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Leselupe.de > Gereimtes
Nackt (eine Weihnachtsgeschichte)
Eingestellt am 20. 11. 2008 19:04


Autor
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JoteS
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Nackt

Am Ende einer kalten Nacht,
da ist die L├Ąrche nackt erwacht,
dies neben einer Eiche.

Auch die stand nackt im Winterkleid
im kalten Wind, voll Traurigkeit,
fast glich sie einer Leiche.

Jedoch, der kleine Tannenbaum,
sein Kleid, ein dunkelgr├╝ner Traum,
stand voller Stolz daneben.

Er hat die L├Ąrche ausgelacht:
Wo blieb denn deine Nadelpracht?!
Und streckte sich verwegen.

Nach einer weit'ren kalten Nacht,
da wurd' die Tanne umgebracht,
und aus dem Wald gezogen...

...darauf hat man sie noch geschm├╝ckt,
nackt ist sie sp├Ąter (wie verr├╝ckt!)
ins Massengrab geflogen.

__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

Version vom 20. 11. 2008 19:04

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Vera-Lena
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Lieber JoteS, schade um den einen unreinen Reim bei dem netten Text.

Du k├Ânntest schreiben S5, Z3

gef├Ąllt ganz auf die Schnelle

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

kleiner tipp:

quote:
Nach einer weit'ren kalten Nacht,
da wurd' die Tanne umgebracht
und aus dem wald gezogen...

...darauf hat man sie noch geschm├╝ckt,
nackt ist sie sp├Ąter (wie verr├╝ckt!)
ins Massengrab geflogen.

liebe gr├╝├če aus m├╝nchen

bluefin

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JoteS
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Hallo Vera-Lena, Heidrun und bluefin

Vera Lena: recht haste im Gegensatz zu Heidrun, denn ich glaube nicht, dass mein Ruf unter diesem Machwerk leiden wird, sp├Ątesten jetzt, da ich bluefins genialen Vorschlag ├╝bernommen habe (danke, echt suuuuper!) nicht mehr.

LG

J├╝rgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Vera-Lena
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Lieber J├╝rgen,

der Änderungsvorschlag von bluefin ist erstklassig. Dein Text hat Pfiff wegen der doppelten Nackheit

Lerche ohne Nadeln
Tanne ohne Christbaumschmuck

und zudem noch

Lerche am Leben
Tanne tot

Mit anderen Worten: Hochmut kommt vor dem Fall oder vor dem Gef├Ąllt-werden.

Zum Thema gibt es sooooooooooo viele Texte in denen die Tanne ├╝bergl├╝cklich in ihrem Weihnachtsschmuck das Fest genie├čt. Hmmmmmmmmm Da musste jetzt einmal etwas Anderes her.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


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JoteS
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Hallo Vera-Lena

Um kurz philosophisch zu werden: Einerseits hast Du recht, wenn Du meinst, da m├╝sse etwas anderes her. Andererseits besteht nur scheinbar ein Zusammenhang zwischen Hochmut und Fall. Die Tanne h├Ątte noch so bescheiden sein k├Ânnen, an ihrem Ende h├Ątte das nichts ge├Ąndert und daher k├Ânnten wir ihr doch einfach mal wenigstend den kleinen Moment des Triumphes g├Ânnen, wenn wir auch die H├Ąme tadeln.

├ťbrigens: Gibt es einen sch├Âneres Gr├╝n, als das der L├Ąrche im Fr├╝hling oder ein sch├Âneres Ocker als das der L├Ąrche im Herbst? Nee, oder?!

Gruss

J├╝rgen

P.S.: Da scheint mich mal wieder ein anonymer Feigling nicht zu m├Âgen....
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