers, Zitat:
***
Da stehst du nun, vom Kopf zum Bein
Nur noch in einen Wunsch geh├╝llt
Und wir genie├čen ganz allein
Wie er sich lustvoll dir erf├╝llt
***

Letzte Zeile, m├╝sste die nicht lauten:

Wie er sich lustvoll mir erf├╝llt

Weil: Es ist mein Wunsch, der die Sch├Âne kleidet und der sich, also mir, erf├╝llt. Ein Geschenk der Dame an mich.

uns ginge auch, w├Ąre vielleicht sogar noch besser, weil, dann freuen wir uns tats├Ąchlich zu zweit. das ist doch was ;-)


... ein sch├Ânes Lied

LG
Die Dohle

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Trasla
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Hach, Dohle, wie hab ich dich ├╝bersehen?
Erstmal versp├Ąteten Dank f├╝r deine Antwort!

2. Vers:
Ich glaube - wenn ich dich richtig verstehe - dass du mich falsch verstanden hast. Das Top ist passiv, also es wird zerschnitten von der Lust, und zerschneidet nicht die Lust.

Ich sehe ein, dass die Formulierung hier beide Bedeutungen zul├Ąsst - mir ist die von dir gelesen vorher nie aufgefallen. Versteht man das leicht falsch? Dann muss ich mir da was ├╝berlegen.

4. Vers:
Hmm, das kann man diskutieren, ob es mein Wunsch ist, denn die Dame tr├Ągt, oder ihr eigener, der unter all der Kleidung zum Vorschein kommt. Das "dir" habe ich glaube ich gew├Ąhlt, um endlich mal selbstlos zu wirken, und der Dame den Spa├č zu g├Ânnen.

Aber "uns" ist gut, das klingt fair, ich ├Ąndere das mal.

Danke!!

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