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Leselupe.de > Gereimtes
Nächtliches Ewigkeitslicht der Liebe
Eingestellt am 08. 10. 2006 10:53


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agonius
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2006

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Nächtliches Ewigkeitslicht der Liebe

Der Regen nieselt sacht ins Gras,
es singt sein Ton ohn' Unterlaß,
und Mondschein dringt herein zur Nacht,
ein Engel über'm Haupte wacht.

Es weben Geister, süße waltend
des Nachts den Zaubertraum gestaltend,
was sie mir in die Feder singen,
will sogleich zu Papier ich bringen.

Es wird nun alles mir zum Traum,
es schwingen Glocken durch den Raum,
und Sterne glühn im Wolkenspalt,
der Friede sänftigt die Gewalt.

Ich fühle mich so stark geborgen
von guten Mächten bis zum Morgen.
Es fahren Wolkenschiffe vor
und Wundersames ahnt das Ohr.

Der Wolkengeist bedeckt das Haus
und schöpft den Quell des Mondes aus,
jetzt wandle ich aus Raum und Zeit
in rätselvolle Wirklichkeit.

Ja, unbewußt wird offenbar,
im Wunder bist Du wirklich wahr,
im Schauen, größer als die Hoffnung weiß,
bin ich versenkt im stillen Sternenkreis

des Wunderbaren, von mir selbst Gelöste,
wo Liebe offenbart sich als das Größte,
und alles, alles strömt ihr zu:
Oh, Liebeslicht, mein Trost bist Du!

In Dir hat alle Not ein Ende,
so nimm mich denn in Deine Hände
und lasse mich nie wieder los,
zieh mich in Deinen Liebesschoß!

Nun steh ich voll in Deinem Bann,
Du spannst mich ein Stück himmelan,
Du kannst das Üble ganz vertreiben
in Deinem Brunnquell will ich bleiben.

Mich wiegen wie die Blütenpollen
sich in der Blüte wiegen wollen,
die Bürden, die mich so beschwert
sind jetzt vergessen und verklärt.

Du strömst durch mich in dieser Stunde
aus unerschöpflich tiefem Grunde
erhaben ist Dein göttlichWesen,
durch Dich kann mein Gemüt genesen.

In Deiner zarten Himmelshülle
erspüre ich die Überfülle
von Seraphs Zuneigung und Gnaden,
die Engel mich zum Tanz einladen....

Die Ewigkeit hat in der Nacht
dies Liebeslicht in mir entfacht,
in Frieden schlummert unser Land
träumend umwoben sein Gewand.

Der graue Alltag dämmert auf,
beginnt hektisch mit seinem Lauf,
Imagination stirbt im Morgen,
Realität birgt in sich Sorgen.

Das ist der Rhythmus dieser Welt,
doch ich weiß über'm Sternenzelt
wird nur die Liebe ganz allein
ein Kind der ew’gen Schöpfung sein.

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