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Leselupe.de > Gereimtes
Nähe
Eingestellt am 11. 04. 2003 09:27


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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Nähe

Folge ich dir hinauf in den Garten,
Düfte umschweben mich da,
Grüße von all deinen Rosenarten.
Obstbäume brechen beinah

unter der Fülle, die reich du spendest,
ständig sprudelnd wie ein Quell.
Botschaften schwirren stetig entsendet.
Aus steinigen Krügen hell

ranken sich lustige, leichte Kelche,
glitzernd, am Grund voller Tau.
Luftströme flüstern leis Worte, welche
eingewebt ins Mittagsblau


fortziehn in ferne silbrige Weiten.
Mir bist du selbst das Wort.
Stunden beflügelt vorüber gleiten,
tanzen um diesen Ort.



__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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La Noche
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 114
Kommentare: 640
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Hallo Vera-Lena,
Eigentlich ein schönes, bildhaft-sinnliches Gedicht. Allerdings solltest du dir Metrum und Interpunktion nochmal vornehmen, denn es liest sich etwas schwer und verliert dabei leider etwas an Wirkung.

LG,
La Noche

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Musik.....

Liebe Vera-Lena,

man wird wahrscheinlich empört sein, wenn ich sage, laß
dieses Gedicht bloß so wie es ist. Man darf hier beim Lesen
nicht den Fehler machen, es in der Art unserer Alltags-
sprache lesen - man muß die darin enthaltene Melodie
erfassen, dann kann man die Zeilen "singend" lesen und dann
merkt man erst wie schön dieses Gedicht ist.
Das hängt natürlich von der Prägung der Leserpersönlichkeit
ab. Wenn der Leser auf Regeln fixiert ist, dann hemmen
diese. Wenn sich der Leser jedoch frei machen kann vom
Vorgestantzten, entdeckt er andere Möglichkeiten.
Mich erinnert das immer an Musik. Leute die nur Mozart oder
Bach hören, die können und wollen sich nicht auf Modernes
wie zum Beispiel John Cage oder Henze einlassen. Empört
sprechen einige vom Lärm. Dabei ist das Ohr nur auf etwas
Harmonisches fixiert und ungeübt. Gerade bei moderner Musik
höre ich, wo andere weglaufen. Dabei brauche ich keine Theorie - muß sie nur mit meinem Ohr erfassen. Na, ja vielleicht habe ich nur ein ausgeprägtes musikalisches
Empfinden und entdecke dadurch auch in Gedichten viel mehr,
als allgemein üblich.
Auf jeden Fall, liebe Vera-Lena hast Du hier wieder einmal
ein wunderschönes Gedicht geschrieben, für meine Begriffe
jedenfalls.

Wünsche Dir ein besonders schönes Wochenende
und sende ganz liebe Grüße

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Musik

Liebe Irene,

danke für Deinen Hinweis auf die Musik, und auf die Hör - und Lesegewohnheiten. Deine Worte sind in mein Ohr und in meine Seele eingegangen.

Auch Dir ein wunderschönes Frühlingswochenende.
Liebe Güße Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
Kommentare: 2501
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Dein eigener Wille...

Hallo, liebe Vera-Lena!


Du hast Deinen eigenen Willen,
bleibe ihm stets treu!
Auch verirrte Grillen
zirpen aus dem Heu.


Mir hat Dein Gedicht so, wie es hier steht, sehr gefallen! Ich würde nichts mehr ändern, sonst verliert es an "Seele"... Nur meine Meinung...

Wünsche Dir ein schönes Wochenende!
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufblühen <§§§

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Nähe

Lieber Schakim,

es freut mich, daß Dir dieser Text gefällt. Ja, er liegt mir sehr am Herzen.

Einen schönen Samstag wünsche ich Dir.

Liebe Grüße
Vera-Lena
__________________
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